Diplomarbeit, 2008
88 Seiten, Note: 1,7
Die vorliegende Diplomarbeit befasst sich mit der Bewertung von Marken und untersucht verschiedene aktuelle Bewertungsmodelle. Ziel ist es, die verschiedenen Methoden kritisch zu analysieren und einen spezifischen Kriterienkatalog zu entwickeln, der für die Auswahl und Anwendung der Modelle relevant ist.
Das erste Kapitel führt in die Thematik der Markenbewertung ein und erläutert die Problemstellung der Arbeit. Kapitel zwei befasst sich mit den Grundlagen der Markenbewertung, wobei verschiedene Aspekte wie die Definition von Marken, deren Funktionen und Erscheinungsformen sowie der Markenwert im engeren und weiteren Sinn behandelt werden. Des Weiteren wird die Bedeutung des Markenwertes aus Unternehmenssicht beleuchtet, einschließlich der bilanzellen Behandlung nach HGB- und IFRS-Rechnungslegung. Kapitel drei präsentiert eine systematische Übersicht und Darstellung aktueller Bewertungsmethoden, die in einstufig-monetäre und zweistufig-hybride Modelle kategorisiert werden. Im vierten Kapitel wird ein spezifischer Kriterienkatalog zur Analyse der Bewertungsmethoden entwickelt, wobei Hindernisse und Problemfelder bei der Markenbewertung sowie Bewertungsgrundsätze aus Sicht des IDW e.V. und des Brand Valuation Forums e.V. berücksichtigt werden. Das fünfte Kapitel analysiert die ausgewählten Bewertungsmethoden anhand des entwickelten Kriterienkatalogs. Abschließend werden im sechsten Kapitel die Ergebnisse der Arbeit zusammengefasst und ein Ausblick auf die zukünftige Bedeutung der Markenbewertung gegeben.
Markenwert, Markenbewertung, Markenmanagement, immaterielle Vermögensgegenstände, Bewertungsmodelle, Kriterienkatalog, HGB, IFRS, Brand Valuation, Brand Equity, Brand Performance System
Die Abweichungen resultieren aus unterschiedlichen methodischen Ansätzen (finanziell vs. verhaltensorientiert) und verschiedenen Zwecksetzungen der Bewertung.
Einstufige Modelle sind rein monetär (z. B. Kosten- oder Marktpreis), während zweistufige (hybride) Modelle sowohl Finanzdaten als auch verhaltensorientierte Faktoren (Markenstärke) kombinieren.
Die bilanzielle Behandlung unterscheidet sich nach HGB und IFRS, wobei selbst geschaffene Marken oft nicht aktiviert werden dürfen, erworbene Marken hingegen schon.
Interne Motive sind die Marketingsteuerung und Budgetierung; externe Motive umfassen Mergers & Acquisitions, Lizenzierung oder die Rechnungslegung.
Eine Methode, bei der der Markenwert dadurch ermittelt wird, welche Lizenzgebühren das Unternehmen einspart, weil es die Marke selbst besitzt.
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