Masterarbeit, 2022
95 Seiten, Note: 2,1
1 Einleitung
2 Theorie und Forschungsstand
2.1 Persönlichkeit
2.1.1 Begriffsbestimmung
2.1.2 Das integrative Modell der Persönlichkeitspsychologie nach McAdams & Palms (2006)
2.1.3 Das Fünf-Faktoren-Modell von Costa & McCrea (1989)
2.2 Work-Life- Balance im Homeoffice
2.2.1 Der Life-Ansatz nach Sonnentag & Fitz (2010)
2.3 Stresserleben
2.3.1 Das Lernzonen-Modell nach Senninger (2000)
2.3.2 Das Anforderungs-Bewältigungs-Paradigma nach Lazarus & Launier (1981)
2.3.3 Das transaktionale Stressmodel nach Lazarus (1966)
2.3.4 Stressbedingte Auswirkungen
2.4 Empirischer Forschungsstand
2.5 Forschungsfragen und Hypothesen
3 Methode
3.1 Stichprobenbeschreibung und Untersuchungsablauf
3.2 Erhebungsinstrumente
3.2.1 Persönlichkeit
3.2.2 Work-Life-Balance im Homeoffice
3.2.3 Stresserleben
3.2.4 Übersicht über die Reliabilitäten der verwendeten Skalen
3.3 Datenanalyse
3.3.1 Testung der Hypothesen 1, 2 und 3
3.3.2 Testung der Hypothese 4
3.3.3 Testung der Hypothese 5
3.3.4 Testung der Hypothese 6
3.3.5 Testung der Hypothese 7
4 Ergebnisse
4.1 Deskriptive Statistiken
4.2 Inferenzstatistische Prüfung
4.2.1 Ergebnisse der Hypothesen 1, 2 und 3
4.2.2 Ergebnisse der Hypothese 4
4.2.3 Ergebnisse der Hypothese 5
4.2.4 Ergebnisse der Hypothese 6
4.2.5 Ergebnisse der Hypothese 7
5 Diskussion
5.1 Interpretation und Diskussion der Stichprobe und der deskriptiven Daten
5.2 Interpretation und Diskussion der Hypothesen 1, 2 und 3
5.3 Interpretation und Diskussion der Hypothesen 4 und 5
5.4 Interpretation und Diskussion der Hypothese 6
5.5 Interpretation und Diskussion von Hypothese 7
5.6 Weitere Diskussionspunkte
5.7 Fazit und Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht die Auswirkungen der Arbeitswelt 4.0 auf Mitarbeiter und Führungskräfte im Homeoffice, mit einem besonderen Fokus auf die Qualität der Work-Life-Balance sowie den Einfluss der Big-Five-Persönlichkeitsfaktoren und des Stresserlebens.
2.3.1 Das Lernzonen-Modell nach Senninger (2000)
Das Lernzonen-Modell nach Senninger (2000) beschreibt das Festhalten an Gewohnheiten. Menschen neigen dazu, in einer Komfortzone zu verweilen, die ihren Verhaltenssicherheiten entspricht. In ihrer Komfortzone fühlen sich Menschen sicher und stark, weil die über ihr Tun und ihr passendes Verhalten in bestimmten Situationen, Bescheid wissen. Für eine persönliche Weiterentwicklung erfolgt mit dem Übergang von der komfortablen Zone in die Wachstumszone. In der Wachstumszone befinden sich Bedingungen und Situationen, zu denen der Mensch keine Erfahrungen gemacht hat. Mitarbeiter und Führungskräfte müssen in der Wachstumszone eine gute Work-Life-Balance im Homeoffice erlernen. In der Panikzone übersteigen die Anforderungen der selbsteingeschätzten Handlungskompetenz, wodurch der Lernprozess deutlich erschwert, wird (Landes, Utz, Steiner, & Wittmann, 2021, S. 5 & 6).
Jeder Mensch unterscheitet sich hinsichtlich des Umgangs mit Veränderungen und daher auch in der Qualität der Work-Life-Balance. Eine Studie (2012) von Dumitru und Cozman zeigte, dass mehrere Persönlichkeitsfaktoren, wie soziale Präsenz, Empathie, Unabhängigkeit, guter Eindruck, intellektuelle Effizienz, psychologische Intuition, Arbeitsorientierung, Weiblichkeit, Individuen mehr anfällig für Stress machen. Es gibt dabei signifikante Unterschiede zwischen Frauen und Männern in Bezug auf die Stressanpassung (Cozman & Dumitru, 2012). Mitarbeiter und Führungskräfte empfinden nicht nur Veränderung der Arbeitsweise und der Work-Life-Balance im Homeoffice Stress, sondern auch aufgrund neuer Anforderungen und Bewältigungsgrundlagen. Das Stresserleben wird im nächsten Modell erläutert.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema der Arbeitswelt 4.0 ein und thematisiert die Chancen und Herausforderungen für Mitarbeiter und Führungskräfte im Homeoffice, insbesondere vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie.
2 Theorie und Forschungsstand: Hier werden die theoretischen Konstrukte Persönlichkeit, Work-Life-Balance und Stresserleben sowie der aktuelle Stand der Forschung zu deren Zusammenhang im Kontext des Homeoffice dargelegt.
3 Methode: Dieses Kapitel beschreibt das methodische Vorgehen der Online-Fragebogenstudie, einschließlich der Stichprobenbeschreibung, der verwendeten Erhebungsinstrumente sowie der statistischen Analysetechniken.
4 Ergebnisse: Die Ergebnisse der empirischen Datenauswertung werden präsentiert, wobei deskriptive Statistiken und die inferenzstatistische Prüfung der sieben aufgestellten Hypothesen im Vordergrund stehen.
5 Diskussion: In diesem Teil werden die Ergebnisse interpretiert, kritisch reflektiert, in den theoretischen und empirischen Kontext eingeordnet und durch ein Fazit sowie einen Ausblick auf zukünftige Forschungsmöglichkeiten abgerundet.
Arbeitswelt 4.0, New Work, Homeoffice, Work-Life-Balance, Stresserleben, Big-Five-Persönlichkeitsfaktoren, Führungskräfte, Mitarbeiter, Stressbewältigung, Persönlichkeitspsychologie, Online-Fragebogenstudie, quantitative Analyse, Arbeitspsychologie, psychische Belastung, Corona-Pandemie.
Die Arbeit untersucht die Auswirkungen des Arbeitens im Homeoffice im Rahmen der Arbeitswelt 4.0 auf das Wohlbefinden, insbesondere in Bezug auf die Work-Life-Balance und das Stresserleben von Mitarbeitern und Führungskräften.
Die zentralen Themen sind der Einfluss von Persönlichkeitsmerkmalen (Big Five) auf die Stressbelastung, die Auswirkungen von Stress auf die Work-Life-Balance im Homeoffice sowie die Unterschiede zwischen Führungskräften und Angestellten.
Das primäre Ziel ist es, Zusammenhänge zwischen Persönlichkeitsstrukturen, Stressfaktoren und der Qualität der Work-Life-Balance bei einer berufstätigen Zielgruppe im Homeoffice während der Corona-Pandemie empirisch zu identifizieren.
Es wurde eine quantitative Online-Querschnittsstudie durchgeführt, wobei die Daten mittels multipler Regressionsanalysen, Faktorenanalysen und Mediationsanalysen ausgewertet wurden.
Der Hauptteil erläutert das Fünf-Faktoren-Modell der Persönlichkeit, den Life-Ansatz zur Work-Life-Balance nach Sonnentag und Fitz sowie verschiedene klassische und moderne Stressmodelle.
Wichtige Begriffe sind New Work, Homeoffice, Big Five, Stressempfinden, Work-Life-Balance, psychische Gesundheit im Arbeitskontext und individuelle Persönlichkeitsfacetten.
Die Ergebnisse zeigen, dass "Negative Emotionalität" als einziger der Big-Five-Faktoren einen signifikanten und negativen Einfluss auf die Qualität der Work-Life-Balance hat und zudem positiv mit dem Stresserleben korreliert.
Die Studie ergab, dass sich beide Gruppen in ihrer Persönlichkeitsstruktur, ihrem Stresserleben und ihrer Work-Life-Balance unterscheiden, wobei Führungskräfte beispielsweise eine etwas bessere Work-Life-Balance berichten als Angestellte.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

