Diplomarbeit, 2008
95 Seiten, Note: 3,0
1 Einleitung
1.1 Warum gerade Business Intelligence?
1.2 Pressestimmen zu Business Intelligence (Auswahl)
2 Definition von Business Intelligence
2.1 Erklärungen zu Business Intelligence
2.2 Verwandte Begriffe - Stichwortverzeichnis
2.3 Competitive Intelligence
3 Systeme und Anwendungen – Werkzeuge und Technologien für die Steuerung eines Unternehmens mit Business Intelligence-System
3.1 Kriterien von Business Intelligence-Systemen
3.2 Architekturaufbau eines Systems
3.3 Aufgaben und Abläufe
3.3.1 Sammlung der Daten
3.3.2 Integration der Daten
3.3.3 Speicherung der Daten
3.3.4 Aufbereitung der Daten
3.4 Darstellung der Informationen bzw. Daten-/Benutzeroberflächen
3.5 Einsatzmöglichkeiten
3.6 Zusammenfassung
4 State-of-the-Art zu Business Intelligence in Deutschland
4.1 Studie vom Business Application Research Center (BARC)
4.1.1 Inhaltliche Zusammenfassung zum Ablauf und Verlauf der Studie der BARC
4.1.2 Fazit der BARC-Studie
4.2 State-of-the-Art zu Business Intelligence in Berlin und Brandenburg (eigene Studie) im Bereich IT und Hotels
4.2.1 Inhaltliche Beschreibung der Fragebögen
4.2.2 Auswertung der eigenen Studie
5 Unternehmensberatung mit Schwerpunkt Business Intelligence
5.1 Business Intelligence Group – B.I.G.
5.2 Business Application Research Center - BARC
6 Schlusswort
Die Arbeit analysiert den aktuellen Stand und Bedarf von Business Intelligence-Systemen, insbesondere in mittelständischen Unternehmen, und untersucht mittels einer empirischen Studie die Verbreitung und Anwendung dieser Systeme in der IT- und Hotelbranche in Berlin und Brandenburg.
3.3.1 Sammlung der Daten
Für Unternehmensentscheidungen müssen Daten verfügbar sein. Eine vorherige Sammlung der Daten ist daher notwendig. Dies umfasst die zwei Hauptaufgaben der Integration und Speicherung der Daten. Sowohl die Dokumentation als auch die Qualitätssicherung der Daten müssen berücksichtigt werden. Die Dokumentation der Daten wird auch Metadatenmanagement genannt.
Als Metadaten bezeichnet man jene Daten, die Daten über andere Daten oder Objekte enthalten. Sie beinhalten die detaillierte Informationen über Daten, Objekte, Texte, Bilder, Bücher, Datenbanken, Dateien etc. Auch Eigenschaften eines Personennamens werden als Metadaten bezeichnet. Diese eigentlich jahrhundertealte bibliothekarische Praxis wird hier, gerade im Zuge des Internets, begrifflich neu definiert. Für HTML-Dokumente sind Metadaten ein ganz wichtiger Bestandteil geworden und tragen maßgeblich zum Retrieval (Informationsrückgewinnung und -auffindung) der Informationen bei. Die wichtigsten Informationen der Metadaten sind Speicherparameter, Herkunft, Struktur, Zusammensetzung und inhaltliche Beschreibung, wodurch das Metadatenmanagement zu einem Hauptbestandteil der Business Intelligence wird.
1 Einleitung: Diese Einleitung beleuchtet die zunehmende Bedeutung von Business Intelligence zur Bewältigung der wachsenden Datenflut in Unternehmen und motiviert die Notwendigkeit professioneller Informationsmanagement-Werkzeuge.
2 Definition von Business Intelligence: Das Kapitel definiert Business Intelligence als ganzheitlichen Prozess zur Sammlung, Auswertung und Darstellung von Geschäftsdaten und grenzt relevante Begriffe wie Data Warehouse und Competitive Intelligence ab.
3 Systeme und Anwendungen – Werkzeuge und Technologien für die Steuerung eines Unternehmens mit Business Intelligence-System: Es erfolgt eine detaillierte Erläuterung der technischen Architektur, der ETL-Prozesse und der Anforderungen an moderne BI-Systeme für die Unternehmenssteuerung.
4 State-of-the-Art zu Business Intelligence in Deutschland: Dieser Teil präsentiert eine Analyse zum Stand von BI-Systemen, basierend auf einer externen BARC-Studie sowie einer eigenen empirischen Untersuchung in Berliner und Brandenburger Unternehmen.
5 Unternehmensberatung mit Schwerpunkt Business Intelligence: Hier werden zentrale Beratungsinstanzen wie B.I.G. und BARC vorgestellt, die Unternehmen bei der Auswahl und Implementierung von Business Intelligence-Lösungen unterstützen.
6 Schlusswort: Das Schlusswort resümiert die Bedeutung von Business Intelligence als unverzichtbares Instrument für eine zukunftsorientierte Unternehmensführung und betont die Notwendigkeit einer klaren Projektplanung.
Business Intelligence, Data Warehouse, Unternehmenssteuerung, BI-Systeme, Echtzeit-Auswertung, ETL-Prozesse, Metadatenmanagement, Mittelstand, Datenauswertung, Berichtssoftware, IT-Branche, Hotelbranche, Unternehmensberatung, Entscheidungsunterstützung, Marktanalysen
Die Diplomarbeit befasst sich mit der Definition, der technischen Architektur und dem praktischen Einsatz von Business Intelligence-Systemen, wobei ein besonderer Fokus auf mittelständischen Unternehmen liegt.
Zentrale Themen sind die theoretische Fundierung von BI, der technische Aufbau (inklusive Data Warehouse und ETL), sowie eine empirische Bestandsaufnahme der BI-Nutzung in Deutschland.
Ziel ist es, den Status quo von Business Intelligence-Anwendungen zu analysieren und den Bedarf an solchen Systemen sowie deren Bedeutung für eine effiziente Unternehmensführung zu ermitteln.
Der Autor führte eine empirische Untersuchung mittels Fragebögen in der IT- und Hotelbranche im Raum Berlin und Brandenburg durch, die mit statistischer Software ausgewertet wurde.
Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Betrachtung der Systemkomponenten von BI (Datenintegration, Speicherung, Aufbereitung) sowie die Vorstellung maßgeblicher Marktanalysen und Beratungsinstitutionen.
Die wichtigsten Schlagworte sind Business Intelligence, Data Warehouse, Unternehmenssteuerung, ETL-Prozesse, Datenqualität und empirische Analyse im Mittelstand.
Der Autor betrachtet Open-Source-Projekte als kostengünstige Alternativen für kleine Unternehmen, weist jedoch darauf hin, dass sie für größere, komplexere Organisationsstrukturen oft weniger geeignet sind.
Aufgrund der hohen Komplexität und der kostspieligen Natur der Systemimplementierung empfehlen sich neutrale Berater wie das BARC, um eine fachgerechte und objektive Auswahl der Software sicherzustellen.
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