Masterarbeit, 2021
89 Seiten, Note: 2,5
1. Einleitung
2. Theoretischer Hintergrund
2.1 Virtual Reality
2.2 Simulation in der Medizin
2.3 Notfallsanitäterausbildung und Weiterbildung Notfallpflege in Deutschland
2.4 VR-Training in der Notfallmedizin
2.5 Berufliche Handlungskompetenz
2.6 Lernfeldorientierung in der beruflichen Bildung
3. Kompetenzentwicklung durch VR in der notfallmedizinischen Aus- und Weiterbildung und Integration in lernfelddidaktische Lehrpläne
3.1 Methodik
3.2 Ergebnisse
3.3 Zusammenfassung der Ergebnisse
3.4 Vergleich der Ergebnisse mit dem theoretischen Hintergrund
3.5 Interpretation der Ergebnisse
3.5.1 Exemplarische Implementierung von VR in eine Moduleinheit der Fachweiterbildung Notfallpflege
3.5.2 Exemplarische Unterrichtsskizze zur Integration von VR in tägliche Lernarrangements
4. Limitationen
5. Fazit
Ziel dieser Arbeit ist es, zu untersuchen, wie Virtual Reality (VR) als moderne Lernmethode zur Kompetenzentwicklung in der notfallmedizinischen Aus- und Weiterbildung eingesetzt werden kann und wie sich diese Technologie sinnvoll in bestehende, lernfelddidaktisch strukturierte Curricula integrieren lässt.
1. Einleitung
Digitales Lernen unterlag in den letzten Jahrzehnten einem dynamischen Wandel wie kaum ein anderes Feld der Bildungswissenschaft und hat vor allem durch die Folgen der COVID-19-Pandemie in der westlichen Welt noch mehr an Bedeutung gewonnen, da Distanzunterricht über digitale Medien zur Regel wurde. Global Player wie Google© dienen hier unter anderem als Beispiel, um die Auswirkungen und den Einfluss von E-Learning im 21. Jahrhundert aufzuzeigen. Das Unternehmen begann im Sommer 2020 zukünftige digitale Experten für die Konzeption von E-Learning auszubilden. Bis zum Jahr 2021 sollen laut Google© 10 Millionen Menschen in Europa, dem Nahen Osten und Afrika in der Schaffung von E-Learning unterrichtet werden (HORIZONT, 2020).
Der Wechsel auf digitale Medien im Bildungswesen und im Beruf durchzog sich seit Beginn der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Einschränkungen von Präsenzveranstaltungen rapide. Während Videokonferenzen seit dem Frühjahr 2020 Mittel der Wahl für online basierten Unterricht und für berufliche Besprechungen darstellten, so deutet sich hier nach knapp anderthalb Jahren bereits ein Wechsel auf Systeme mit virtueller Realität an, um Entwicklungen wie der sogenannten „Zoom-Fatigue“, also der Erschöpfung und Müdigkeit durch Videokonferenzen entgegenzuwirken (Wöhler, 2021). Virtuelle Realitäten könnten hier den nächsten Entwicklungsschritt darstellen und möglicherweise in der Zukunft ein standardisiertes Verfahren in der Allgemeinbildung als auch in der beruflichen Bildung darstellen.
1. Einleitung: Diese Einleitung erläutert den technologischen Wandel im Bildungswesen durch die Digitalisierung und die steigende Bedeutung von Virtual Reality als neue Lehr- und Lernmethode.
2. Theoretischer Hintergrund: Dieses Kapitel liefert einen Überblick über Virtual Reality, medizinische Simulation, notfallmedizinische Bildung sowie Konzepte der beruflichen Handlungskompetenz und Lernfeldorientierung.
3. Kompetenzentwicklung durch VR in der notfallmedizinischen Aus- und Weiterbildung und Integration in lernfelddidaktische Lehrpläne: Hier wird die qualitative Methodik der Gruppendiskussionen dargelegt, die Ergebnisse werden präsentiert, interpretiert und anhand von Praxisbeispielen in Curricula eingeordnet.
4. Limitationen: Dieses Kapitel reflektiert kritisch die Grenzen der Untersuchung, insbesondere hinsichtlich der Datenlage und der Methodik der Gruppendiskussionen.
5. Fazit: Das Fazit fasst die Kernergebnisse zusammen, ordnet den Einsatz von VR als sinnvolle, aber ergänzende Methode ein und gibt einen Ausblick auf weiteren Forschungsbedarf.
Virtual Reality, Notfallmedizin, Kompetenzentwicklung, Curricula, Simulation, Notfallsanitäter, Notfallpflege, Lernfeldorientierung, Handlungskompetenz, Didaktik, Medizintechnik, Fallsimulation, digitale Bildung, Gruppendiskussion, Berufsabschluss.
Die Arbeit untersucht den Einsatz von Virtual Reality als moderne Lehr- und Lernmethode in der notfallmedizinischen Aus- und Weiterbildung.
Die zentralen Felder umfassen die theoretischen Grundlagen von VR und Simulation, die notfallmedizinische Ausbildung, sowie die didaktische Integration in Curricula und die berufliche Kompetenzentwicklung.
Die Forschungsfrage lautet, wie VR-Training die Kompetenzentwicklung fördern und wie es sinnvoll in bestehende, lernfelddidaktisch strukturierte Lehrpläne integriert werden kann.
Es wurde eine qualitative Forschungsmethodik angewandt, die auf der Durchführung und Auswertung von vier Gruppendiskussionen mit Experten basiert.
Der Hauptteil widmet sich der methodischen Herleitung, der Darstellung und Interpretation der Gruppendiskussionen sowie der exemplarischen Implementierung in spezifische Moduleinheiten.
Wichtige Begriffe sind Virtual Reality, Notfallmedizin, Kompetenzentwicklung, Lernfeldorientierung und Curricula.
Die Experten heben hervor, dass für einen erfolgreichen VR-Einsatz qualifiziertes Lehrpersonal, technische Affinität und eine dedizierte Betreuung durch Instruktoren unerlässlich sind.
Die Ergebnisse zeigen, dass VR derzeit primär als unterstützendes und ergänzendes Medium für komplexe Szenarien geeignet ist, jedoch bisher kein Ersatz für praktisches Skilltraining an realen Patienten oder physischen Modellen darstellt.
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