Diplomarbeit, 2011
65 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
1.1. Zielstellung
1.2. Betriebsbeschreibung Gärtnerhof Holzhausen
1.3. Herkunft und Bedeutung von Tagetes L. für den Menschen
2. Material
2.1. Gewächshaus
2.1.1. Anzuchtkabine
2.1.2. Heizung
2.2. Substrate
2.2.1. Vermehrungssubstrat
2.2.2. Topfsubstrat
2.3. Töpfe und Paletten
3. Methoden
3.1. Aussaat
3.2. Stecklingsvermehrung
3.3. Pikieren
3.4. Topfen
3.5. Pflanzenschutz
3.5.1. Allgemeine Maßnahmen
3.5.2. Trauermücke
4. Allgemeine Beschreibung von Tagetes
4.1. Systematik
4.2. Morphologie
4.3. Standortansprüche
5. Detaillierte Beschreibung der Mexikanischen Riesengewürztagetes (Tagetes minuta L.)
5.1. Botanik
5.2. Kultivierung
5.3. Ethnobotanik
6. Detaillierte Beschreibung von Winterestragon (Tagetes lucida CAV.)
6.1. Botanik
6.2. Kultivierung
6.3. Ethnobotanik
7. Detaillierte Beschreibung von Lakritztagetes (Tagetes filifolia LAG.)
7.1. Botanik
7.2. Kultivierung
7.3. Ethnobotanik
8. Detaillierte Beschreibung der Schmalblättrigen Gewürztagetes (Tagetes tenuifolia CAV.)
8.1. Botanik
8.2. Kultivierung
8.3. Ethnobotanik
9. Diskussion und Fazit
10. Zusammenfassung
11. Anhang
Das primäre Ziel dieser Arbeit ist es, fundierte Informationen über die Herkunft, die Standortansprüche und die kulturelle Bedeutung ausgewählter Studentenblumen-Arten (Tagetes L.) bereitzustellen, die im Gärtnerhof Holzhausen kultiviert werden. Dabei wird insbesondere auf deren Verwendungsmöglichkeiten als essbare Gewürzpflanzen eingegangen, um das Wissen über diese vielseitigen Arten sowohl für Gärtner als auch für interessierte Laien zu erweitern.
3.2. Stecklingsvermehrung
Die Vermehrung durch Stecklinge ist eine Form der vegetativen Vermehrung. Diese wird auch ungeschlechtliche Vermehrung genannt und ist eine im Gartenbau sehr häufig angewendete Art der Jungpflanzenanzucht, da sie gegenüber der generativen Vermehrung (durch Samen) einige Vorteile bietet.
Zum einen besitzen die so entstandenen Tochterpflanzen die gleichen genetischen Informationen wie die Mutterpflanze. Sie sind Klone. Das ist vor allem bei bestimmten Sorten und Varietäten wichtig um dieselben Eigenschaften der Pflanze zu erhalten. Weiterhin ist eine schnellere Pflanzenentwicklung und somit kürzere Kulturzeit zu den Vorteilen zu zählen. Außerdem lassen sich durch vegetative Vermehrung einheitliche Pflanzenbestände schaffen Ein weiterer Vorteil ist, dass sich durch vegetative Vermehrung auch Pflanzen vervielfältigen lassen, die nur schlecht oder keinen Samen ansetzen, also steril sind (SEIPEL 2009, S.318). Allerdings ist für die Stecklingsvermehrung eine ständige Pflege der Mutterpflanzen vonnöten.
Bei dieser Art der Jungpflanzenanzucht wird die Fähigkeit der Pflanze zur Regeneration genutzt. An der Wunde bildet sich der sogenannte Kallus, das Wundgewebe. Dieses ist eine Wucherung aus undifferenzierten meristematischen Zellen und versiegelt die Verletzung. Diese neugebildeten Zellen differenzieren sich mit voranschreitender Teilung und übernehmen so nach und nach die Aufgaben der fehlenden Pflanzenteile. Hierbei handelt es sich meistens um die Wurzel, die neu gebildet werden muss.
Die Vermehrung durch Kopfstecklinge ist die am häufigsten verwendete vegetative Vermehrung im Gartenbau (SEIPEL 2009, S.325). Hierbei werden krautige, beblätterte Triebspitzen mit einem scharfen, sauberen Messer von der Mutterpflanze getrennt. Der Schnitt erfolgt etwa 2 mm unterhalb eines Blattknotens.
1. Einleitung: Beschreibt die Motivation der Arbeit, die Zielsetzung sowie die Betriebsbeschreibung des Gärtnerhofes Holzhausen und die Bedeutung von Tagetes für den Menschen.
2. Material: Erläutert die technische Ausstattung, inklusive Gewächshauseinrichtungen und Heizsysteme, sowie die eingesetzten Substrate und Kulturgefäße.
3. Methoden: Detailliert die gärtnerischen Kulturpraktiken wie Aussaat, Stecklingsvermehrung, Pikieren, Topfen sowie moderne Strategien des biologischen Pflanzenschutzes.
4. Allgemeine Beschreibung von Tagetes: Liefert einen Überblick über die systematische Einordnung, morphologische Merkmale und die allgemeinen Standortansprüche der Gattung Tagetes L.
5. Detaillierte Beschreibung der Mexikanischen Riesengewürztagetes (Tagetes minuta L.): Behandelt die spezifische Botanik, die Kultivierung im Betrieb sowie die ethnobotanische Nutzung der Huacatay-Pflanze.
6. Detaillierte Beschreibung von Winterestragon (Tagetes lucida CAV.): Analysiert die Eigenschaften, die Kultivierung und die vielfältige ethnobotanische Bedeutung als psychoaktive Ritualpflanze und Gewürzkraut.
7. Detaillierte Beschreibung von Lakritztagetes (Tagetes filifolia LAG.): Beschreibt die botanischen Besonderheiten, die Vermehrung und das intensive Lakritz-Aroma der auch als Steppenanis bekannten Pflanze.
8. Detaillierte Beschreibung der Schmalblättrigen Gewürztagetes (Tagetes tenuifolia CAV.): Fokussiert auf die verschiedenen Sorten, deren spezifische Anbaubedingungen und kulinarische Einsatzmöglichkeiten.
9. Diskussion und Fazit: Reflektiert die Ergebnisse der Arbeit und zieht ein Fazit über das Potential von Tagetes im gärtnerischen und kulinarischen Kontext.
10. Zusammenfassung: Fasst die zentralen Erkenntnisse bezüglich der Kultur und Verwendung der untersuchten Studentenblumen-Arten zusammen.
11. Anhang: Listet die verwendeten Literaturquellen, Internetquellen, mündliche Mitteilungen sowie das Verzeichnis der Darstellungen auf.
Tagetes L., Studentenblumen, Gärtnerhof Holzhausen, Bio-Qualität, vegetative Vermehrung, generative Vermehrung, biologischer Pflanzenschutz, Schlupfwespen, Trauermücke, Huacatay, Winterestragon, Lakritztagetes, Gewürztagetes, Ethnobotanik, Kulturführung
Die Arbeit befasst sich mit der Kultivierung und der Verwendung verschiedener essbarer Arten der Pflanzengattung Tagetes (Studentenblumen) im Gärtnerhof Holzhausen.
Die Schwerpunkte liegen auf botanischen Beschreibungen, modernen gärtnerischen Anbaumethoden, biologischem Pflanzenschutz und der ethnobotanischen sowie kulinarischen Bedeutung der Arten.
Das Ziel ist es, Wissen über die Herkunft, die Standortansprüche und die Nutzung der Pflanzen zu sammeln und Möglichkeiten in der Kulturführung für den Gärtnereibetrieb aufzuzeigen.
Die Arbeit basiert auf einer Kombination aus praktischen Erfahrungen im Betrieb (Momentaufnahme) und einer fundierten Literaturrecherche zu botanischen und ethnobotanischen Aspekten.
Der Hauptteil gliedert sich in die technische Ausstattung des Betriebes, detaillierte methodische Anleitungen zur Vermehrung sowie ausführliche Porträts der vier spezifischen Tagetes-Arten.
Die Arbeit zeichnet sich durch Begriffe wie Tagetes L., Kulturführung, biologischer Pflanzenschutz, Ethnobotanik und kulinarische Verwendung aus.
Er wurde von den Azteken als psychoaktive "Wolkenpflanze" genutzt und hat eine historische Bedeutung als Ritual- und Heilpflanze.
Neben dem Einsatz als Gewürzkraut wirkt sie aufgrund ihrer Wurzelausscheidungen hemmend auf das Wachstum bestimmter Unkräuter und dient als Insektenrepellent.
Sie zeichnet sich durch ein intensives Lakritz-Aroma aus, das besonders bei Kindern und Erwachsenen als Naschwerk beliebt ist, und bietet einen hohen Zierwert.
Der Betrieb legt Wert auf kontrollierte Bioqualität und nutzt daher Nützlinge wie Schlupfwespen oder biologische Präparate wie Bacillus thuringiensis zur Erhaltung der Pflanzengesundheit.
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