Bachelorarbeit, 2022
59 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Ziel der Arbeit
1.3 Vorgehensweise
2 Forschungsstand und theoretischer Hintergrund
2.1 Fear of Missing Out
2.2 Soziale Medien
2.2.1 Gattungen von sozialen Medien
2.2.2 Chancen und Risiken durch die Nutzung sozialer Medien
2.3 Einordnung der Generation Z
2.3.1 Der Generationsbegriff
2.3.2 Babyboomer
2.3.3 Generation X
2.3.4 Generation Y
2.3.5 Generation Z
2.4 Selbstwert
2.4.1 Identitätsentwicklung von Jugendlichen
2.4.2 Selbstwert bei Jugendlichen
2.5 Forschungsstand
2.6 Fragestellungen und Hypothesen
3 Empirische Untersuchung
3.1 Diskussion zur Methodenauswahl
3.2 Prüfungsdesign
3.3 Datenerhebung
3.3.1 Stichprobenauswahl
3.3.2 Vor- und Nachteile einer Onlinebefragung
3.3.3 Fragebogendesign
3.3.4 Technische und organisatorische Umsetzung
3.4 Stichprobenanalyse
3.5 Deskriptivstatistische Analyse
3.6 Inferenzstatistische Analyse
3.6.1 Untersuchung der ersten Hypothese
3.6.2 Untersuchung der zweiten Hypothese
3.6.3 Untersuchung der dritten Hypothese
3.6.4 Untersuchung der vierten Hypothese
3.7 Diskussion der Ergebnisse
4 Fazit
4.1 Limitationen der Untersuchung
4.2 Ausblick
5 Literaturverzeichnis
Die Arbeit untersucht das Phänomen "Fear of Missing Out" (FoMO) unter besonderer Berücksichtigung der Generation Z und deren Selbstwertgefühl. Ziel ist es, Zusammenhänge zwischen der Nutzung sozialer Medien, dem Selbstwert und der Ausprägung von FoMO empirisch mittels einer Online-Befragung zu analysieren.
2.1 Fear of Missing Out
Das Phänomen des Fear of Missing Outs lässt sich als dauerhafte Angst beschreiben, die sich in der Befürchtung widerspiegelt, dass andere Menschen häufiger positive Erlebnisse und Erfahrungen sammeln als die betroffene Person (Przybilski et al.,2013).
Soziale Medien wie etwa Facebook, Instagram, WhatsApp, Twitter oder Snapchat bieten Möglichkeiten geteilte Beiträge von Nutzern positiv zu bewerten. Dies verstärkt die Wahrnehmung des Verpassten bei einem positiven Feedback auf geteilte Beiträge bzw. Informationen von anderen. Betroffene von FoMO fühlen sich zu sozialen Medien hingezogen, sehnen sich nach der nächsten Möglichkeit soziale Medien nutzen zu können und fühlen sich dadurch befriedigt. Problematisch dabei ist, dass die Zeit, in der die Betroffenen auf sozialen Medien aktiv sind, dauerhaft erhöht werden muss, um das Gefühl der Befriedigung aufrecht erhalten zu können (Dossey, 2013).
Somit können bei einer Verhinderung, die bspw. aus beruflichen, privaten oder technischen Gründen erfolgt, soziale Medien nicht nutzen zu können, Konflikte entstehen. Betroffene leiden dann an Nervosität, Überempfindlichkeit oder depressivem Verhalten (Dossey, 2013). Personen mit einer hohen Ausprägung des FoMO sind in ihrem eigenen Bewusstsein gefangen, da das Gefühl der Einsamkeit immer intensiver wird. Kontakte über soziale Medien werden als Ersatz für echten zwischenmenschlichen Kontakt genutzt. Dies führt jedoch zu einer immer stärkeren Isolation im realen Leben und dem Bedürfnis nach Kontakten innerhalb von sozialen Medien, die dann folgend das Gefühl des FoMO verstärken (Dossey, 2013). Przybilski et al. haben ein empirisch untersuchtes und operationalisiertes Bild von FoMO erstellt. Die Forschungsergebnisse wurden dazu genutzt, einen Befragungskatalog zu erstellen, der die Sorgen und Ängste der Befragten messen soll. Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen auf, dass es je nach Ausprägung des FoMO‘s unterschiedliche Auswirkungen auf die Psyche der Nutzer folgen können.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Nutzung sozialer Medien und stellt das Forschungsziel dar, Zusammenhänge zwischen dieser Nutzung, dem Selbstwert und dem Phänomen FoMO bei der Generation Z zu untersuchen.
2 Forschungsstand und theoretischer Hintergrund: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen zu FoMO, den soziologischen Aspekten sozialer Medien, den verschiedenen Generationen und der psychologischen Identitäts- sowie Selbstwertentwicklung.
3 Empirische Untersuchung: Hier wird das quantitative Forschungsdesign vorgestellt, welches eine Online-Befragung nutzt, um durch statistische Korrelationsanalysen die aufgestellten Hypothesen zu überprüfen.
4 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, die einen Zusammenhang zwischen Mediennutzung, geringem Selbstwert und höherer FoMO-Ausprägung bestätigen, und diskutiert Limitationen sowie zukünftige Forschungsansätze.
Fear of Missing Out, FoMO, Soziale Medien, Generation Z, Selbstwertgefühl, Identitätsentwicklung, Online-Befragung, Korrelation, Nutzungsverhalten, Psychische Gesundheit, Mediennutzung, Soziale Netzwerke, Impression Management, Jugendliche, Digitale Kommunikation
Die Arbeit untersucht das psychologische Phänomen "Fear of Missing Out" (FoMO) und dessen Zusammenhänge mit der täglichen Nutzung sozialer Medien sowie dem Selbstwertgefühl, insbesondere innerhalb der Generation Z.
Die zentralen Themen sind die Auswirkungen sozialer Medien auf das Individuum, die spezifischen Merkmale der Generation Z, die Entwicklung des Selbstwerts bei Jugendlichen und die theoretischen Hintergründe des FoMO-Phänomens.
Das primäre Ziel ist es, auf Basis einer empirischen Online-Studie Zusammenhänge zwischen der Intensität der Mediennutzung, dem Selbstwertgefühl der Nutzer und ihrer Neigung zu FoMO zu belegen.
Es wurde eine quantitative Methode gewählt: Eine Online-Befragung mit standardisierten Skalen (FoMO-Skala und Rosenberg Self-Esteem Scale), deren Daten mittels Korrelationsanalyse nach Pearson statistisch ausgewertet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine umfassende Literaturrecherche zu den theoretischen Grundlagen sowie den empirischen Teil, der das Studiendesign, die Datenerhebung und die inferenzstatistische Analyse der Hypothesen beinhaltet.
Wichtige Begriffe sind FoMO, Soziale Medien, Generation Z, Selbstwertgefühl, Korrelationsanalyse und Identitätsentwicklung.
Die Generation Z gilt als "Digital Native"-Kohorte, die von Kindesalter an mit digitalen Technologien aufgewachsen ist und somit besonders stark von der ständigen Verfügbarkeit sozialer Medien beeinflusst wird.
Das Konzept beschreibt, wie Nutzer versuchen, auf sozialen Plattformen ein bewusstes Bild ihrer selbst zu erzeugen, um positives Feedback zu erhalten, was wiederum das eigene Selbstwertgefühl kurzfristig beeinflussen kann.
Ja, die Studie zeigte eine negative Korrelation zwischen dem Selbstwertgefühl und der Ausprägung von FoMO: Ein niedrigerer Selbstwert geht mit einer höheren Ausprägung von FoMO einher.
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