Magisterarbeit, 2007
96 Seiten, Note: befriedigend
1. EINLEITUNG
1.1. PERSÖNLICHER ZUGANG
1.2. MEINE HYPOTHESEN:
2. RAHMENBEDINGUNGEN DER MISSIONSARBEIT UND VERHÄLTNIS ZUR SOZIALARBEIT
2.1. TERMINOLOGIE VON MISSION
2.2. MISSIONSARBEIT UND IHRE ZIELE
2.3. SOZIALARBEIT UND IHRE ZIELE
2.4. MISSION UND KOLLONIALISMUS
2.5. GESCHICHTLICHE ENTWICKLUNG DER SOZIALARBEIT
2.6. MISSIONSARBEIT UND POLITIK
2.7. SOZIALARBEIT UND POLITIK
2.8. MISSIONSARBEIT – EIN WICHTIGER TEIL DER ENTWICKLUNGSHILFE
2.9. SOLIDARITÄT
2.10. VERGLEICH SOZIALARBEIT/MISSIONSARBEIT
3. BEGEGNUNG MIT DER MISSION
3.1. MADAGASKAR
3.1.1. Geschichte
3.1.2. Bevölkerung
3.1.3. Religion
3.1.4. Wirtschaft
3.2. BEGEGNUNG MIT MISSIONARINNEN
3.2.1. FMM Orden
3.2.2. Antamponjina-Mission
3.2.3. Institutionsbericht
3.3. MISSIONSAREAL
3.3.1. Grundschule
3.3.2. Schulkantine
3.3.3. Sportareal
3.3.4. Garten
3.3.5. Berufschule Sté. Claire
3.3.6. Arbeitsateliers
3.4. ENTWICKLUNGSZUSAMMENARBEIT AUF MADAGASKAR
3.4.1. Staatliche Hilfen
3.4.2. NGO´s
3.4.3. Kirchliche Organisationen
3.4.4. Vergleiche zwischen Sozialarbeit und Missionsarbeit
3.5. DIE STÉ. CLAIRE BERUFSCHULE
3.5.1. Lebenswelt der Mädchen
3.5.2. Umfeld
3.5.3. Herkunftsfamilien
3.5.4. Begriff Familie und Tradition
3.5.5. Rahmenbedingungen
3.5.6. Entwicklung der Sté. Claire Berufschule
3.5.7. Zukunftsperspektiven
3.5.8. Erfolge
3.5.9. Kritik
4. PROBLEMDEFINITION
4.1. POLITIK
4.2. ÖFFENTLICHKEIT
4.3. WIRTSCHAFT
4.4. BILDUNGSSYSTEM
4.5. STRUKTURELLE PROBLEME
4.6. GESUNDHEITSWESEN
4.7. AUSWIRKUNGEN DER LEBENSBEDINGUNGEN AUF DIE BETROFFENEN
4.8. DIE REAKTION AUF SOZIOPOLITISCHE DEFIZITE
4.9. AHNENGLAUBEN
4.10. BEVÖLKERUNGSWACHSTUM UND FEHLENDE RESSOURCEN
5. CHANCEN DER SOZIALARBEIT
5.1. DIE SICHT DER MISSION ANTANPONJINA
5.2. EMPOWERMENT
5.3. AUFKLÄRUNGSARBEIT UND BEWUSSTSEINSBILDUNG
5.4. BILDUNG UND GESUNDHEIT
5.5. SPORT UND ANDERE FREIZEITBESCHÄFTIGUNG
5.6. NACHBETREUUNG
5.7. VERNETZUNG
5.8. AUSBILDUNG VON LEHRERINNEN UND HANDWERKLICHEN AUSBILDNERINNEN
5.9. SCHULPATENSCHAFTEN
6. KONKLUSE
Die Diplomarbeit untersucht inwieweit Missionsarbeit in Madagaskar als Form der sozialen Arbeit fungieren kann, wobei die Möglichkeiten und Grenzen am Beispiel des „Centre de Promotion Rurale et Féminine Sté. Claire“ aufgezeigt werden.
1.1. Persönlicher Zugang
Im Sommer 2006 absolvierte ich im Rahmen meiner Ausbildung zum Mag. der Sozialwissenschafte an der Fachhochschule St. Pölten, ein Praktikum in einer christlichen Mission auf MadagaskarZugang in die Mission erhielt ich durch die Oberschwester Soava, die ebenfalls wie ich Polnisch als Muttersprache verwendete. Ich stellte Hypothesen auf, die ich in dieser Arbeit bestätigen möchte. Etwas schwieriger erwies sich die Kommunikation mit den Kindern und den Mädchen aus der Mission. Ich zeichnete sehr vieles auf, ich verwendete „Bodylanguage“ und alle möglichen Gesten und Mimiken. Wie schon Paul Watzlawick sagte, dass man nicht nicht kommunizieren kann. (Watzlawick; 2005:1)
Mit den anderen FMM-Schwestern unterhielt ich mich auf Französisch und die Oberin war immer bereit mir bei allen anderen Interviews in der Mission als Dolmetscherin zur Seite zu stehen.
1. EINLEITUNG: Darstellung der persönlichen Motivation und der Forschungsfragen bezüglich des Hilfspotenzials von Missionsarbeit im Vergleich zu sozialarbeiterischen Ansätzen.
2. RAHMENBEDINGUNGEN DER MISSIONSARBEIT UND VERHÄLTNIS ZUR SOZIALARBEIT: Theoretische Definitionen von Mission und Sozialarbeit sowie der Vergleich beider Disziplinen hinsichtlich ihrer Ziele und Methoden.
3. BEGEGNUNG MIT DER MISSION: Detaillierte Beschreibung der Situation auf Madagaskar, der Arbeit des FMM-Ordens in der Mission Antanponjina und der Berufsschule Sté. Claire.
4. PROBLEMDEFINITION: Analyse der sozioökonomischen Schwierigkeiten wie Armut, Bildungsdefizite und strukturelle Probleme, die das Leben in der Region prägen.
5. CHANCEN DER SOZIALARBEIT: Untersuchung von Lösungsansätzen wie Empowerment, Bildungsprojekten und Nachbetreuung für die Zielgruppe der jungen Frauen.
6. KONKLUSE: Abschließende Reflexion über den Erfolg der geleisteten Arbeit und die Notwendigkeit einer nachhaltigen, partizipativen Unterstützung.
Madagaskar, Missionsarbeit, Sozialarbeit, Sté. Claire Berufsschule, FMM-Orden, Empowerment, Bildung, Armutsbekämpfung, Hilfe zur Selbsthilfe, Ahnenglaube, Entwicklungszusammenarbeit, Frauenförderung, Antanponjina, Soava, Schulpatenschaften.
Die Diplomarbeit untersucht die Hilfsangebote und sozialen Auswirkungen der Missionsarbeit eines FMM-Ordens in Madagaskar am Beispiel einer Berufsschule für Mädchen.
Im Fokus stehen die Schnittstellen zwischen christlicher Missionsarbeit und professioneller Sozialarbeit, insbesondere in Bezug auf Bildung, Armutsbekämpfung und Empowerment.
Das Ziel ist es, Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Missions- und Sozialarbeit aufzuzeigen und die Wirksamkeit der Hilfsprojekte für die betroffenen Mädchen zu evaluieren.
Die Autorin nutzte die Methode der teilnehmenden Beobachtung, gestützt durch narrative Interviews und Tagebuchaufzeichnungen während ihres Praktikums.
Der Hauptteil beschreibt die sozioökonomische Situation Madagaskars, die institutionsspezifische Arbeit der Mission Antanponjina sowie die konkreten Bildungs- und Unterstützungsangebote für junge Mädchen.
Wichtige Begriffe sind Madagaskar, FMM-Orden, Empowerment, Berufsausbildung, Hilfe zur Selbsthilfe, Ahnenglaube und Armutsbekämpfung.
Der Ahnenglaube ist tief in der Kultur verwurzelt und beeinflusst das Verhalten, die Risikobereitschaft und den Umgang mit Ressourcen; er stellt somit einen wesentlichen Faktor dar, den die Missionarinnen bei ihrer Arbeit berücksichtigen müssen.
Die Missionarinnen setzen auf eine Mischung aus Beratung, Aufklärung und strikten Regeln; allerdings ist die soziale Absicherung derer, die das Projekt abbrechen, aufgrund fehlender staatlicher Strukturen sehr schwierig.
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