Bachelorarbeit, 2013
47 Seiten, Note: 2,0
1. Problemstellung und Gang der Untersuchung
2. Grundlagen zum Beschaffungscontrolling
2.1 Controlling-Begriff
2.2 Beschaffungs-Begriff
2.3 Begriff des Beschaffungscontrolling
2.4 Aufgaben und Ziele des Beschaffungscontrollings
3. Einflussfaktoren auf das Beschaffungscontrolling
3.1 Überblick über die Einflussfaktoren
3.2 Unternehmensinterne Einflussfaktoren
3.3 Unternehmensexterne Einflussfaktoren
4. Funktionen und Instrumente des Beschaffungscontrollings
4.1 Funktionen des Beschaffungscontrollings
4.1.1 Strategische Funktionen
4.1.2 Operative Funktionen
4.1.3 Funktionserfüllung in der Praxis
4.1.4 Beschaffungstrends und Implikationen für das Beschaffungscontrolling
4.2 Instrumente des Beschaffungscontrollings
4.2.1 Lieferantenbewertung
4.2.2 ABC-Analyse
4.2.3 Beschaffungs-Benchmarking
4.2.4 Materialpreisveränderungsrechnung
4.2.5 Beschaffungs-Balanced-Scorecard
4.2.6 Supply-Chain-Portfolio
5. Zusammenfassung und Ausblick
Diese Arbeit zielt darauf ab, die vielfältigen Instrumente und Funktionen des Beschaffungscontrollings aufzuzeigen, die zur Unterstützung der Unternehmensführung bei der Realisierung von Beschaffungserfolgen dienen, und analysiert dabei die maßgeblichen inner- und außerbetrieblichen Einflussfaktoren.
4.2.1 Lieferantenbewertung
Nach der Studie (Wagner/Weber, 2007a, S. 32 – 36) von Wagner und Weber ist die Lieferantenbewertung das am häufigsten eingesetzte Instrument des Beschaffungscontrollings. Sie ist laut Disselkamp und Schüller als „... die regelmäßige, strukturierte, transparente und gründliche Analyse potenzieller und vorhandener Lieferanten auf deren Leistungspotenzial und -fähigkeit anhand definierter Kriterien“ definiert (Disselkamp/Schüller, 2004, S. 16). Bei der Lieferantenbewertung soll der Lieferant vollständig erfasst werden. Lieferanten und Lieferantenstruktur sollen so entwickelt werden, dass gegenwärtige und zukünftige Beschaffungspotentiale optimal genutzt werden können. Im Zuge der Durchführung von Lieferantenbewertungen sind mehrere Punkte zu beachten.
Die Bewertung sollte regelmäßig erfolgen und in bestimmter Berichtsform zusammengeführt werden. Veraltete Ergebnisse können zu falschen Entscheidungen führen. Auch die Leistungsentwicklungen eines Lieferanten oder der Lieferantenbeziehung werden erst durch regelmäßige Kontrollen sichtbar. Abgesehen davon hat die Bewertung strukturiert zu erfolgen. Es muss geklärt sein, welche Größen zu überwachen sind. Ein klares Leistungsprofil kann nur dann erstellt werden, wenn diese Größen aufeinander und auf die Anforderungen an den jeweiligen Lieferanten abgestimmt sind. Die Lieferantenbewertung sollte transparent sein und es sollte klar hervorgehen, wie eine Bewertung entstanden ist (Disselkamp/Schüller, 2004, S. 16).
Um eine vollständige Beurteilung der Lieferanten erstellen zu können, sollten sowohl quantitative Faktoren wie beispielsweise Liefermenge, Preis, Entfernung als auch qualitative Daten wie z.B. Vertrauen, Zufriedenheit, Kompetenz oder Kommunikation aufgenommen werden (Przygodda/Ferreras, 2004, S. 14 – 17). Bei der Lieferantenbewertung wird eine Vielzahl von Verfahren (quantitativ/qualitativ) eingesetzt. Diese sind in der nachfolgenden Tabelle dargestellt (Glantschig, 1994, S. 24). Ergebnis eines verwendeten Verfahrens sollte ein übersichtlicher Bericht sein, auf dessen Grundlage das Beschaffungsmanagement zielgerechte Entscheidungen über die Lieferantenbeziehungen treffen kann.
1. Problemstellung und Gang der Untersuchung: Diese Einleitung beleuchtet den steigenden Wettbewerbsdruck in der Beschaffung und definiert das Ziel der Arbeit, die Funktionen und Instrumente des Controllings als Unterstützung für die Unternehmensführung aufzuzeigen.
2. Grundlagen zum Beschaffungscontrolling: Dieses Kapitel definiert die zentralen Begriffe Controlling und Beschaffung und legt dar, wie das Beschaffungscontrolling als steuerndes Subsystem zur Erreichung von Beschaffungszielen dient.
3. Einflussfaktoren auf das Beschaffungscontrolling: Hier werden unternehmensinterne Faktoren wie die Organisation und das Leistungsprogramm sowie unternehmensexterne Marktbedingungen hinsichtlich ihres Einflusses auf das Controlling detailliert analysiert.
4. Funktionen und Instrumente des Beschaffungscontrollings: Dieses Hauptkapitel erläutert die zentralen Controlling-Funktionen (Planung, Kontrolle, Information, Koordination) und stellt praxisrelevante Instrumente wie die ABC-Analyse und Balanced Scorecards vor.
5. Zusammenfassung und Ausblick: Das abschließende Kapitel fasst die Bedeutung des Beschaffungscontrollings für den Unternehmenserfolg zusammen und identifiziert weiteren Forschungsbedarf, insbesondere bei der Entwicklung ganzheitlicher KPI-Systeme.
Beschaffungscontrolling, Unternehmensführung, Lieferantenbewertung, ABC-Analyse, Beschaffungsstrategie, Kostenreduzierung, Benchmarking, Materialpreisveränderungsrechnung, Balanced-Scorecard, Supply-Chain-Portfolio, Beschaffungsziele, Controlling-Instrumente, Effizienzsteigerung, Beschaffungsprozess, Kennzahlensysteme
Die Arbeit befasst sich mit der Rolle des Beschaffungscontrollings in Unternehmen, insbesondere mit der Anwendung verschiedener Funktionen und Instrumente, um Beschaffungserfolge zu realisieren und den Unternehmenserfolg zu sichern.
Zentrale Felder sind die theoretische Fundierung des Controllings, die Analyse von Einflussfaktoren auf Beschaffungsprozesse sowie die praktische Anwendung von Steuerungs- und Analyseinstrumenten im Einkauf.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie das Beschaffungscontrolling durch gezielte Instrumente und Funktionen die Unternehmensführung bei der Zielerreichung unterstützen kann und welche Faktoren dabei eine Rolle spielen.
Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer fundierten Literaturanalyse basiert und etablierte Modelle sowie Ansätze aus der Controlling-Forschung zusammenführt.
Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Einflussfaktoren (intern/extern) auf das Controlling sowie eine detaillierte Aufarbeitung der funktionalen Aspekte und der instrumentellen Umsetzung.
Zu den wichtigsten Begriffen zählen Beschaffungscontrolling, Lieferantenbewertung, ABC-Analyse, strategische und operative Funktionen sowie das Supply-Chain-Portfolio.
Die Unterscheidung hilft zu verstehen, wie direkt wirkende Marktfaktoren versus mittelbar wirkende Aufgabenverteilungen innerhalb der Führung die Komplexität und Ausgestaltung der Controlling-Aufgaben beeinflussen.
Die BBS hilft dabei, den Lückenschluss zwischen strategischen Vorgaben und operativen Maßnahmen zu vollziehen, indem sie Leistung aus verschiedenen Blickwinkeln messbar macht.
Es wird oft bemängelt, dass eine mangelnde strategische Unterstützung der Beschaffungsführung besteht und das Potenzial zur Messung der Beschaffungsleistung durch ganzheitliche KPI-Systeme noch nicht voll ausgeschöpft ist.
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