Masterarbeit, 2021
75 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Der Fachkräftemangel als Herausforderung für Unternehmen
3. Das Betriebliche Gesundheitsmanagement
3.1. Gesetzliche Grundlage
3.2. Begriffliche Abgrenzungen
3.3. Struktur
3.4. Prozess
3.4.1. Analyse
3.4.2. Maßnahmenplanung und Durchführung
3.4.3. Evaluation
3.5. Gesundheitsmodelle
3.6. Wirtschaftlichkeitsbetrachtung
3.7. BGM im Kontext des Fachkräftemangels
4. Arbeitgeberattraktivität durch BGM
4.1. Verbreitung eines BGM
4.2. Entwicklung der Arbeitsunfähigkeitstage
4.3. Gegenüberstellung der Entwicklungen von Arbeitsunfähigkeit und BGM
4.4. BGM in der Praxis
4.5. Werbewirksamkeit von BGM
4.6. Auswirkungen auf den Fachkräftemangel
5. Rahmenbedingungen zur Implementierung eines BGM
5.1. Organisationale Veränderungen
5.2. Change Management
5.2.1. Veränderung in der Unternehmenskultur
5.2.2. Veränderung im Gesundheitsbewusstsein der Beschäftigten
5.2.3. Veränderung im Führungsverhalten
5.2.4. Wirkung des Change Managements
5.3. Potentiale im Bezug zur BGM-Implementierung
6. Fazit
Diese Masterarbeit untersucht, inwiefern ein ganzheitliches Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) als Instrument zur Bewältigung des Fachkräftemangels dienen kann und welche Rolle Change-Management-Prozesse bei dessen erfolgreicher Implementierung spielen.
1. Einleitung
Das Thema Gesundheit ist in unserem Alltag omnipräsent. In unserer Gesellschaft werden wir permanent damit konfrontiert, sei es in Funk und Fernsehen, auf Großflächenplakaten, in Zeitungen oder den sozialen Netzwerken. Überall werden Botschaften zu Präventionsmaßnahmen, Fitnessangeboten, Therapien, Entspannungsübungen und den neuesten Diäten gesendet. Zahlreiche Menschen folgen den unterschiedlichsten Empfehlungen und werden aktiv, um ihr Wohlempfinden und ihre psychische und physische Gesundheit zu verbessern.
Die klassischen erwerbstätigen Personen verbringen jedoch einen Großteil ihrer Zeit im betrieblichen Kontext, unabhängig davon, ob sie im Büro, am Fließband oder von zu Hause aus arbeiten. Doch wie sehr achtet ein Unternehmen auf die Gesundheit seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter?
Schon der durch seine Kaltwassertherapie und Naturheilkunde bekannt gewordene Sebastian Kneipp sagte: „Wer nicht jeden Tag etwas für seine Gesundheit aufbringt, muss eines Tages sehr viel Zeit für die Krankheit opfern.“ Diese Aussage lässt sich sowohl auf Privatpersonen als auch auf Organisationen anwenden und sie verdeutlicht die Verantwortung, die die Menschen für ihre Gesundheit tragen. Kneipps Äußerung ist mit einer betriebswirtschaftlichen Kosten-Nutzen-Rechnung zu vergleichen, die die Kosten für die Gesundheitsprävention und die Aufwendungen für kranke Beschäftigte, die durch vorbeugende Maßnahmen vermieden werden könnten, in ein Verhältnis zueinander setzt.
Die aktuelle Corona-Pandemie, die durch das SARS-CoV-2-Virus ausgelöst wurde, zeigt wie durch ein Brennglas die gegenseitige Abhängigkeit von Gesundheit und wirtschaftlichem Erfolg. Sie macht jedoch auch deutlich, wie schlecht viele Unternehmen auf eine solche Situation vorbereitet waren, zum Beispiel im Hinblick auf die technische Ausstattung oder Regelungen für das Homeoffice oder bei der Bereitstellung medizinischer Materialen und Geräte.
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Omnipräsenz des Gesundheitsthemas und stellt die Forschungsfrage nach der Relevanz eines betrieblichen Gesundheitsmanagements zur Bewältigung des Fachkräftemangels.
2. Der Fachkräftemangel als Herausforderung für Unternehmen: Dieses Kapitel analysiert Ursachen des Fachkräftemangels, wie den demographischen Wandel, Migrationsbewegungen und Veränderungen der Bildungslandschaft.
3. Das Betriebliche Gesundheitsmanagement: Hier werden die theoretischen Grundlagen, die gesetzlichen Rahmenbedingungen, Prozessabläufe und verschiedene Gesundheitsmodelle (biomedizinisch, salutogenetisch, bio-psycho-sozial) erörtert.
4. Arbeitgeberattraktivität durch BGM: Der Fokus liegt auf dem Abgleich zwischen Theorie und Praxis, der Verbreitung von BGM-Maßnahmen und deren tatsächlicher Wirkung auf Mitarbeiterbindung und Image.
5. Rahmenbedingungen zur Implementierung eines BGM: Dieses Kapitel untersucht die Notwendigkeit von Change Management und organisationalen Veränderungen, insbesondere im Hinblick auf Führungskultur und Unternehmenskultur.
6. Fazit: Die Arbeit schließt mit der Erkenntnis, dass BGM nur als ganzheitliches Konzept unter Einbeziehung der Führungskultur nachhaltig gegen den Fachkräftemangel wirken kann.
Betriebliches Gesundheitsmanagement, Fachkräftemangel, Arbeitgeberattraktivität, Mitarbeiterbindung, Change Management, Unternehmenskultur, Gesunde Führung, Personalentwicklung, Salutogenese, Gesundheitsförderung, Prävention, demographischer Wandel, Organisationsentwicklung, Stressbewältigung, Arbeitsunfähigkeit.
Die Arbeit untersucht, ob und wie ein Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) Unternehmen dabei unterstützen kann, dem zunehmenden Fachkräftemangel erfolgreich entgegenzuwirken.
Die zentralen Themen umfassen die Ursachen des Fachkräftemangels, die theoretische Konzeption eines BGM, die Wirkung von Gesundheitsmaßnahmen auf die Arbeitgeberattraktivität sowie die Rolle von Change Management bei der Implementierung.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie ein BGM von einem oberflächlichen Marketinginstrument zu einem wirksamen Erfolgsmodell transformiert werden kann, das Mitarbeiter länger gesund und motiviert hält.
Die Arbeit basiert auf einer explorativen Literaturanalyse, die Fachbücher, wissenschaftliche Studien und aktuelle Wirtschaftsdaten auswertet, um Theorie und Praxis gegenüberzustellen.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung des BGM, die Analyse von Praxisbeispielen zur Verbreitung von Gesundheitsmaßnahmen und die Untersuchung von Gelingensbedingungen wie Führungskultur und Change Management.
Wichtige Begriffe sind Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM), Fachkräftemangel, Arbeitgeberattraktivität, Mitarbeiterbindung, Change Management und Gesunde Führung.
Es dient als theoretisches Fundament, da es Gesundheit ganzheitlich versteht und über reine körperliche Aspekte hinaus auch psychosoziale Faktoren und die Arbeitssituation in den Fokus rückt.
Die Autorin argumentiert, dass Führungskräfte maßgeblich das Betriebsklima und die Umsetzung von BGM-Strategien beeinflussen; ohne eine „gesunde Führung“ drohen Gesundheitsmaßnahmen ins Leere zu laufen.
Ja, laut der Arbeit wirkt Change Management als Wegbereiter, indem es Hürden in der Unternehmenskultur und bei der Akzeptanz durch Führungskräfte bereits vor der eigentlichen Implementierung abbaut.
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