Bachelorarbeit, 2018
39 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
2 Literaturüberblick
2.1 Literaturüberblick zu Stress
2.2 Literaturüberblick zu Abusive Supervision
2.3 Literaturüberblick zu negativem Affekt
3 Theoretischer Hintergrund und Hypothesen
3.1 Affective Events Theory
3.2 Stress und negativer Affekt
3.3 Negativer Affekt und Abusive Supervision
3.4 Stress, negativer Affekt und Abusive Supervision
4 Methode
4.1 Stichprobenbeschreibung
4.2 Forschungsdesign
4.3 Messinstrumente
4.4 Datenanalyse
5 Ergebnisse
5.1 Korrelationen
5.2 Hypothesentest
6 Diskussion
6.1 Zusammenfassung und Interpretation der Ergebnisse
6.2 Limitationen und Ideen für zukünftige Forschungen
6.3 Praktische Implikationen
6.4 Abschlussbewertung
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht den Einfluss von berufsbedingtem Stress auf das Führungsverhalten, insbesondere im Hinblick auf Abusive Supervision. Die zentrale Forschungsfrage lautet, ob berufsbedingter Stress einen negativen Affekt bei Führungskräften auslöst, der wiederum als Mediator fungiert und zu einem als feindselig wahrgenommenen, missbräuchlichen Führungsverhalten führt.
Affective Events Theory
Um die Verbindung zwischen berufsbedingtem Stress und Abusive Supervision zu erklären, bietet sich die Affective Events Theory (AET) von Weiss und Cropanzano (1996) an. Im Hinblick auf diese Erklärung, kann die AET weniger als eine testbare Theorie, sondern mehr als ein Rahmenmodell gesehen werden, welches das Verhalten am Arbeitsplatz mit Hilfe von affektiven Elementen zu erklären versucht (Weiss & Beal, 2005).
„Things happen to people in work settings and people often react emotionally to these events. These affective experiences have direct influence on behaviors and attitudes” (Weiss & Cropanzano, 1996, S.11).
Die Grundannahme der AET besagt, dass affektbasierte Verhaltensweisen, wie beispielweise Hilfeverhalten oder Absentismus, eine emotionale Reaktion auf berufsbedingte Ereignisse am Arbeitsplatz darstellen (Weiss & Cropanzano, 1996). Berufsbedingte Ereignisse, auch als Events bezeichnet, können durch eine wahrgenommene Veränderung von Umständen ausgelöst werden und zu emotionalen Reaktionen führen. Sie gelten somit als Auslöser für affektive Reaktionen und Veränderungen in der Stimmung (Weiss & Cropanzano, 1996).
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Relevanz von berufsbedingtem Stress und Abusive Supervision in modernen Arbeitsorganisationen und leitet die Forschungsfrage ab.
2 Literaturüberblick: Dieses Kapitel gibt einen umfassenden Überblick über den aktuellen Forschungsstand zu Stress, Abusive Supervision und dem Konzept des negativen Affekts.
3 Theoretischer Hintergrund und Hypothesen: Hier werden die theoretischen Grundlagen durch die Affective Events Theory (AET) gelegt und die zu prüfenden Hypothesen abgeleitet.
4 Methode: Das Kapitel beschreibt das Forschungsdesign, die Stichprobenbeschreibung der Querschnittsstudie sowie die verwendeten Messinstrumente zur Erfassung der Konstrukte.
5 Ergebnisse: Die statistischen Ergebnisse der Korrelations- und Mediationsanalysen werden präsentiert und die Hypothesentests dargestellt.
6 Diskussion: Die Ergebnisse werden interpretiert, Limitationen der Studie kritisch hinterfragt, zukünftige Forschungsansätze aufgezeigt sowie praktische Implikationen abgeleitet.
Berufsbedingter Stress, Abusive Supervision, Negativer Affekt, Affective Events Theory, Führungskräfte, Arbeitsplatzverhalten, Kontraproduktives Verhalten, Mediation, Emotionen, Stimmung, Organisationspsychologie, Stressoren, Führung, Team, Arbeitszufriedenheit.
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Ursachen für missbräuchliches Führungsverhalten (Abusive Supervision) und untersucht, ob Stress am Arbeitsplatz und die daraus resultierenden negativen Emotionen der Führungskraft als Auslöser dienen.
Die zentralen Felder sind die Stressforschung am Arbeitsplatz, die Dynamik von Abusive Supervision sowie die affektiven Reaktionen von Führungskräften innerhalb der Affective Events Theory.
Ziel ist es zu klären, ob ein negativer Affekt der Führungskraft den Zusammenhang zwischen berufsbedingtem Stress und Abusive Supervision als mediierende Variable erklärt.
Es wurde eine quantitative Querschnittsstudie mit 44 Teams und insgesamt 231 Teilnehmern durchgeführt, deren Daten mittels Korrelations- und Mediationsanalyse ausgewertet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte Literaturrecherche, die theoretische Herleitung auf Basis der AET, die methodische Vorgehensweise und die Darstellung der empirischen Ergebnisse.
Zu den wichtigsten Begriffen gehören Abusive Supervision, berufsbedingter Stress, negativer Affekt, Affective Events Theory und Führungskräfteverhalten.
Die Analyse ergab keinen signifikanten positiven Zusammenhang zwischen Stress und negativem Affekt sowie zwischen negativem Affekt und Abusive Supervision; vielmehr zeigte sich ein negativer Zusammenhang zwischen Stress und Abusive Supervision.
Unternehmen sollten darauf achten, dass herausfordernde Stressoren (Challenge Stressoren) überwiegen, da diese sich positiver auf das Arbeitsklima auswirken können als ein Mangel an Anforderungen oder destruktiver Stress.
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