Bachelorarbeit, 2006
30 Seiten, Note: 2,3
Die Arbeit untersucht die Auswirkungen der japanischen Kolonialherrschaft auf die wirtschaftliche Entwicklung Koreas. Im Gegensatz zu marxistischen und strukturalistischen Theorien, die den Kolonialismus als Ursache für Unterentwicklung ansehen, argumentiert die Arbeit, dass Japan eine Grundlage für die positive wirtschaftliche Entwicklung Koreas geschaffen hat. Die Arbeit analysiert die Auswirkungen der japanischen Herrschaft anhand von Wirtschaftsfaktoren wie Humankapital, materiellen Ressourcen, Kapitalbildung und Infrastruktur.
Die Einleitung führt in die Thematik ein und erläutert die Forschungsfrage sowie die angewandte Methodik. Kapitel 2 liefert einen historischen Überblick über die japanische Kolonialherrschaft in Korea, die in drei Phasen unterteilt wird. Die erste Phase (1910-1919) ist geprägt von politischer und kultureller Unterdrückung. Kapitel 3 analysiert die Auswirkungen der Kolonialherrschaft auf die koreanische Wirtschaft anhand von Wirtschaftsfaktoren wie Humankapital, materiellen Ressourcen, Kapitalbildung und Infrastruktur. Kapitel 4 beleuchtet die Entwicklung der koreanischen Wirtschaft nach dem Zweiten Weltkrieg und dem Koreakrieg.
Die Arbeit befasst sich mit den Auswirkungen der japanischen Kolonialherrschaft auf Korea als Wirtschaftsstandort. Zentrale Themen sind der nationale Wettbewerbsvorteil, Humankapital, materielle Ressourcen, Kapitalbildung, Infrastruktur, Bildungssystem, Arbeitskräftepotenzial, koreanische Unternehmen, Investitionen, Eisenbahnnetze, Straßennetz, Häfen, Kommunikationsnetz, wirtschaftliche Entwicklung und die Entwicklungstheorie.
Die Arbeit argumentiert, dass Japan trotz der repressiven Herrschaft eine Basis für die spätere wirtschaftliche Entwicklung durch Infrastruktur und Kapitalbildung schuf.
Es kam zu einem massiven Ausbau des Eisenbahnnetzes, der Häfen und der Kommunikationssysteme, um den Transport von Gütern und Truppen zu erleichtern.
Chaebol sind große Familienunternehmen in Südkorea, deren Wurzeln teilweise in der Unternehmensstruktur der Kolonialzeit liegen.
Japan führte ein modernes Bildungssystem ein, das zwar der Indoktrination diente, aber auch die Alphabetisierungsrate erhöhte und Humankapital schuf.
Es gibt zwei Hauptansichten: Die neo-marxistische These sieht ihn als Grund für Unterentwicklung, während andere (wie Rostow) entwicklungsfördernde Effekte betonen.
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