Bachelorarbeit, 2021
45 Seiten, Note: 1,4
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG
2 ZIELSETZUNG
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND
3.1 Begriffserklärungen
3.1.1 Vibrationstraining
3.1.2 Knochendichte
3.2 Stimulation der Knochendichte bei Menschen
3.3 Bedeutung der Knochendichte
3.3.1 Gesundheitliche Bedeutung der Knochendichte
3.3.2 Bedeutung der Knochendichte im Alltag
3.4 Funktionsweise des Vibrationstrainings
3.4.1 Allgemeine Funktionsweise
3.4.2 Propriozeptive Funktionsweise
3.4.3 Posturale Funktionsweise
3.4.4 Ossale Funktionsweise
4 METHODIK
4.1 Forschungsfrage
4.2 Untersuchungsobjekte
4.3 Datenerhebung
4.4 Auswertung der Literaturquellen
5 ERGEBNISSE
5.1 Ergebnisse der Einzelstudien
6 DISKUSSION
6.1 Funktionsweise des Vibrationstrainings
6.2 Kritische Reflexion und Grenzen des Prozesses
6.3 Diskussion der Einzelstudienergebnisse
6.4 Fazit
6.5 Handlungsempfehlung
7 ZUSAMMENFASSUNG
Die vorliegende Bachelor-Thesis untersucht systematisch die Auswirkungen von Vibrationstraining auf die Knochendichte beim Menschen. Ziel ist es, auf Basis der aktuellen Studienlage zu klären, ob und in welchem Ausmaß dieses Training positive Effekte auf die Knochenstruktur ausübt, um daraus fundierte Handlungsempfehlungen für die Praxis abzuleiten.
3.4.2 Propriozeptive Funktionsweise
Wie in Kapitel „3.4.1 Allgemeine Funktionsweise“ erwähnt, weist das Vibrationstraining ebenfalls Anpassungseffekte hinsichtlich der propiozeptiven Fähigkeiten des Menschen auf. Die Propriozeption beschreibt die Wahrnehmung der Körperlage im Raum. Diese umfasst ausgleichende Bewegungsabläufe im Sinne des Gleichgewichts und der Koordination (Hollmann, Hettinger, 2000, S. 143). Bei propriozeptiven Abläufen registrieren Mechano-Rezeptoren die körperliche Lage im Raum und lassen den aktiven Bewegungsapparat entsprechend reagieren. Mittels eines propriozeptiven Trainings können muskuläre Dysbalancen ausgeglichen werden, welche wahrscheinlich auf eine Störung des neuromuskulären Wirkens zurückzuführen sind (Wydra, Glück, Roemer, 1999, S. 10-16).
Bei einem Vibrationstraining wird die Verbesserung der intramuskulären Koordination, also das kooperative agieren von Nerven und Muskelfasern, durch das Auslösen von Reflexen erreicht (Vgl. Kap. 3.4.1). Bei Frequenzen unter 12Hz werden die propriozeptiven Eigenschaften am besten ausgenutzt. Durch die „niedrige“ Abfolge der extern entstehenden mechanischen Reize, kann der Trainierende die Kontrolle der Körperachsen bei Bewegungsabläufen noch aktiv beeinflussen. Bei Übungsabläufen, welche auf die Schulung der Gleichgewichtsfähigkeit abzielen, kann im Rahmen des Vibrationstrainings gesagt werden, dass es sich um inkonistente Abläufe handelt, da eine ständige Anpassung der Achsstellung im Raum und des Ausgleichs der mechanischen Reize geschieht.
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG: Einführung in die Problematik der mangelnden Zeit für körperliche Aktivität im Alltag und Vorstellung des Vibrationstrainings als zeitsparende Trainingsmöglichkeit.
2 ZIELSETZUNG: Definition der Forschungsfrage zur Effektivität des Vibrationstrainings in Bezug auf die Knochendichte beim Menschen.
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND: Theoretische Grundlagen zu Begriffen, Knochendichte, deren Bedeutung und den verschiedenen Funktionsweisen des Vibrationstrainings.
4 METHODIK: Darstellung des Forschungsprozesses, der Ein- und Ausschlusskriterien für die Literaturrecherche sowie der Datenerhebung.
5 ERGEBNISSE: Tabellarische Aufbereitung und Zusammenfassung der Ergebnisse aus 15 ausgewählten Einzelstudien.
6 DISKUSSION: Synthese der Ergebnisse, kritische Reflexion des Vorgehens sowie Ableitung von Handlungsempfehlungen.
7 ZUSAMMENFASSUNG: Zusammenfassende Darstellung der Arbeit, der Forschungsfrage, des methodischen Vorgehens und der wesentlichen Ergebnisse.
Vibrationstraining, Knochendichte, Knochenmasse, Osteoporose, Mechanotherapie, Mechanotransduktion, Muskelspindel, neuromuskuläre Stimulation, Prävention, Rehabilitation, Knochenumbau, Studien-Review, Knochenmineralhaushalt, Trainingseffekte, Körperhaltung.
Die Arbeit untersucht, welche Effekte ein Vibrationstraining auf die menschliche Knochendichte hat und ob es sich als Methode zur Prävention oder Rehabilitation eignet.
Die Schwerpunkte liegen auf den physiologischen Grundlagen des Knochens, der Funktionsweise des Vibrationstrainings sowie der Auswertung bestehender wissenschaftlicher Einzelstudien zu diesem Thema.
Die zentrale Frage lautet: „Weist das Vibrationstraining Effekte hinsichtlich der Knochendichte beim Menschen auf und welche Ausmaße nehmen eventuelle Effekte an?“
Es wurde ein systematischer Review durchgeführt, bei dem 15 relevante Einzelstudien recherchiert, anhand definierter Kriterien selektiert und mittels deskriptiver Statistik ausgewertet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in den theoretischen Kenntnisstand (Definitionen, Funktionsweisen) sowie die methodische Durchführung der Literaturrecherche und die detaillierte Präsentation und Diskussion der Studienergebnisse.
Zu den wichtigsten Begriffen zählen Vibrationstraining, Knochendichte, Osteoporose, Mechanotherapie, neuromuskuläre Stimulation und Knochenumbau.
Die Ergebnisse zeigen, dass Frequenzen im Bereich von 20-40Hz bei einer regelmäßigen Anwendung von ca. 3 Mal pro Woche tendenziell positive Effekte auf die Knochendichte erzielen können.
Es wird empfohlen, Vibrationstraining als ergänzende Methode nachhaltig und längerfristig (mindestens 20 Wochen) einzusetzen, um optimale Effekte für die Knochengesundheit zu erzielen.
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