Bachelorarbeit, 2022
59 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
1.1 Forschungsstand
1.2 Fragestellung
2 Fallauswahl
3 Der organisierte Hochleistungssport in Deutschland
3.1 Sport und Hochleistungssport
3.2 Strukturen des organisierten Sportes in Deutschland
3.2.1 Sportpolitische Zuständigkeiten der Bundesregierung
3.3 Grundprinzipien der Bundesstaatlichen Sportförderung
3.3.1 Autonomie
3.3.2 Subsidiarität
3.3.3 Partnerschaftliche Zusammenarbeit
3.4 Inhalte und Ziele der bundesstaatlichen Sportförderung
3.5 Zusammenfassung & Problemstellung
4 Politische Steuerung im modernen Staat
4.1 Akteurszentrierter Institutionalismus
4.1.1 Akteure
4.1.2 Institutionelles Zusammenspiel
4.1.3 Politische Steuerung im Akteurszentrierten Institutionalismus
4.2 Politische Steuerung im Hochleistungssport
5 Methode
5.1 Forschungsdesign
5.2 Qualitative Inhaltsanalyse
5.2.1 Auswertungseinheit
5.2.2 Kontexteinheit
5.2.3 Codiereinheit
5.3 Quantitative Auswertung
5.3.1 Korrelationen
5.4 Qualitative Auswertung
5.4.1 Steuerung: Regularien und Zuweisungen
5.4.2 Nutzen: Politisierung und Identifikation
5.4.3 Grundprinzipien: Autonomie und Zusammenarbeit
5.5 Interpretation der Auswertung
6 Fazit und Ausblick
Die Arbeit untersucht die staatliche Einflussnahme auf den deutschen Hochleistungssport unter der steuerungstheoretischen Perspektive des Akteurszentrierten Institutionalismus. Ziel ist es, anhand der Sportberichte der Bundesregierung seit 1990 aufzuzeigen, wie sich diese Steuerung entwickelt hat und welche Dynamiken zwischen staatlichem Einfluss und der Autonomie des Sports bestehen.
1.2 Fragestellung
Dieses einleitende Kapitel hat die tagesaktuelle Greifbarkeit der Sportpolitik in der Bundesdeutschen Debatte aufgefasst und die forschungsrelevanten Problemstellungen für den weiteren Verlauf dieser Arbeit konkretisiert. Zusammen mit dem dargestellten Forschungsstand, ergibt sich die forschungsleitende Fragestellung:
„Wie hat sich die staatliche Einflussnahme unter der steuerungstheoretischen Perspektive des Akteurszentrierten Institutionalismus anhand der Sportberichte der Bundesregierung auf den Hochleistungssport in Deutschland seit 1990 entwickelt?“
Für die Beantwortung dieser Fragestellung wird zunächst im Kapitel Fallauswahl begründet, welche Dokumente zur Analyse mit der geeigneten Methode und der passenden Theorie angewendet werden. Das 3. Kapitel zeigt die Organisationsstrukturen des deutschen Sportes auf, wo weiter auf die Ziele und Interessen der Bundesregierung im Hochleistungssport eingegangen wird. In dem 4. Kapitel werden die Problemstellungen der bundesstaatlichen Förderung beleuchtet, die weiter auf die Theorie verweist, die im 5. Kapitel näher erklärt wird. Aus der Theorie des AzI und den Strukturen des deutschen Hochleistungssportes folgt die Erklärung der Methode, mit der die Sportberichte der Bundesregierung von 1990 bis 2019 analysiert werden (6. Kapitel). Die Interpretation der Auswertung findet sich im 7. Kapitel wieder. Diese Arbeit schließt inhaltlich mit dem 8. Kapitel ab, worin die Fragestellung beantwortet und diese Arbeit resümiert wird.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die aktuelle sportpolitische Lage ein und definiert die forschungsleitende Fragestellung hinsichtlich der staatlichen Steuerung des Hochleistungssports.
2 Fallauswahl: Dieses Kapitel begründet die Auswahl der Sportberichte der Bundesregierung als zentrale Datenbasis für die wissenschaftliche Untersuchung.
3 Der organisierte Hochleistungssport in Deutschland: Es werden die Strukturen, Grundprinzipien und Ziele der staatlichen Sportförderung erläutert, um das komplexe Verhältnis zwischen Staat und Sportverbänden darzustellen.
4 Politische Steuerung im modernen Staat: Hier erfolgt die theoretische Fundierung durch den Akteurszentrierten Institutionalismus und dessen Anwendung auf den Kontext des Hochleistungssports.
5 Methode: Dieses Kapitel beschreibt das methodische Vorgehen mittels qualitativer Inhaltsanalyse und quantitativer Auswertung der Daten aus den Sportberichten.
6 Fazit und Ausblick: Das Fazit beantwortet die Forschungsfrage und resümiert die Erkenntnisse über die zunehmende staatliche Steuerung im untersuchten Zeitraum.
Politische Steuerung, Hochleistungssport, Akteurszentrierter Institutionalismus, Sportberichte, Bundesregierung, Sportförderung, Autonomie des Sports, Zuweisungen, Regularien, Politisierung, Identifikation, Zusammenarbeit, Sportverbände, Inhaltsanalyse, Steuerungstheorie.
Die Arbeit untersucht die Entwicklung der staatlichen Einflussnahme auf den deutschen Hochleistungssport seit 1990 auf Basis der offiziellen Sportberichte der Bundesregierung.
Die Arbeit verknüpft sportpolitische Organisationsstrukturen mit steuerungstheoretischen Ansätzen, insbesondere dem Akteurszentrierten Institutionalismus, um staatliches Handeln im Sport zu analysieren.
Das primäre Ziel ist es, die Entwicklung der staatlichen Steuerung durch eine systematische Analyse der Sportberichte empirisch nachzuvollziehen und theoretisch einzuordnen.
Es wird ein Mixed-Methods-Ansatz gewählt, der eine qualitative Inhaltsanalyse mit quantitativen Auswertungsmethoden (Häufigkeitsanalyse und Korrelationen) kombiniert.
Im Hauptteil werden der theoretische Rahmen (Akteurszentrierter Institutionalismus), die Strukturen des organisierten Sports, die Methodik sowie die empirische Auswertung der Sportberichte ausführlich dargelegt.
Wichtige Begriffe sind Politische Steuerung, Akteurszentrierter Institutionalismus, Autonomie des Sports, Sportberichte der Bundesregierung und bundesstaatliche Sportförderung.
Der AzI dient als theoretisches Instrumentarium, um das komplexe Geflecht aus staatlichen Akteuren und Sportverbänden sowie deren Interaktionen unter Berücksichtigung von Ressourcen und institutionellen Regeln zu erfassen.
Der Autor kommt zu dem Schluss, dass der Staat seinen Einfluss über den betrachteten Zeitraum hinweg stetig ausbauen konnte, was zulasten der Autonomie der Sportorganisationen in bestimmten Bereichen ging.
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