Bachelorarbeit, 2021
162 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit
1.2 Aufbau und Struktur der Arbeit
2 Führung
2.1 Definition und Reichweite
2.2 Management und Leadership
2.3 Theoretische Ansätze
2.3.1 Eigenschaftsorientierte Ansätze
2.3.1.1 Die Theorie der charismatischen Führung
2.3.1.2 Fünf-Faktoren-Modell
2.3.2 Verhaltensorientierte Ansätze
2.3.2.1 Transaktionaler Führungsstil
2.3.2.2 Transformationaler Führungsstil
2.3.2.2.1 Abgrenzung zum Charisma-Konzept
2.3.2.2.2 Abgrenzung zur transaktionalen Führung
2.3.2.3 Full-Range-Leadership-Modell
2.3.3 Situative Ansätze der Mitarbeiterführung
2.4 Zusammenfassung
3 Bedingungen für eine Implementierung der transformationalen Führung
3.1 Identifikation der notwendigen persönlichen Eigenschaften, Motiven und Kompetenzen
3.2 Einführung des transaktionalen Führungsstils
3.3 Self-Management der Führungskräfte
3.4 Zusammenfassung
4 Methodisches Vorgehen
4.1 Qualitative Forschung
4.2 Untersuchungsdesign und Vorgehen
4.3 Interviews
4.4 Stichprobenbeschreibung
4.4.1 Person 1
4.4.2 Person 2
4.4.3 Person 3
4.4.4 Person 4
4.4.5 Person 5
4.4.6 Person 6
4.4.7 Person 7
4.4.8 Person 8
4.4.9 Person 9
4.4.10 Person 10
5 Ergebnisse der Interviews
5.1 Kategoriensysteme
5.2 Interpretation der Ergebnisse
5.3 Zusammenfassung
6 Fazit und Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedingungen, die in Unternehmen der Bekleidungsindustrie erfüllt sein müssen, damit eine Implementierung der transformationalen Führung erfolgreich gelingen kann. Die Forschungsfrage fokussiert dabei auf die notwendigen persönlichen Eigenschaften, Motive und Kompetenzen von Führungskräften sowie auf die Bedeutung des transaktionalen Führungsstils und des Self-Managements.
2.3.2.1 Transaktionaler Führungsstil
Transaktionaler Führungsstil wurde zunächst vom Historiker und Politikwissenschaftler James MacGregor Burns am Beispiel von Politikerinnen und Politikern beschrieben. Seine Ideen bildeten die Grundlage für die Theorie vom Bernard M. Bass, der die Gedanken vom Burns auf die Mitarbeiterführung übertragen und erweitert hat. Nach Bernard M. Bass basiert transaktionaler Führungsstil auf einer Austauschbeziehung zwischen Führungskraft und Mitarbeitenden. Diese Austauschbeziehung ist gekennzeichnet dadurch, dass der transaktionale Leader weiß, welche Leistung vom Mitarbeiter zu erwarten ist und welche Bedürfnisse des Mitarbeiters dafür erfüllt werden müssen, wenn seine Leistung diese rechtfertigt. Dann tauscht der Leader die gewünschte Belohnung gegen das Belohnungsversprechen für die Anstrengung des Mitarbeiters.
Außerdem reagiert der Leader auf unmittelbare Interessen des Mitarbeiters, wenn sie durch die Erledigung der Arbeit erfüllt werden können. Somit wird das Verhalten der Mitarbeitenden von der Führungskraft durch bedingte Belohnung (Contingent Reward) gelenkt, so dass der Mitarbeiter im Laufe dieses Austauschprozesses lernt, welche Verhaltensweise zu welchen materiellen und immateriellen Gegenleistungen oder Sanktionen führt. Diese Austauschbeziehung führt zur Mitarbeitermotivation, sodass die Geführten sich anstrengen in der Erwartung, dafür die versprochene Belohnung zu erhalten bzw. die ungewünschte Bestrafung zu vermeiden.
Das Model der transaktionalen Führung umfasst neben dem Prinzip der bedingten Belohnung das sogenannte Management-by-Exception (Management durch Ausnahme). Im Rahmen des Management-by-Exception greift die Führungskraft in das Handeln der Geführten nur im Ausnahmefall ein. Dabei wird zwischen aktiver und passiver Form des Management-by-Exception unterschieden. Beim aktiven Management-by-Exception kontrolliert der Vorgesetzte seine Mitarbeiter aktiv und greift bei Bedarf frühzeitig ein, um potenzielle Planabweichungen oder Fehler zu korrigieren. Im passiven Management-by-Exception reagiert die Führungskraft erst dann, wenn es zu Planabweichungen oder Fehlern seitens der Mitarbeiter bereits gekommen ist.
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Problemstellung ein, beleuchtet die Herausforderungen in der heutigen Arbeitswelt und definiert das Ziel sowie die Struktur der vorliegenden Bachelor-Thesis.
2 Führung: Hier werden zentrale Führungsbegriffe definiert, theoretische Konzepte wie eigenschafts- und verhaltensorientierte Ansätze beleuchtet und die transformationale Führung im Kontext des Full-Range-Leadership-Modells positioniert.
3 Bedingungen für eine Implementierung der transformationalen Führung: Das Kapitel erläutert die notwendigen Voraussetzungen, angefangen bei der Personalauswahl hinsichtlich bestimmter Persönlichkeitsmerkmale bis hin zur Bedeutung des Self-Managements und der transaktionalen Basis.
4 Methodisches Vorgehen: Hier wird die Wahl der qualitativen Forschungsmethodik begründet, das Untersuchungsdesign vorgestellt und die Auswahl der zehn befragten Führungskräfte beschrieben.
5 Ergebnisse der Interviews: Dieses Kapitel präsentiert die Kategoriensysteme der Inhaltsanalyse und interpretiert die Aussagen der Probanden im Hinblick auf die untersuchten Forschungsfragen.
6 Fazit und Ausblick: Abschließend werden die zentralen Erkenntnisse der theoretischen und empirischen Analyse zusammengefasst und kritisch reflektiert.
Transformationale Führung, Transaktionale Führung, Führungskompetenz, Self-Leadership, Personalmanagement, Bekleidungsindustrie, Qualitatives Interview, Full-Range-Leadership-Modell, Mitarbeiterführung, Motivation, Führungserfolg, Selbstmanagement, Führungsstile, Bedingte Belohnung, Management-by-Exception.
Die Arbeit untersucht die Voraussetzungen, die notwendig sind, um transformationale Führung in Unternehmen der Bekleidungsindustrie erfolgreich zu implementieren.
Die Schwerpunkte liegen auf Führungstheorien, dem Vergleich von transaktionalem und transformationalem Führungsstil sowie der Analyse von persönlichen Kompetenzen und Motivationsstrukturen bei Führungskräften.
Das Ziel ist es, herauszufinden, welche Bedingungen – von spezifischen Persönlichkeitsmerkmalen bis hin zu angewandten Führungstechniken – bei Führungskräften vorliegen müssen, damit eine transformationale Führung Wirkung zeigt.
Die Autorin nutzt eine qualitative Forschungsmethode und führt explorative Leitfadeninterviews mit zehn Führungskräften aus der Bekleidungsbranche durch.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung der Führungsstile sowie ein empirisches Kapitel, in dem die in den Interviews gewonnenen Erkenntnisse ausgewertet und in Bezug auf die theoretischen Annahmen interpretiert werden.
Begriffe wie Transformationale Führung, Self-Leadership, Mitarbeitermotivation und Führungsstil-Integration stehen im Zentrum der Untersuchung.
Die Arbeit identifiziert Extraversion, Gewissenhaftigkeit und Offenheit für Erfahrungen als wichtige Faktoren, die in positivem Zusammenhang mit transformationaler Führung stehen.
Die Arbeit schlussfolgert, dass transformationale Führung ihre effektivsten Resultate zeigt, wenn sie mit der aktiven Form der transaktionalen Führung kombiniert wird, zu der auch das Management-by-Exception gehört.
Ein sozialisiertes Machtmotiv ist laut der Untersuchung essentiell, da es die Führungskraft dazu befähigt, ihre Impulse zu kontrollieren und sich positiv auf die Anerkennung und Entwicklung der Geführten auszuwirken.
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