Bachelorarbeit, 2020
101 Seiten, Note: 2,3
1 Grundlagen
1.1 Definitionen
1.2 Historische Entwicklung
1.3 Rechtliche Rahmenbedingungen
1.4 Organisationsformen
2 Strategie
2.1 Ziele kommunaler Wirtschaftsförderung
2.2 Aufgaben kommunaler Wirtschaftsförderung
2.3 Instrumente
2.4 Interkommunale Zusammenarbeit
3 Handlungsfelder kommunaler Wirtschaftsförderung
3.1 Gewerbeflächenmanagement
3.1.1 Tätigkeit
3.1.2 Bedeutung
3.2 Ansiedlungsakquise
3.2.1 Tätigkeit
3.2.2 Bedeutung
3.3 Standortmarketing
3.3.1 Tätigkeit
3.3.2 Bedeutung
3.4 Existenzgründungsförderung
3.4.1 Tätigkeit
3.4.2 Bedeutung
3.5 Fördermittelberatung
3.5.1 Tätigkeit
3.5.2 Bedeutung
3.6 Innovationsförderung und Wissenstransfer
3.6.1 Tätigkeit
3.6.2 Bedeutung
3.7 Fachkräftesicherung und Arbeitsmarkt
3.7.1 Tätigkeit
3.7.2 Bedeutung
3.8 Infrastrukturausbau
3.8.1 Tätigkeit
3.8.2 Bedeutung
3.9 Netzwerkbildung und Kommunikation
3.9.1 Tätigkeit
3.9.2 Bedeutung
3.10. Bestandsbetreuung
3.10.1 Tätigkeitsbeschreibung
3.10.2 Bedeutung
3.11 Kommunale Besonderheiten
3.11.1 Citymanagement und Einzelhandel
3.11.2 Immobilien
3.11.3 Digitalisierung
3.11.4 Tourismus
4. Zukunftsperspektiven
4.1 Herausforderungen
4.2 Chancen
5. Fazit
Die Arbeit untersucht die Bedeutung verschiedener Handlungsfelder der kommunalen Wirtschaftsförderung und setzt diese in Bezug zur Größe der jeweiligen Kommune. Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie unterschiedliche Kommunen ihre Wirtschaftsförderung strategisch ausrichten und welche Schwerpunkte sie setzen.
1 Grundlagen
Die Aufgabe der kommunalen Wirtschaftsförderung hat grundsätzlich einen freiwilligen Charakter und zählt nicht zu den Pflichtaufgaben einer Kommune. Die Bedeutung der kommunalen Wirtschaftsförderung ist jedoch keineswegs gering. Eine erfolgreiche Wirtschaftsförderung ermöglicht es der Kommune, sich als Wirtschaftsstandort zu etablieren und öffentliche Daseinsvorsorge zu betreiben. Im ersten Kapitel sollen die Grundlagen der kommunalen Wirtschaftsförderung dargelegt werden. Dazu ist es zunächst notwendig, eine Definition zugrunde zu legen, sowie rechtliche Aspekte und die mögliche Organisation der freiwilligen kommunalen Aufgabe zu erläutern.
1.1 Definitionen
Der Begriff der kommunalen Wirtschaftsförderung ist nicht legal definiert. Eine Legaldefinition dieses Begriffes ist allein deshalb nicht möglich, da die Vielfältigkeit und Vielschichtigkeit dieser Aufgabe durch eine einheitliche Definition nicht erfasst werden kann. In der Literatur sind nichtsdestotrotz einige Ansätze zu finden, die Aspekte oder Teile der kommunalen Wirtschaftsförderung zu definieren versuchen. Der Begriff der Wirtschaftsförderung wird von KLODT definiert als „Maßnahmen der Wirtschaftspolitik zur selektiven Begünstigung bestimmter wirtschaftlicher Tatbestände oder Verhaltensweisen. Wirtschaftsförderung ist insofern abzugrenzen von anderen, gesamtwirtschaftlich wirkenden Maßnahmen, etwa zur Konjunktur- oder Wachstumsbelebung“1. Diese Definition betrachtet Wirtschaftsförderung aus einer gesamtwirtschaftlichen Perspektive und fasst sämtliche Maßnahmen somit auf der Bundesebene zusammen. Eine Definition der kommunalen Wirtschaftsförderung erfolgt abgrenzend zur gesamtwirtschaftlichen Perspektive als „Maßnahmen der Wirtschaftsförderung, die auf kommunaler Ebene selbstständig und eigenverantwortlich, auch im Rahmen der kommunalen Finanzhoheit durchgeführt werden“2. Durch diese erste Definition lässt sich zunächst einmal festhalten, dass die Aufgabe der Wirtschaftsförderung unter die kommunale Selbstverwaltung fällt.
1 Grundlagen: Das Kapitel definiert den Begriff der kommunalen Wirtschaftsförderung, beleuchtet ihre historische Entwicklung, die rechtlichen Rahmenbedingungen und mögliche Organisationsformen.
2 Strategie: Hier werden die Ziele, Aufgaben und Instrumente der Wirtschaftsförderung sowie die Bedeutung der interkommunalen Zusammenarbeit erläutert.
3 Handlungsfelder kommunaler Wirtschaftsförderung: Dieser zentrale Abschnitt analysiert detailliert zehn spezifische Handlungsfelder, wie Gewerbeflächenmanagement, Ansiedlungsakquise, Standortmarketing und Fachkräftesicherung, und bewertet deren praktische Relevanz.
4. Zukunftsperspektiven: Das Kapitel beleuchtet kommende Herausforderungen und Chancen für die Wirtschaftsförderung, etwa durch Flächenknappheit oder gesellschaftliche Trends.
5. Fazit: Das Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen und gibt einen Ausblick auf die differenzierte Bedeutung der Handlungsfelder für unterschiedliche Kommunengrößen.
kommunale Wirtschaftsförderung, Standortentwicklung, Gewerbeflächenmanagement, Ansiedlungsakquise, Bestandsbetreuung, Fachkräftesicherung, Innovationsförderung, interkommunale Zusammenarbeit, Standortmarketing, Existenzgründungsförderung, Infrastrukturausbau, kommunale Selbstverwaltung, Wirtschaftspolitik.
Die Bachelor-Thesis untersucht die Bedeutung und Praxis der verschiedenen Handlungsfelder kommunaler Wirtschaftsförderung, differenziert nach der Größe der Kommunen (klein, mittel, groß).
Zu den zentralen Themen gehören die strategische Ausrichtung, die Aufgabenverteilung, die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Kommunen sowie die Analyse konkreter Handlungsfelder wie Flächenmanagement und Ansiedlungsakquise.
Das primäre Ziel ist es, die Bedeutung der kommunalen Handlungsfelder zu analysieren und herauszuarbeiten, welche Schwerpunkte in Abhängigkeit von der Gemeindegröße in der Praxis gesetzt werden.
Neben einer theoretischen Literaturanalyse wurde ein Fragenkatalog erstellt und mehreren Kommunen unterschiedlicher Größe (klein, mittel, groß) zugesandt, um die tatsächliche Arbeit und Bedeutung der Handlungsfelder in der Praxis zu erfassen.
Der Hauptteil gliedert sich in Grundlagen, strategische Überlegungen und eine tiefe Analyse der einzelnen Handlungsfelder sowie kommunaler Besonderheiten, jeweils mit Unterpunkten zur Tätigkeit und Bedeutung.
Die zentralen Begriffe sind kommunale Wirtschaftsförderung, Standortentwicklung, Gewerbeflächenmanagement, Bestandsbetreuung und Fachkräftesicherung.
Die Untersuchung zeigt, dass kleine Kommunen sich oft auf Kernthemen (wie Flächen und Bestandsbetreuung) konzentrieren, während größere Städte ein breiteres Spektrum abdecken, inklusive internationalem Marketing und Innovationsförderung.
Sie wird als Erfolgsfaktor eingestuft, insbesondere für kleinere Kommunen, um personelle und finanzielle Ressourcen zu bündeln und die landesplanerische Zustimmung für neue Projekte zu erleichtern.
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