Diplomarbeit, 2008
95 Seiten, Note: 1,0
1. EINLEITUNG
2. GRUNDSÄTZLICHE BESONDERHEITEN BEIM TEMPERATURGEFÜHRTEN TRANSPORT VON LEBENSMITTELN
3. HISTORISCHE ENTWICKLUNG DER MOBILEN KÄLTETECHNIK
4. DIE MARKTSITUATION IN DEUTSCHLAND IM SEGMENT DER TEMPERATURGEFÜHRTEN LOGISTIK
4.1 Vom Spediteur zum Logistikdienstleister
4.2 Ist das Outsourcen von Logistikdienstleistungen eine Lösung mit Zukunft?
5. AUSWAHL MODERNER LOGISTIKMANAGEMENTANSÄTZE
5.1 Effizient Consumer Response (ECR)
5.2 Supply Chain Management (SCM)
6. ELECTRONIC DATA INTERCHANGE (EDI)
6.1 Standards für den elektronischen Datenaustausch
6.1.1 Kommunikationsstandards für den Datenaustausch
6.1.2 Datenformate
6.1.2.1 Electronic Data Interchange for Administration, Commerce and Transport (EDIFACT)
6.1.2.2 Extensible Markup Language (XML)
6.2 Produktidentifikation im IT-System
6.2.1 Internationale Artikelnummer (EAN) - Identsysteme
6.2.1.1 Internationale Lokalisationsnummer (ILN)
6.2.1.2 Nummer der Versandeinheit (NVE)
6.2.1.3 Internationale Artikelnummer (EAN) -13
6.2.1.4 Internationale Artikelnummer (EAN)-128 Transportetikett
6.2.1.5 Stammdatenmanagement
6.2.2 Wertschöpfungspotentiale
6.3. Tracking & Tracing
6.3.1 Interne und externe Traceability
6.3.2 Warenrückrufaktionen
7. DISTRIBUTIONSSYSTEME
7.1 Warenverteilung in der temperaturgeführten Distribution
7.2 Auswahl an Distributionssystemen für den Handel
7.2.1 Direkttransport des Herstellers
7.2.2 Transport via CD (Cross-Docking) -Umschlagpunkt
7.2.3 Transport via Zentrallager
8. DIE KÜHLKETTE - BESONDERHEITEN BEIM UMSCHLAG UND TRANSPORT VON TEMPERATURGEFÜHRTEN LEBENSMITTELN
8.1 Auswahl an Qualitätsvorschriften und Normen für den temperaturgeführten Transport
8.1.1 Europäische und nationale Normen i.V.m. der Verordnung (EG) 178/2002
8.1.2 Hazard Analysis and Critical Control Points (HACCP)
8.1.3 ATP-Vorschriften, speziell für temperaturgeführte Lebensmittel
8.1.4 International Food Standard (IFS)
8.1.5 Cool Chain Quality Indicator (CCQI)
8.2 Der temperaturgeführte Transport als Teil der Logistikkette
8.2.1 Bedeutung des Straßengüterverkehrs für den temperaturgeführten Transport
8.2.2 Transportkältesysteme im Straßengüterverkehr
8.2.3. Geräte zur Temperaturmessung und -aufzeichnung
8.2.4 Der temperaturgeführte Transport mittels LKW
8.2.5 Der Umschlagpunkt
8.2.6 Alternative Transportmittel für den temperaturgeführten Transport
9. TRENDS DER LOGISTIK UND IHRE BEDEUTUNG FÜR DIE TEMPERATURGEFÜHRTE DISTRIBUTION
9.1 Radio Frequency Identification (RFID)
9.1.1 Die RFID-Technik Grundlagen
9.1.2 Vorteile der RFID-Technik und die Einsatzmöglichkeiten in der Logistik
9.1.3 Nachteile und derzeitige Probleme der RFID-Technologie
9.2 Time-Temperature-Indicator (TTI)
9.3 Controlled Atmosphere (CA) & Modified Atmosphere Packing (MAP)
10. PRAXISBEISPIEL: EDEKA
10.1 Organisation und Aufbau der Edeka Gruppe
10.2 Edeka-Handelsgesellschaft-Hessenring mbH
10.2.1 Logistik, Lagerhaltung und Warenbeschaffung bei Edeka-Hessenring
10.2.2 Lunar-GmbH
11. FAZIT
Die Arbeit untersucht den aktuellen Stand der Technik sowie die Möglichkeiten zur Überwachung und Optimierung von Kühl- und Logistikketten in der deutschen Lebensmitteldistribution. Im Fokus steht die Gestaltung effizienter Logistikprozesse für temperaturgeführte Lebensmittel vom Hersteller bzw. Zentrallager bis hin zum Einzelhandelsgeschäft.
6.2.1.3 Internationale Artikelnummer (EAN) -13
Die EAN-13 ist eine weltweit überschneidungsfreie Nummer, die einen Artikel, eine Verpackung oder auch eine Dienstleistung in der jeweiligen spezifischen Ausführung (z.B.: Farbe, Größe etc.) identifiziert (siehe Abbildungen 8 und 9). Die EAN-Artikelnummer basiert auf der ILN Typ II. An die Basisnummer werden zur Erzeugung der individuellen EAN drei bis fünf weitere Ziffern nach eigener Wahl angehängt. So können pro ILN maximal 100.000 EAN´s erzeugt werden. Die EAN-13, die auch als Strichcode dargestellt werden kann, ist z.B. beim Scannen im Handel Grundlage der Verkaufsdatenerfassung und somit der Schlüssel bei der Weiterverarbeitung der Daten (siehe Abbildung 10). Die EAN-13 verweist auf die in Datenbanken gespeicherten Stammdaten eines Artikels (z.B.: Bezeichnung, Gewicht, Preis etc.) und bildet damit, in Verbindung mit der PLU-Datei des Handelsunternehmens, den Schlüssel zu den Produktinformationen. So ist die EAN-13 die Grundlage für ein schnelles und effizientes Handling der Ware.
1. EINLEITUNG: Darstellung des Wandels im Lebensmitteleinzelhandel und der wachsenden Anforderungen an die Logistikprozesse für frische und temperaturgeführte Produkte.
2. GRUNDSÄTZLICHE BESONDERHEITEN BEIM TEMPERATURGEFÜHRTEN TRANSPORT VON LEBENSMITTELN: Analyse der hohen Anforderungen an Qualität, Schnittstellenmanagement und die Einhaltung spezifischer Temperaturbereiche für sensible Lebensmittel.
3. HISTORISCHE ENTWICKLUNG DER MOBILEN KÄLTETECHNIK: Rückblick auf die Anfänge der Tiefkühlkost in Deutschland und die technologische Evolution der Transportkältemaschinen.
4. DIE MARKTSITUATION IN DEUTSCHLAND IM SEGMENT DER TEMPERATURGEFÜHRTEN LOGISTIK: Untersuchung der Marktstrukturen, der Logistikdienstleister und der Vor- sowie Nachteile des Outsourcings.
5. AUSWAHL MODERNER LOGISTIKMANAGEMENTANSÄTZE: Vorstellung von ECR und SCM als Strategien zur unternehmensübergreifenden Kooperation und Prozessintegration.
6. ELECTRONIC DATA INTERCHANGE (EDI): Erläuterung der Bedeutung von IT-Standards, Datenformaten wie EDIFACT/XML sowie der Identifikationssysteme und Traceability für die Prozesssteuerung.
7. DISTRIBUTIONSSYSTEME: Analyse der verschiedenen Distributionsmodelle im Handel, insbesondere Direkttransport, Cross-Docking und Zentrallagerkonzepte.
8. DIE KÜHLKETTE - BESONDERHEITEN BEIM UMSCHLAG UND TRANSPORT VON TEMPERATURGEFÜHRTEN LEBENSMITTELN: Zusammenfassung der Qualitätsnormen, Zertifizierungen und der operativen Herausforderungen bei Transport und Umschlag.
9. TRENDS DER LOGISTIK UND IHRE BEDEUTUNG FÜR DIE TEMPERATURGEFÜHRTE DISTRIBUTION: Bewertung von RFID-Technologien, Zeit-Temperatur-Indikatoren und atmosphärischen Verpackungsformen für die Logistik der Zukunft.
10. PRAXISBEISPIEL: EDEKA: Detaillierte Darstellung der Organisation, der Logistikstruktur und der spezifischen Anwendung von Qualitätssystemen bei der Edeka-Gruppe und Edeka-Hessenring.
11. FAZIT: Zusammenfassende Bewertung der Bedeutung der temperaturgeführten Logistik und der Notwendigkeit einer verstärkten Vernetzung durch moderne Technologien.
Temperaturgeführte Logistik, Lebensmitteldistribution, Kühlkette, ECR, SCM, EDI, EAN, RFID, Traceability, Transportkältemaschine, Qualitätssicherung, HACCP, Cross-Docking, Edeka, Lagerhaltung.
Die Diplomarbeit befasst sich mit den komplexen Logistikprozessen, die notwendig sind, um frische und tiefgekühlte Lebensmittel unter Einhaltung strenger Qualitäts- und Temperaturanforderungen sicher durch die Lieferkette zum Kunden zu transportieren.
Zentrale Themen sind die technische Entwicklung der Kältetechnik, moderne IT-basierte Identifikations- und Kommunikationsstandards, aktuelle Distributionskonzepte sowie die Integration von Qualitätsmanagementsystemen im Lebensmittelsektor.
Das Ziel ist es, einen Überblick über den Stand der Technik in der temperaturgeführten Logistik zu geben und aufzuzeigen, wie durch Managementsysteme und IT-Innovationen Prozesse optimiert, Kosten gesenkt und die Lebensmittelsicherheit gewährleistet werden können.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse aktueller Fachpublikationen, Studien und gesetzlicher Rahmenbedingungen sowie einer praktischen Fallstudie am Beispiel der Edeka-Gruppe.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Analyse von Managementansätzen wie ECR und SCM, die Erläuterung technischer IT-Infrastrukturen zur Warenverfolgung sowie eine tiefgehende Untersuchung von Distributionssystemen und der praktischen Anwendung von Zertifizierungen wie dem IFS.
Schlüsselbegriffe sind vor allem Kühlkette, Temperaturführung, Traceability, EAN, RFID, Cross-Docking und die Prozessoptimierung entlang der Supply Chain.
Im Gegensatz zu Frischwaren, die oft sehr zeitnah durch CD-Systeme verteilt werden, erfordern TK-Waren aufgrund der extremen Temperaturanforderungen eine spezifische Lagerhaltung in dedizierten TK-Lagern und werden meist per Direkttransport in das Geschäft geliefert.
Die IT, insbesondere durch die neue Zusammenarbeit mit SAP zur Vereinheitlichung der Geschäftsprozesse in der Lunar-GmbH, dient dazu, Bestände zu kontrollieren, Prognosemodelle zu erstellen und die Qualität über Artikelnummern und Stammdaten sicherzustellen.
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