Masterarbeit, 2018
77 Seiten, Note: 1,7
Die Masterarbeit untersucht die völkerrechtlichen Standards des Minderheitenschutzes und deren Umsetzung in der Russischen Föderation. Sie zielt darauf ab, die rechtlichen Rahmenbedingungen für den Minderheitenschutz in Russland zu analysieren und die aktuellen Herausforderungen und Chancen für die Rechte von Minderheiten in diesem Kontext zu beleuchten.
Das erste Kapitel der Arbeit führt in die Zielsetzung und den Aufbau der Arbeit ein. Es stellt die Forschungsfrage und skizziert die wichtigsten Themenbereiche, die in den folgenden Kapiteln behandelt werden.
Kapitel 2 behandelt die historische Entwicklung des internationalen Minderheitenschutzes. Es beleuchtet die wichtigsten Meilensteine und Entwicklungen im Kontext der internationalen Normsetzung und Rechtsetzung zum Schutz von Minderheiten.
Kapitel 3 widmet sich dem völkerrechtlichen Minderheitenschutz. Es analysiert die wichtigsten Rechtsquellen, die den Schutz von Minderheiten auf internationaler Ebene gewährleisten sollen, wie etwa die Europäische Menschenrechtskonvention, die Erklärung der Vereinten Nationen über die Rechte von Angehörigen nationaler oder ethnischer, religiöser und sprachlicher Minderheiten von 1992 und das Rahmenübereinkommen des Europarates zum Schutz nationaler Minderheiten von 1995. Außerdem werden die relevanten Rechtsquellen im Rahmen der GUS beleuchtet.
Kapitel 4 befasst sich mit dem Minderheitenrecht in der Russischen Föderation. Es analysiert die rechtlichen Rahmenbedingungen für den Minderheitenschutz in Russland und beleuchtet die Umsetzung der völkerrechtlichen Standards im russischen Rechtssystem. Es wird die Bedeutung der russischen Verfassung und weiterer gesetzlicher Vorschriften für den Minderheitenschutz in Russland analysiert und die aktuellen Herausforderungen für die Rechte von Minderheiten in Russland untersucht.
Minderheiten, Minderheitenschutz, Völkerrecht, Russische Föderation, Nationalitätenpolitik, Menschenrechte, Recht auf Identität, Sprachenrecht, Bildung, Diskriminierung, Gleichbehandlung, Autonomie, Rechtssystem, Verfassung, Gesetzgebung, Rechtsquellen.
Der Schutz basiert auf der russischen Verfassung, völkerrechtlichen Verträgen sowie einfachen Gesetzen, wie dem Gesetz über die Sprachen der Völker der Russischen Föderation und dem Gesetz über die nationale Kulturautonomie.
Relevant sind unter anderem der UN-Zivilpakt (Art. 27), das Rahmenübereinkommen des Europarates zum Schutz nationaler Minderheiten sowie Abkommen innerhalb der GUS (Gemeinschaft Unabhängiger Staaten).
Da es keine einheitliche internationale Definition gibt, unterscheidet die Arbeit zwischen nationalen Minderheiten, Volksgruppen, kleinen autochthonen Völkern sowie Einwanderern und Ausländern.
Das russische Recht und völkerrechtliche Standards garantieren das Recht auf den Gebrauch der Muttersprache, den Erhalt von Minderheitensprachen und den Zugang zu Bildung in der eigenen Sprache.
Dies sind indigene Völker, die in ihren angestammten Gebieten leben, eine traditionelle Lebensweise bewahren und meist weniger als 50.000 Angehörige zählen. Sie genießen besonderen gesetzlichen Schutz.
Obwohl verfassungsrechtlich verankert und durch Artikel im Strafgesetzbuch (z.B. Art. 282) gestützt, untersucht die Arbeit kritisch, inwieweit diese Schutzmechanismen in der Praxis effektiv gegen Diskriminierung wirken.
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