Bachelorarbeit, 2021
71 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Aufbau und Methodik der Arbeit
2 Allgemeine Grundlagen der Blockchain-Technologie
2.1 Kryptografische Verfahren
2.2 Struktur der Blockchain-Technologie
2.2.1 Blöcke und Ketten
2.2.2 Eigenschaften der Blockchain
2.2.3 Public und Private Blockchains
2.3 Funktionsweise der Blockchain-Technologie
2.3.1 Hashfunktion
2.3.2 Kryptografische Puzzles
2.3.3 Hashbäume
2.3.4 Digitale Signaturen
2.3.5 Nutzeridentifizierung und -adressen
2.4 Anwendungsgebiete im Bankensektor
2.4.1 Kryptowährungen
2.4.2 Smart Contracts
2.4.3 Token
3 Potenzial- und Risikoanalyse der Blockchain-Technologie im Bankensektor
3.1 Gartner-Hype-Cycle: Status quo der Blockchain
3.2 Beschreibung von disruptiven Geschäftsmodellen des Bankensektors
3.2.1 Blockchain-basierte Geschäftsmodelle
3.2.2 Business Model Canvas eines FinTech Startups
3.3 Risikoanalyse
3.4 SWOT-Analysen
3.4.1 SWOT-Analyse der FInTech Startups
3.4.2 SWOT-Analyse der Blockchain-Technologie
4 Chancen und Risiken kryptografischer Verfahren im Bankensektor
4.1 Chancen
4.2 Risiken
4.2.1 Disruption und Disintermediation
4.2.2 IT-Sicherheitsrisiken und Cyberkriminalität
5 Auswirkungen auf die Bankeninfrastruktur und Geldwirtschaft
5.1 Herausforderungen der Blockchain für Kreditinstitute
5.2 Nutzung von digitalen Zentralbankwährungen
5.3 Sicherheitslösungen der Blockchain
6 Konklusion
6.1 Fazit
6.2 Ausblick
Diese Bachelorarbeit analysiert die Chancen und Risiken, die durch die Blockchain-Technologie für den Bankensektor entstehen. Ziel ist es, ein Verständnis für die disruptive Kraft dieser Technologie zu schaffen, bestehende Herausforderungen für Kreditinstitute zu identifizieren und auf Basis einer fundierten Risiko- und Potenzialanalyse Handlungsempfehlungen für die Zukunft des Bankings abzuleiten.
2.2.1 Blöcke und Ketten
Der Name Blockchain stammt aus der Zusammenfassung von Informationen zu einzelnen Blöcken, die miteinander abgespeichert werden. Die Blöcke sind derart aufgebaut, dass folgende Blöcke immer auf den vorhergehenden Block referenzieren. Im Zuge dessen entsteht eine Kette an Blöcken. Eine Blockchain ist also im Grunde eine Datenbank. Der Unterschied ist, dass die Daten nicht in einer Art Tabelle gespeichert werden, sondern als einzelne zusammengefasste Blöcke (vgl. Million, 2019, S. 21–22). Dabei besteht ein einzelner Block aus einer Reihe von Transaktionen, die gruppiert und als eine Einheit an die Blockchain arrangiert werden (siehe Anhang 1Anhang 1).
Eine Transaktion ist der kleinste Teil des Blockchain-Datensatzes. Über einen privaten Schlüssel erfolgt die Autorisierung durch den Absender, dann können alle anderen Netzwerkknoten diese Signatur mit dem öffentlichen Schlüssel der autorisierenden Partei vergleichen und verifizieren. Jede Transaktionsanfrage mit geeigneter Autorisierung, d. h. bei denen die Signatur des privaten Schlüssels gegen den öffentlichen Schlüssel der autorisierenden Partei geprüft wird, werden zu einem Block gebündelt. Dabei übernehmen die Knoten alle Daten, die der Inhalt des Blocks darstellen und erfassen sie in dem sog. Merkle-Root-Hash. Diese Nummer verknüpft den Blockinhalt mit dem Header des Blocks, dies ähnelnd berechnen die Miner, basierend auf allen Daten des vorherigen Blocks der Blockchain, eine weitere besondere Nummer, den Hash dieses Blocks (siehe Kapitel 2.3). Der Hash dieses vorherigen Blocks verknüpft den letzten in der Blockchain gefundenen Block mit diesem Block (vgl. Hellwig et al., 2021, S. 15).
1. Einleitung: Beschreibt den technologischen Wandel im Bankensektor und führt in die Problemstellung sowie Methodik der Arbeit ein.
2 Allgemeine Grundlagen der Blockchain-Technologie: Vermittelt technisches Verständnis über Distributed-Ledger-Technologien, kryptografische Verfahren und die Funktionsweise von Transaktionen.
3 Potenzial- und Risikoanalyse der Blockchain-Technologie im Bankensektor: Untersucht den Status quo mittels Gartner-Hype-Cycle und analysiert FinTech-Geschäftsmodelle sowie Risikofaktoren.
4 Chancen und Risiken kryptografischer Verfahren im Bankensektor: Diskutiert die Auswirkungen, insbesondere Disruption, IT-Sicherheit und das Potenzial zur Krisenprävention.
5 Auswirkungen auf die Bankeninfrastruktur und Geldwirtschaft: Behandelt konkrete Herausforderungen, die Einführung von Zentralbankwährungen und Sicherheitslösungen.
6 Konklusion: Fasst die Erkenntnisse zusammen und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Relevanz der Technologie.
Blockchain, Bankensektor, Kryptowährungen, FinTech, Disruption, Smart Contracts, Distributed Ledger, IT-Sicherheit, Risikomanalyse, Zentralbankwährungen, Token, Kryptoanalyse, Transparenz, Innovation, Disintermediation.
Die Arbeit untersucht die Auswirkungen der Blockchain-Technologie auf den Bankensektor, wobei der Fokus auf den damit verbundenen Chancen und Risiken für traditionelle Kreditinstitute liegt.
Zentrale Themen sind die technischen Grundlagen der Blockchain, die Disruption durch FinTechs, das Potenzial von Smart Contracts und Token sowie regulatorische Anforderungen und Sicherheitsaspekte.
Ziel ist eine ganzheitliche Analyse der Blockchain-Technologie im Bankenkontext, um Entscheidungsträgern eine Grundlage für das Verständnis und die Bewertung dieser technologischen Innovation zu bieten.
Die Arbeit stützt sich auf qualitative und quantitative Inhaltsanalysen, eine Literaturstudie sowie die Auswertung von Experteninterviews.
Im Hauptteil erfolgen eine Potenzial- und Risikoanalyse mittels Business Model Canvas und SWOT-Analysen sowie eine detaillierte Untersuchung der Auswirkungen auf die Infrastruktur des Bankenwesens.
Blockchain-Adoption, Disintermediation, Smart Contracts, IT-Sicherheit und digitale Zentralbankwährungen sind entscheidende Kernbegriffe.
Die Arbeit stellt fest, dass sich das Verhältnis von einer anfänglichen disruptiven Konfrontation zunehmend in Richtung Kooperation wandelt, da Banken von der technologischen Innovation profitieren können.
Die Arbeit identifiziert Quantencomputer als zukünftiges Sicherheitsrisiko, da sie bestehende Verschlüsselungsmethoden potenziell überwinden könnten, weshalb quantenresistente Lösungen gefordert werden.
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