Bachelorarbeit, 2021
93 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Theoretische Grundlagen der Glücksforschung
2.1 Theoretische Grundlagen von subjektivem Wohlbefinden
2.1.1 Erläuterung von subjektivem Wohlbefinden aus neurobiologischer Perspektive
2.1.2 Erläuterung von subjektivem Wohlbefinden aus psychologischer Perspektive
2.1.3 Erläuterung von subjektivem Wohlbefinden aus ökonomischer Perspektive
2.2 Theoretische Grundlagen der Messung von subjektivem Wohlbefinden
2.2.1 Vorstellung ausgewählter Single-Item-Messverfahren zur Messung des subjektiven Wohlbefindens
2.2.2 Vorstellung ausgewählter Multi-Item-Messverfahren zur Messung des subjektiven Wohlbefindens
2.2.3 Vorstellung von erweiterten Verfahren der Messung des subjektiven Wohlbefindens
2.3 Vorstellung ausgewählter Determinanten von subjektivem Wohlbefinden
2.3.1 Vorstellung ausgewählter ökonomischer Determinanten von subjektivem Wohlbefinden
2.3.2 Vorstellung ausgewählter biologischer-/ psychologischer Determinanten von subjektivem Wohlbefinden
2.3.3 Vorstellung ausgewählter soziodemografischer Determinanten von subjektivem Wohlbefinden
3. Durchführung einer empirischen Untersuchung zur Messung des subjektiven Wohlbefindens
3.1 Gang der Untersuchung
3.1.1 Aufbau und Konzeption der Untersuchung
3.1.2 Vorstellung der Vorgehensweise der durchgeführten Untersuchung
3.2 Entwicklung eines empirischen Konzepts zur Messung von subjektivem Wohlbefinden
3.2.1 Vorstellung des Interviewleitfadens
3.2.2 Vorstellung der befragten Zielgruppe der Untersuchung
3.3 Ergebnisauswertung der durchgeführten empirischen Untersuchung
3.3.1 Vorstellung der inhaltlich strukturierenden qualitativen Inhaltsanalyse
3.3.2 Auswertung und Ergebnisvorstellung der durchgeführten inhaltlich strukturierenden qualitativen Inhaltsanalyse
4. Kritische Würdigung und Ableitung von Handlungsempfehlungen
4.1 Kritische Würdigung der theoretischen Grundlagen der Messung von subjektivem Wohlbefinden
4.1.1 Übergreifende kritische Würdigung der Glücksforschungsmethoden
4.1.2 Kritische Würdigung von ausgewählten Single- und Multi-Item Messverfahren
4.2 Kritische Würdigung der durchgeführten empirischen Untersuchung
4.2.1 Kritische Würdigung der durchgeführten empirischen Untersuchung mithilfe von qualitativen Interviews
4.2.2 Limitationen der durchgeführten empirischen Untersuchung
4.3 Ableitung von Handlungsempfehlungen auf Grundlage der durchgeführten empirischen Untersuchung
4.3.1 Ergebnisinterpretation der durchgeführten empirischen Untersuchung
4.3.2 Steigerung des subjektiven Wohlbefindens auf Grundlage der Implikationen der durchgeführten empirischen Untersuchung
4.3.3 Handlungsempfehlungen für Unternehmen vor dem Hintergrund der durchgeführten empirischen Untersuchung
5. Fazit
Die vorliegende Bachelor Thesis untersucht die Faktoren, die das subjektive Wohlbefinden (SWB) einer Person maßgeblich beeinflussen, und leitet daraus praxisnahe Empfehlungen für Unternehmen ab, um das Wohlbefinden ihrer Mitarbeiter*innen nachhaltig zu fördern.
2.1.1 Erläuterung von subjektivem Wohlbefinden aus neurobiologischer Perspektive
Um herauszufinden, was das subjektive Wohlbefinden eines Menschen beeinflusst, ist es notwendig zu verstehen, was „Glück“ (SWB) ist und wie es im menschlichen Gehirn entsteht. Viele Psychologen bezeichnen „Glück“ als eine starke positive Emotion. Eine Emotion ist ein komplexes Interaktionsgefüge subjektiver und objektiver Faktoren, das von neuronalen Systemen vermittelt wird und affektive Erfahrungen, wie Gefühle der Erregung (z. B. Lust) bewirken kann. Des Weiteren kann eine Emotion kognitive Prozesse, wie emotionale Wahrnehmungseffekte und Klassifikationsprozesse hervorrufen. Außerdem kann eine Emotion ausgedehnte physiologische Anpassungen an die erregungsauslösenden Bedingungen in Gang setzen und zu einem Verhalten führen, welches oft expressiv, zielgerichtet und adaptiv ist.4 Des Weiteren entstehen Emotionen im menschlichen Gehirn.5 Der hierfür verantwortliche Teil des Gehirns wird als „Limbisches System“ bezeichnet und enthält Strukturen, die wichtig für die Entstehung von Emotionen, Lernprozessen und der Gedächtnisbildung sind.6 Ein Teil des limbischen Systems stellt die „Amygdala“ dar, welche besonders wichtig für die Entstehung von Angst ist, da hier die „Kampf oder Flucht“-Reaktion (fight-or-flight) gesteuert wird.7 Des Weiteren befindet sich der „Nucleus Accumbens“ im limbischen System, welcher auch als „Belohnungssystem“ bezeichnet wird. Im Nucleus Accumbens entsteht das Glück im Gehirn. Dieser Teil des Gehirns ist daher für das SWB eines Individuums verantwortlich.
Die Informationen des Nucleus Accumbens werden mittels „Neuronen“ (Nervenzellen) zum Körper transportiert.8 Die Informationen wandern als elektrische Impulse durch die Neuronen. Anschließend werden die elektrischen Impulse über das Axon weitergeleitet. Daraufhin empfangen die Neuronen die Signale anderer Nervenzellen mittels Dendriten.9 Das Axon dient hierbei, bildlich gesprochen, als eine Art „Kabel“ zwischen den Nervenzellen. Damit mehrere Neuronen miteinander kommunizieren und Informationen (in Form von elektrischen Impulsen) austauschen können, wird ein chemischer Neurotransmitter benötigt, welcher als „Brücke“ zwischen den einzelnen Neuronen dient. Die Übertragung zwischen den Neuronen wird als „Synapse“ bezeichnet.10 Hierbei werden Neurotransmitter von dem präsynaptischen Neuron freigesetzt und diese Neurotransmitter wandern anschließend zu den Rezeptoren- welche als „Andockstellen bezeichnet werden können- des postsynaptischen Neurons.11 Die eintreffenden elektrischen Impulse (Informationen) werden an der Synapse in chemische Signale umgewandelt.12 Die Neurotransmitter werden in „Vesikeln“ transportiert und gespeichert.13
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema des persönlichen „Glücks“ als subjektives Wohlbefinden (SWB) ein und definiert die Forschungsfrage, welche untersucht, wie Unternehmen das Wohlbefinden ihrer Mitarbeiter verbessern können.
2. Theoretische Grundlagen der Glücksforschung: In diesem Kapitel werden die Definitionen des SWB aus neurobiologischer, psychologischer und ökonomischer Perspektive beleuchtet sowie verschiedene Messverfahren und Determinanten des Glücks vorgestellt.
3. Durchführung einer empirischen Untersuchung zur Messung des subjektiven Wohlbefindens: Dieses Kapitel beschreibt den qualitativen Forschungsansatz, die Konzeption der Interviews mit Probanden sowie die angewandte inhaltlich strukturierende Inhaltsanalyse zur Auswertung der gewonnenen Daten.
4. Kritische Würdigung und Ableitung von Handlungsempfehlungen: Hier erfolgt eine kritische Reflexion der theoretischen Grundlagen und der empirischen Untersuchung, worauf basierend konkrete Empfehlungen für Unternehmen zur Steigerung des Mitarbeiterwohlbefindens abgeleitet werden.
5. Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und betont die Individualität des SWB sowie die Notwendigkeit weiterer Forschung mit größeren Stichproben.
subjektives Wohlbefinden, Glücksforschung, qualitative Interviews, Arbeitnehmerzufriedenheit, Personalmanagement, intrinsische Motivation, Work-Life-Balance, psychologische Determinanten, ökonomische Faktoren, Inhaltsanalyse, Mitarbeiterwohlbefinden, Unternehmensführung, psychische Gesundheit, Glücksökonomie, Arbeitskultur.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Definition und Messbarkeit von „Glück“ bzw. dem „subjektiven Wohlbefinden“ (SWB) und untersucht, welche Faktoren dieses bei Einzelpersonen beeinflussen.
Die zentralen Themen sind die theoretischen Grundlagen des Wohlbefindens, die Methoden zu dessen Messung (Single- vs. Multi-Item), die Analyse von Einflussfaktoren (Determinanten) sowie die Übertragbarkeit dieser Erkenntnisse auf den beruflichen Kontext.
Das primäre Ziel ist es, Erkenntnisse darüber zu gewinnen, wie Unternehmen das Wohlbefinden ihrer Mitarbeiter auf Basis einer empirischen Untersuchung gezielt verbessern können.
Es wird ein qualitativer Forschungsansatz gewählt. Die Datenerhebung erfolgt durch persönliche, qualitative Interviews, die anschließend mittels einer inhaltlich strukturierenden qualitativen Inhaltsanalyse ausgewertet werden.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Aufarbeitung der Glücksforschung und die Durchführung einer empirischen „Klein-N-Studie“, deren Ergebnisse anschließend interpretiert und in Handlungsempfehlungen für das Personalmanagement überführt werden.
Wichtige Begriffe sind subjektives Wohlbefinden, Mitarbeiterzufriedenheit, psychologische Determinanten, Personalmanagement, Work-Life-Balance und qualitative Inhaltsanalyse.
Die Studie bestätigt teilweise das Easterlin-Paradoxon: Ein gewisses Einkommen ist wichtig als Basis, aber ab einem Punkt ist mehr Geld nicht mehr der entscheidende Treiber für das persönliche Glück.
Wertschätzung wird von den befragten Personen als zentraler Treiber für ein positives Wohlbefinden im beruflichen Kontext eingestuft; fehlende Wertschätzung gilt als wesentlicher Faktor für Unglück.
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