Masterarbeit, 2020
128 Seiten, Note: 2,7
Die Masterarbeit analysiert die Einstellung und Sichtweise von Geschichtslehrkräften zur Rassismuskritik im Geschichtsunterricht. Ziel ist es, zu untersuchen, ob Rassismuskritik als Aufgabe des Geschichtsunterrichts angesehen werden kann und welche Faktoren und Sichtweisen dabei relevant sind.
Die Einleitung thematisiert die Aktualität von Rassismus in der heutigen Gesellschaft und stellt die zentrale Forschungsfrage: Ist Rassismuskritik als Aufgabe des Geschichtsunterrichts anzusehen? Kapitel 2 gibt einen Überblick über den Forschungsstand zur Rassismuskritik in Deutschland und im europäischen Raum. Teil I der Arbeit beleuchtet die theoretischen Grundlagen und erläutert die Konzepte von Rassismus und Rassismuskritik aus verschiedenen Perspektiven. Kapitel 5 untersucht die Relevanz von Rassismuskritik für die Geschichtsdidaktik und den Geschichtsunterricht, wobei die Rolle des Geschichtsbewusstseins, historischen Lernens und die Analyse von "Race" als Analysekategorie beleuchtet werden.
Rassismus, Rassismuskritik, Geschichtsunterricht, Geschichtsdidaktik, Einstellung, Sichtweise, Lehrkräfte, Empirische Erhebung, Qualitative Inhaltsanalyse, „Race“ als Analysekategorie
Die Arbeit untersucht diese Frage und kommt zu dem Schluss, dass Rassismuskritik essenziell für die Förderung des Geschichtsbewusstseins und des historischen Lernens ist.
Während Antirassismus oft auf aktiven Widerstand gegen Rassismus zielt, beinhaltet Rassismuskritik eine tiefere Reflexion über rassistische Strukturen und die eigene Verstrickung darin.
Die empirische Analyse zeigt, dass Einstellungen variieren. Faktoren wie Fachwissen, didaktisches Wissen und die wahrgenommenen Rahmenbedingungen beeinflussen, wie Lehrkräfte Rassismus im Unterricht thematisieren.
„Race“ wird als soziale Konstruktion genutzt, um historische Machtverhältnisse und Ausgrenzungsmechanismen im Unterricht kritisch zu hinterfragen.
Bewegungen wie „Black Lives Matter“ haben globale Debatten über rassistische Strukturen und den Umgang mit kolonialen Denkmälern ausgelöst, was auch den Bildungssektor vor neue Herausforderungen stellt.
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