Masterarbeit, 2021
84 Seiten, Note: 1,0
1. Problemstellung
2. Literaturüberblick
2.1 eLearning
2.2 Emotional Design
2.2.1 Internale und externale Emotionsinduktion
2.3 Emotionstheoretische Grundlagen
2.3.1 Emotionen als multidimensionale Konstrukte
2.3.2 Verwandte Konstrukte und Unterscheidungen
2.3.3 Struktur von Emotionen
2.3.4 Emotionen und Lernen
2.3.5 Positive Emotionen
2.3.6 Negative Emotionen
3. Kognitiv-Affektives Rahmenmodell
3.1 Das Rahmenmodell im Überblick
3.2 Arten von Emotionen
3.2.1 Leistungsemotionen
3.2.2 Epistemische Emotionen
3.2.3 Themenbezogene Emotionen
3.2.4 Soziale Emotionen
3.2.5 Technologiebezogene Emotionen
3.2.5 Ästhetische Emotionen
3.3 Appraisal als Ursache von Emotionen im Lern- und Leistungskontext
3.3.1 Kontrollüberzeugung und subjektiver Wert
3.4.1 Emotionale Ansteckung, Empathie und Entrainment
3.5 Emotionen, Lernen und Leistung
3.6 Technologiebasierte Lernumgebung
4. Emotional Design Gestaltungsprinzipien
4.1 Ästhetische Qualität der Informationsdarstellung
4.1.1 Farbgestaltung
4.1.2 Form
4.1.3 Farbgestaltung und Anthropomorphismus
4.1.4 Quantität der Elemente
4.1.5 Seductive Details
4.2 Soziale Interaktion durch pädagogische Agenten
4.2.1 Erkennen von virtuellen Emotionen
4.2.2 Emotionaler Ausdruck und Geschlecht des Agenten
4.2.3 Social-Agency-Theorie
4.2.4 Anwesenheit und Erscheinungsbild
4.2.4 Rolle des Agenten
4.2.5 Die Stimme des Agenten
5. Gesamtdiskussion: Empfehlungen zur emotionsgünstigen Gestaltung multimedialer Lernumgebungen
5.1 Ästhetische Qualität der Informationsdarstellung
5.1.1 Die Farbgestaltung
5.1.2 Die Form
5.1.3 Farbgestaltung und Anthropomorphismus
5.1.4 Quantität der Elemente
5.1.5 Seductive Details
5.2 Soziale Interaktion durch pädagogische Agenten
5.2.1 Anwesenheit und Erscheinungsbild
5.2.2 Der emotionale Ausdruck des Agenten
5.2.3 Das Geschlecht des Agenten
5.2.4 Die Rolle des Agenten
5.2.5 Die Stimme des Agenten
5.3 Limitierungen und Ausblick
Die vorliegende Masterarbeit untersucht die Rolle von Emotionen in technologiebasierten Lernumgebungen und analysiert, wie durch spezifische Gestaltungsprinzipien des Emotional Designs – insbesondere ästhetische Merkmale und die Einbindung pädagogischer Agenten – Lernprozesse positiv beeinflusst werden können. Ziel ist es, evidenzbasierte Empfehlungen für eine emotionsgünstige Gestaltung multimedialer Lernangebote abzuleiten.
1. Problemstellung
Immer mehr wissenschaftliche Studien deuten auf eine These hin, die durch den griechischen Philosophen Plato bereits vor ungefähr 2000 Jahren aufgeworfen wurde und von Hinton, Miyamoto und Della Chiesa (2008, S.90) auf den Punkt gebracht wird:
„Emotion is fundamental to learning“.
Nach diesem Zitat wird menschliches Lernen durch das Erleben einer Vielfalt an Emotionen geprägt. Lange Zeit stand diese Erkenntnis allerdings im Schatten der Kognitionsforschung (Hinton et al., 2008, S.90). Heute wissen es Wissenschaftler besser. Lernen und Leistung können nicht alleine durch kognitive oder soziokulturelle Eigenschaften erklärt werden, sondern werden maßgeblich durch affektive Reaktionen, insbesondere Emotionen, beeinflusst (Kumar, Muniandy & Yahaya, 2019, S.1; Plass & Kaplan, 2015, S.131; Stark, 2016, S.1).
1. Problemstellung: Dieses Kapitel führt in die Relevanz von Emotionen für Lernprozesse ein und leitet die Forschungsfrage hinsichtlich der Gestaltung technologiebasierter Lernumgebungen ab.
2. Literaturüberblick: Hier werden die Grundlagen von eLearning und Emotional Design sowie emotionstheoretische Ansätze erläutert, die das Fundament für die Arbeit bilden.
3. Kognitiv-Affektives Rahmenmodell: Dieses Kapitel stellt das theoretische Modell vor, das Ursachen und Wirkungsweisen von Emotionen beim technologiebasierten Lernen beschreibt.
4. Emotional Design Gestaltungsprinzipien: Hier werden aktuelle Forschungsstände zu ästhetischen Merkmalen und pädagogischen Agenten im Designprozess analysiert.
5. Gesamtdiskussion: Empfehlungen zur emotionsgünstigen Gestaltung multimedialer Lernumgebungen: Dieses Kapitel fasst die Erkenntnisse zusammen und bietet praktische Designempfehlungen sowie einen Ausblick auf künftige Forschungsbedarfe.
Emotional Design, eLearning, multimediales Lernen, pädagogische Agenten, Emotionen, Kognitiv-affektives Rahmenmodell, ästhetische Gestaltung, Lernleistung, Anthropomorphismus, Farbgestaltung, Appraisal-Theorien, Motivation, Instruktionsdesign, Seductive Details, Emotionale Übertragung.
Die Arbeit befasst sich mit der Integration von Emotional Design in digitale Lernumgebungen, um Lernprozesse durch die gezielte Induktion förderlicher Emotionen zu verbessern.
Die zentralen Schwerpunkte liegen auf der ästhetischen Gestaltung von Lernoberflächen (Farbe, Form) und der Interaktion mit virtuellen, pädagogischen Agenten.
Das Ziel ist es, auf Basis des aktuellen Forschungsstandes konkrete Empfehlungen für Designer zu formulieren, wie multimediale Lernangebote gestaltet sein sollten, um Emotionen lernförderlich zu nutzen.
Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer kritischen Analyse bestehender wissenschaftlicher Literatur und empirischer Studien basiert.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung durch ein kognitiv-affektives Modell, die Analyse gestalterischer Prinzipien und die Ableitung von Handlungsempfehlungen.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Emotional Design, kognitiv-affektives Rahmenmodell, pädagogische Agenten und multimediales Lernen.
Die Arbeit zeigt, dass Elemente wie Farbe und Form einen signifikanten Einfluss auf das emotionale Erleben der Lernenden haben und somit die Lernmotivation und den Wissenserwerb beeinflussen können.
Pädagogische Agenten können als soziale Akteure fungieren, die durch ihr Erscheinungsbild, ihre Stimme und ihre Rolle (Motivator, Mentor) die emotionale Bindung und Motivation der Lernenden fördern.
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