Bachelorarbeit, 2020
71 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung und Darstellung des Themas
1.1 Politische Hintergründe zur Pflege
1.2 Kurzinformation zur Arbeit
2. Methodik
2.1 Forschungsfrage bzw. Hypothese
3. Politische Detailinformationen und Statistiken
3.1 Krankenhausbarometer Allgemeinstation
3.2 Krankenhausbarometer Intensivpflege
3.3 Vakanzzeit
3.4 Studie Zufriedenheit Pflegepersonal
4. Studiendesign und Zielgruppe
4.1 Datenschutz
5. Ergebnisse persönlicher Daten
5.1 Alter und Geschlecht der Studienteilnehmer
5.2 Anteil von Pflegekräften der Befragten in Prozent
6. Ergebnisse bezüglich der Arbeitsbedingungen
6.1 Schichtarbeitsmeinung
6.2 Ansicht über die Bezahlung in Pflegeberufen
6.3 Körperliche Belastung
6.4 Dokumentationspflicht
6.5 Besetzung in Kliniken und Pflegeheimen
6.6 Einstellungen zu Überstunden
6.7 Kurze Schichtwechsel
7. Persönliche Fragen
7.1 Selbsteinschätzung zum Thema Tod
7.2 Gesellschaftliche Achtung
7.3 Wiederergreifen/Ergreifen des Berufs
7.3.1 Wiederergreifen des Pflegeberufs
7.3.2 Ergreifung des Pflegeberufs
8. Fazit zur Arbeit
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, den Einfluss von Arbeitsbedingungen auf die Berufswahl in Pflegeberufen in Deutschland empirisch zu untersuchen und zu analysieren, ob Faktoren wie Gehalt, Schichtdienst und Belastung Menschen von einem Einstieg in dieses Berufsfeld abhalten oder zur Abwanderung führen.
1. Einleitung und Darstellung des Themas
In den heutigen Medien (Stand Dezember 2019 / Januar 2020) ist sie kaum noch wegzudenken – die Debatte über den Mangel an Pflegekräften. Täglich werden neue Meldungen veröffentlicht, wie der Bericht aus der Hannoversche Allgemeine Zeitung über Patienten, die auf einer Kinderintensivstation abgewiesen wurden, aufgrund von Personalmangel: „Allein in diesem Jahr habe die MHH (Medizinische Hochschule Hannover) 300 Mädchen und Jungen nicht aufnehmen können, darunter 100 Kinder mit lebensbedrohlichen Erkrankungen“, sagte Michael Sasse, leitender Oberarzt der Klinik. (Menkens, G. 2018).
Menschen werden in Notsituationen abgelehnt und akute oder auch lebensgefährliche Erkrankungen können nicht behandelt werden, da es an ausreichend Pflegepersonal mangelt. Dies ist nicht etwa auf einen temporären Notstand zurückzuführen, der nach wenigen Tagen oder Wochen wieder gelöst wird, sondern es ist ein zunehmend dramatisch werdender Zustand.
Der „Tagesspiegel“ berichtete erst kürzlich über die Charité in Berlin: „Personalmangel, ein umstrittener Todesfall und der politisch gewollte Anspruch, zur medizinischen Weltspitze zu gehören – an der Charité herrscht in diesen Tagen wieder Unruhe“ (Heine, 2020)
Es wird in ganz Deutschland zum Alltag werden, dass kranke und verletzte Personen aufgrund von Fachkräftemangel in Krankenhäusern abgelehnt werden oder Wartezeiten in Kauf nehmen müssen, die zu lebensbedrohlichen Situationen führen werden.
1. Einleitung und Darstellung des Themas: Einführung in die aktuelle Debatte um den Pflegenotstand in Deutschland und die Relevanz der Thematik für die Gesundheitsversorgung.
2. Methodik: Beschreibung des empirischen Forschungsdesigns, der Datenerhebung via Online-Umfrage und der Zielgruppenanalyse.
3. Politische Detailinformationen und Statistiken: Analyse von Krankenhausbarometern, Vakanzzeiten und der Wirksamkeit gesetzlicher Regelungen wie der Personaluntergrenzen-Verordnung.
4. Studiendesign und Zielgruppe: Erläuterung der methodischen Vorgehensweise, der Sensibilisierung der Teilnehmer und der datenschutzrechtlichen Rahmenbedingungen.
5. Ergebnisse persönlicher Daten: Auswertung der soziodemografischen Daten der 370 Studienteilnehmer im Hinblick auf Alter, Geschlecht und berufliche Zugehörigkeit.
6. Ergebnisse bezüglich der Arbeitsbedingungen: Untersuchung der Einstellungen zu zentralen Arbeitsplatzfaktoren wie Schichtdienst, Bezahlung, körperlicher Belastung, Dokumentationspflicht und Überstunden.
7. Persönliche Fragen: Analyse der persönlichen Einstellung der Befragten zur Konfrontation mit dem Tod im Pflegealltag und zum gesellschaftlichen Ansehen des Pflegeberufs.
8. Fazit zur Arbeit: Zusammenfassende Bewertung der Untersuchungsergebnisse und Ableitung von Empfehlungen zur Steigerung der Attraktivität von Pflegeberufen.
Pflegenotstand, Arbeitsbedingungen, Fachkräftemangel, Pflegeberufe, Patientenversorgung, Schichtdienst, Bezahlung, Pflegeschlüssel, Krankenhausbarometer, Gesundheitsmanagement, körperliche Belastung, Dokumentationspflicht, Wertschätzung, Berufsattraktivität, Personalausstattung.
Die Arbeit untersucht den Einfluss der verschiedenen Arbeitsbedingungen in deutschen Pflegeberufen auf die Wahl des Ausbildungsberufs und die allgemeine Attraktivität der Branche.
Zentrale Themen sind die Bezahlung, der belastende Schichtdienst, die physische Beanspruchung, die hohe Dokumentationspflicht sowie das gesellschaftliche Ansehen von Pflegekräften.
Die Arbeit geht der Frage nach, inwiefern schlechte Arbeitsbedingungen in der Pflege dazu führen, dass sich immer weniger Menschen für ein Berufsfeld entscheiden, das medizinisch und sozial von höchster Bedeutung ist.
Die Autorin wendet eine empirische Methode an, basierend auf einer Online-Umfrage (SoSci Survey) mit 370 Teilnehmern, deren Ergebnisse statistisch ausgewertet wurden.
Der Hauptteil analysiert die Umfrageergebnisse detailliert im Vergleich zwischen Pflegekräften und Nicht-Pflegekräften und setzt diese in Bezug zu politischen Statistiken und gesetzlichen Rahmenbedingungen.
Die Arbeit lässt sich vor allem mit Begriffen wie Pflegenotstand, Arbeitsbelastung, Berufsattraktivität, Personalschlüssel und Gesundheitsmanagement beschreiben.
Die Studie zeigt, dass Pflegekräfte eine deutlich höhere psychische Resilienz im Umgang mit dem Tod aufweisen als Nicht-Pflegekräfte, was eine wesentliche Eignungsvoraussetzung für diesen Beruf darstellt.
Die Dokumentationspflicht wird von einer Mehrheit als sinnvoll erachtet, jedoch kritisieren viele den durch Bürokratie entstandenen Zeitdruck, der zulasten der direkten Patientenbetreuung geht.
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