Bachelorarbeit, 2021
91 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
1.1 Relevanz des Themas
1.2 Zielsetzung der Arbeit
1.3 Aufbau und Vorgehen der Arbeit
2 Medienkompetenz: eine Begriffsbestimmung
3 Empirische Erfassung des Konstruktes Medienkompetenz
3.1 Mehrwert empirischer Forschungsergebnisse
3.2 Medienkompetenz messbar machen
3.3 Aktueller Stand der Erhebungen
3.4 Probleme bei der Messung von Medienkompetenz
4 Medienkompetenz im Sektor der Erwachsenenbildung und Weiterbildung
4.1 Aufbau und Praxis des Sektors der Erwachsenen- und Weiterbildung in Deutschland
4.2 Zielgruppe der Erwachsenen- und Weiterbildung
4.3 Medienpädagogik in der Erwachsenenbildung und Weiterbildung
4.4 Voraussetzungen für medienkompetenzfördernde Erwachsenen- und Weiterbildung
4.4.1 Professionalisierung Lehrender in der Erwachsenen- und Weiterbildung
4.4.2 Rollenverständnis Lehrender in der Erwachsenen- und Weiterbildung
5 Übersicht der Angebotslage medienkompetenzfördernder Bildungsangebote in der Erwachsenenbildung und Weiterbildung
5.1 Ergebnisse der wbmonitor Umfrage 2019
5.2 Programmanalyse durch Aiga von Hippel
5.3 Programmanalyse der Volkshochschule Ulm
5.4 Analyse von Praktiken und Maßnahmen zur Förderung der Medienkompetenz in der EU-28
6 Hindernisse für die Umsetzung und Konzeption medienkompetenzfördernder Bildungsangebote
6.1 Förderpolitik von Bund, Ländern und der EU
6.2 Nachfrageorientierung
6.3 Kompetenzdefizite Lehrender in der Erwachsenen- und Weiterbildung
7 Handlungsempfehlungen
7.1 Förderung medienpädagogischer Weiter- und Fortbildungen für Lehrende in der EB/WB
7.2 Finanzierung
7.3 Ausbau der Forschungslage
7.4 Ausbau zielgruppenspezifischer Bildungsangebote
8 Diskussion
Ziel dieser Arbeit ist es, den Bedarf an medienpädagogischen Bildungsangeboten für Erwachsene zu analysieren und kritisch zu prüfen, ob das bestehende Angebot diesen Bedarf deckt. Hierbei wird der Fokus insbesondere auf die Rolle der Volkshochschulen und die Qualifikation Lehrender gelegt, um Herausforderungen in der Vermittlung von Medienkompetenz zu identifizieren und Handlungsempfehlungen für die Praxis abzuleiten.
Medienkompetenz: eine Begriffsbestimmung
In diesem Kapitel wird der Begriff Medienkompetenz definiert und dessen theoretische Bezüge herausgearbeitet.
Der Begriff Medienkompetenz findet in verschiedenen Disziplinen Verwendung. Je nachdem, ob er aus der Perspektive der Kommunikationswissenschaft, Soziologie, Psychologie oder Pädagogik betrachtet wird, werden ihm entsprechend unterschiedliche Bedeutungen zugeordnet (Schaumburg & Hacke, 2010, S. 149).
Im Rahmen dieser Arbeit, wird der Medienkompetenz-Begriff in erster Linie aus der pädagogischen Perspektive heraus betrachtet.
1 EINLEITUNG: Einführung in die Relevanz von Medienkompetenz als Schlüsselqualifikation und Definition der Forschungsfrage zur Bedarfsdeckung in der Erwachsenenbildung.
2 MEDIENKOMPETENZ: EINE BEGRIFFSBESTIMMUNG: Theoretische Auseinandersetzung mit dem Medienkompetenzbegriff, insbesondere basierend auf dem Modell von Dieter Baacke.
3 EMPIRISCHE ERFASSUNG DES KONSTRUKTES MEDIENKOMPETENZ: Diskussion der methodischen Herausforderungen bei der Messung von Medienkompetenz und Analyse bestehender Studien zu deren Ausprägung.
4 MEDIENKOMPETENZ IM SEKTOR DER ERWACHSENENBILDUNG UND WEITERBILDUNG: Untersuchung der Rahmenbedingungen für medienpädagogische Angebote sowie der Professionalisierung und Rolle Lehrender.
5 ÜBERSICHT DER ANGEBOTSLAGE MEDIENKOMPETENZFÖRDERNDER BILDUNGSANGEBOTE IN DER ERWACHSENENBILDUNG UND WEITERBILDUNG: Analyse verschiedener Programmanalysen und Studien zur aktuellen Bereitstellung von medienkompetenzfördernden Maßnahmen.
6 HINDERNISSE FÜR DIE UMSETZUNG UND KONZEPTION MEDIENKOMPETENZFÖRDERNDER BILDUNGSANGEBOTE: Identifikation struktureller Hindernisse wie Förderpolitik, Nachfrageorientierung und Kompetenzdefizite beim Lehrpersonal.
7 HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN: Ableitung von Strategien zur Professionalisierung Lehrender, zur Finanzierung und zum Ausbau zielgruppenspezifischer Angebote.
8 DISKUSSION: Zusammenführende Beantwortung der Forschungsfrage und kritische Reflexion der Ergebnisse vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Bedeutung von Medienkompetenz.
Medienkompetenz, Erwachsenenbildung, Weiterbildung, Medienpädagogik, Professionalisierung, Digitalisierung, Volkshochschule, Medienkritik, Medienhandeln, Bildungsbedarf, Programm-Analyse, Handlungsempfehlungen, Lebenslanges Lernen, Digitale Bildung, Kompetenzmodell
Die Arbeit untersucht die Vermittlung und Förderung von Medienkompetenz bei Erwachsenen im Kontext des aktuellen Bildungssektors in Deutschland.
Im Mittelpunkt stehen die begriffliche Einordnung von Medienkompetenz, die empirische Erfassung dieser bei Erwachsenen, die Rahmenbedingungen in der Erwachsenenbildung sowie die Professionalisierung Lehrender.
Das Ziel ist es, den tatsächlichen Bedarf an medienkompetenzfördernden Angeboten abzubilden und kritisch zu hinterfragen, ob das aktuelle Angebot an Maßnahmen diesen Bedarf decken kann.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse, die Daten, Informationen und Forschungsergebnisse aus Fachliteratur sowie Internetrecherchen auswertet.
Der Hauptteil analysiert die Angebotslage, identifiziert Hindernisse für die Umsetzung medienpädagogischer Konzepte (z. B. Förderpolitik, Qualifikationsdefizite) und erarbeitet Handlungsempfehlungen für die Praxis.
Wichtige Begriffe sind Medienkompetenz, Erwachsenenbildung, Professionalisierung, Digitalisierung und Medienpädagogik.
Volkshochschulen stellen in Deutschland die bedeutendsten Anbieter öffentlich geförderter Erwachsenenbildung dar und bieten aufgrund ihrer Niedrigschwelligkeit das größte Potenzial für eine breite Zielgruppenansprache.
Das Modell von Dieter Baacke dient als theoretisches Fundament, um Kompetenzen in verschiedene Dimensionen wie Medienkritik, Medienkunde, Mediennutzung und Mediengestaltung zu unterteilen und diese in Programmanalysen vergleichbar zu machen.
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