Bachelorarbeit, 2021
69 Seiten, Note: 1,1
1. Der gesamtwirtschaftliche Stellenwert von Unternehmensgründungen
2. Begriffliche Abgrenzungen und Forschungsstand im Bereich Entrepreneurship
2.1. Begriffliche Definitionen zum Unternehmertum
2.2. Stand der Forschung in der Gründungsneigung
3. Forschungsdesign und Methodik
3.1. Erhebungsverfahren
3.2. Instrumente des Fragebogens
3.2.1. Persönliche Daten
3.2.2. Big Five Inventory
3.2.3. Gründungsneigung
3.2.4. Gründungsabsicht im Rahmen der Theory of planned behavior
3.2.5. Steigerung der Gründungsneigung (Fragen zum Modul „Unternehmertum und Existenzgründung“)
3.3. Forschungsablauf
3.3.1. Datenbereinigung
3.3.2. Stichprobenbeschreibung
3.3.3. Reliabilitäten
3.3.4. Weitere Variablenbildung
3.3.5. Normalverteilungen
3.3.6. Statistische Testverfahren
4. Ergebnisse – deutungsarme Darstellung
4.1. Weitere deskriptive Ergebnisse
4.2. Ergebnisse der Inferenzstatistik
5. Interpretation und Diskussion
5.1. Interpretation der deskriptiven Ergebnisse
5.2. Interpretation der Ergebnisse aus den Forschungsfragen
6. Fazit und Ausblick
Das Hauptziel dieser Bachelorarbeit ist die explorative Untersuchung der Gründungsneigung von Studierenden der Betriebswirtschaft an der Technischen Hochschule Rosenheim. Dabei wird insbesondere erforscht, welche Einflüsse Persönlichkeitsmerkmale sowie soziobiografische Faktoren auf die Bereitschaft zur unternehmerischen Selbstständigkeit haben.
1. Der gesamtwirtschaftliche Stellenwert von Unternehmensgründungen
Ein Unternehmen definiert sich in der Betriebswirtschaftslehre als wirtschaftlich eigenständige Einheit mit einem gemeinsamen Ziel, welches in der sozialen Marktwirtschaft wie auch im reinen Kapitalismus, ganz allgemein die Gewinnerzielung ist.
Zusammenschlüsse für gewerbliche Zwecke können zurück bis ins Mittelalter nachgewiesen werden. Um effizienter wirtschaften zu können, kam es schon damals zu Gründungen von Familienbetrieben, Zünften, Bankhäusern und weiteren Organisationen, die wir heute als Unternehmen definieren würden. Spezialisierung, Arbeitsteilung und Handel erhöhen den Lebensstandard, und sind deshalb vorteilhafter als reine Selbstversorgung.
Die Arten, Geld zu verdienen um Tausch/Handel zu betreiben, sind in der heutigen Zeit sehr vielschichtig. Ein Weg ist die Selbstständigkeit. Allerdings ist für viele Gründer das Einkommen nicht in erster Linie Motivation. 2019 nannten 41,7 % Unabhängigkeit als Motivation, ein höheres Einkommen seht mit 35,9 % an zweiter Stelle.
1. Der gesamtwirtschaftliche Stellenwert von Unternehmensgründungen: Das Kapitel erläutert die Bedeutung von Unternehmensgründungen als Motor für Innovation, Strukturwandel und ökonomische Stabilität in der sozialen Marktwirtschaft.
2. Begriffliche Abgrenzungen und Forschungsstand im Bereich Entrepreneurship: Hier werden zentrale Begriffe wie Entrepreneurship und Intrapreneurship definiert sowie der aktuelle Forschungsstand zu Einflussfaktoren auf die Gründungsneigung dargestellt.
3. Forschungsdesign und Methodik: Dieses Kapitel beschreibt das explorative Vorgehen der Studie, die verwendeten Fragebogen-Instrumente (u.a. Big Five, Theory of planned behavior) und das statistische Auswerteverfahren.
4. Ergebnisse – deutungsarme Darstellung: Die Ergebnisse der empirischen Datenerhebung werden deskriptiv und mittels inferenzstatistischer Analysen neutral präsentiert.
5. Interpretation und Diskussion: Die Ergebnisse werden in den wissenschaftlichen Kontext eingeordnet und hinsichtlich der Forschungsfragen kritisch diskutiert.
6. Fazit und Ausblick: Das Kapitel resümiert die zentralen Erkenntnisse und gibt Handlungsempfehlungen sowie Ansätze für zukünftige Forschungsarbeiten.
Gründungsneigung, Entrepreneurship, Betriebswirtschaft, Studierende, Persönlichkeitsmerkmale, Big Five, Intrapreneurship, Gründungsabsicht, Rollenvorbilder, Gewissenhaftigkeit, Offenheit für Erfahrung, Existenzgründung, Entrepreneurship Education, explorative Studie, Arbeitsmarkt.
Die Arbeit untersucht explorativ die Gründungsneigung von Studierenden der Betriebswirtschaft an der Technischen Hochschule Rosenheim.
Im Fokus stehen die Zusammenhänge zwischen Persönlichkeitsmerkmalen, soziobiografischen Faktoren und der unternehmerischen Gründungsneigung sowie das Potential für Intrapreneurship.
Ziel ist es zu erforschen, welche Faktoren die Bereitschaft von Betriebswirtschaftsstudierenden beeinflussen, in Zukunft ein Unternehmen zu gründen oder unternehmerisch tätig zu werden.
Es wurde eine quantitative Online-Befragung durchgeführt, deren Daten mittels statistischer Verfahren (SPSS) wie Korrelationsanalysen und t-Tests ausgewertet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung (Begriffsdefinitionen, Forschungsstand), das methodische Vorgehen bei der Datenerhebung, die Darstellung der statistischen Ergebnisse sowie deren Interpretation.
Zu den wichtigsten Begriffen gehören Gründungsneigung, Entrepreneurship, Big Five, Intrapreneurship, Gründungsabsicht und Persönlichkeitsmerkmale.
Die Arbeit zeigt, dass Studierende mit Gründungsvorbildern im Bekannten- oder Verwandtenkreis eine signifikant höhere Gründungsneigung aufweisen als solche ohne diese Vorbilder.
Es wurde ein positiver Zusammenhang zwischen der Persönlichkeitseigenschaft Gewissenhaftigkeit und der Gründungsneigung nachgewiesen, was auf eine höhere Planungskompetenz und Sorgfalt bei gewissenhaften Personen hindeutet.
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