Bachelorarbeit, 2018
35 Seiten, Note: 2,3
1. Einleitung
2. Einführung in die Forschung
2.1 Sozialisation und Identität
2.2 Was ist Jugend? Ein soziologischer Blick
2.3 Milieus und Lebensstiltheorien
2.3.1 Jugendkulturen und Szenen
3. Hip Hop in Deutschland
3.1 Der Beginn des deutschen Hip Hops
3.2 Deutscher Gangster-Rap
4. Lebensstil und Musikgeschmack - ein soziologischer Blick
4.1 Musikerleben innerhalb eines kulturellen Milieus
4.2 Hip Hop als Lebensstil
5. Schlusswort
Die vorliegende Arbeit untersucht aus soziologischer Perspektive, inwiefern Musik als Ausdruck von Lebensstilen fungiert, wobei der Fokus auf der Lebensphase der Jugend und der Analyse von Hip Hop als spezifischem Lebensstil liegt.
3.2 Deutscher Gangster-Rap
Da die meisten Gangsta-Rap Praktizierenden männlich sind, werde ich die Bezeichnung „Gangster-Rapper“ in dieser Arbeit nicht in die neutrale oder weibliche Form umwandeln.
Gangster-Rap lässt sich selbst eher weniger als eigenes Genre bezeichnen, vielmehr als ein Subgenre von Hip Hop, da durch bestimmte Themen, Stilmittel und einer bestimmten Sprache eine klare Grenze gezogen wird. Wider vieler Vermutungen, ist Hip Hop nicht nur Gangster-Rap. Gangster-Rap nimmt nur einen kleinen, aber immer lukrativer werdenden, Teil des Hip Hop ein.
Jeder Rapper versucht seinen eigenen Wiedererkennungswert und Stil zu entwickeln, um sich so echt wie möglich zu präsentieren. Rapper wie Bushido, Farid Bang oder Samy Deluxe scheinen gerade deshalb so berühmt zu sein, weil sie eben ihre schwierigen Lebensumstände und die Härte des Lebens eines Migrantenjungen in Deutschland sehr authentisch und echt in Szene setzen und es ihnen egal ist, was die Anderen sagen (Zehentmair 2013). Hauptsächlich geht es in den Texten um das knallharte Leben eines echten Gangsters. Nur ist hierbei nicht immer ganz klar, wer nun genau als Gangster zählt und wer nicht. Hierbei kann es sich nun um einen Kleinstadt Drogendealer oder ein Mafiaboss aus den Staaten handeln.
1. Einleitung: Vorstellung der Relevanz von Musik für Jugendliche in der Phase der Identitätsfindung und Formulierung der zentralen Forschungsfrage bezüglich Musik als Ausdruck von Lebensstilen.
2. Einführung in die Forschung: Theoretische Auseinandersetzung mit Sozialisation, Identität, dem soziologischen Jugendbegriff sowie Milieu- und Lebensstiltheorien.
3. Hip Hop in Deutschland: Historischer Abriss der Entwicklung der Hip Hop Kultur in Deutschland, von den Anfängen bis zur Etablierung des Gangster-Raps als populäres Subgenre.
4. Lebensstil und Musikgeschmack - ein soziologischer Blick: Analyse der sozialen Strukturierung des Musikgeschmacks und Untersuchung, wie Hip Hop als spezifischer Lebensstil innerhalb dieser Strukturen fungiert.
5. Schlusswort: Zusammenfassende Betrachtung der Rolle von Hip Hop als aktive, sich ständig wandelnde Straßenkultur und Fazit über die Bedeutung von Musik für die Lebensstilbildung.
Soziologie, Jugend, Musik, Lebensstil, Hip Hop, Sozialisation, Identität, Milieu, Gangster-Rap, Jugendkultur, Szene, Habitus, Musikgeschmack, Authentizität, soziale Ungleichheit
Die Arbeit untersucht das Verhältnis zwischen Musik und Lebensstilen aus einer soziologischen Perspektive, mit einem Schwerpunkt auf der Bedeutung von Hip Hop für Jugendliche.
Die zentralen Themen sind Sozialisation, die soziologische Definition von Jugend, die Theorie sozialer Milieus und Lebensstile sowie die Entwicklung und Wirkung der Hip Hop Kultur in Deutschland.
Das Ziel ist es aufzuzeigen, wie und inwiefern Hip Hop als Ausdruck eines Lebensstils verstanden werden kann und welche Funktionen er für Jugendliche in ihrer Identitätsfindungsphase erfüllt.
Es handelt sich um eine theoretisch orientierte soziologische Arbeit, die auf vorhandener Literatur, Studien und Fachdiskursen basiert.
Der Hauptteil befasst sich mit der theoretischen Einbettung von Jugend und Milieus, einer detaillierten Betrachtung der Hip Hop Szene und des Gangster-Raps sowie einer Analyse des Zusammenhangs von Musikgeschmack und sozialen Strukturen.
Soziologie, Jugend, Musik, Lebensstil, Hip Hop, Identität und Milieu sind die zentralen Begriffe.
Hip Hop dient für viele Jugendliche als Raum, um eigene Wünsche, Gefühle und Fantasien zu projizieren sowie sich mit privaten Problemen oder dem gesellschaftlichen Umfeld auseinanderzusetzen.
Gangster-Rap wird von vielen Jugendlichen als authentisch empfunden, da er schwierige Lebensumstände thematisiert und somit ein Gefühl von Verständnis und Sicherheit vermitteln kann, auch wenn dies oft eine überzogene Inszenierung darstellt.
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