Bachelorarbeit, 2017
63 Seiten, Note: 1,0
Die vorliegende Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen sozialen Lebenslagen und der Entstehung von Essstörungen. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie das Familiensystem, eingebettet in die soziale Lage, die Entwicklung von Essstörungen im Jugendalter begünstigen kann. Dabei wird die besondere Vulnerabilität der Jugendphase in Bezug auf körperliche Entwicklung, Ablösungsprozesse und Autonomiebestrebungen hervorgehoben.
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in den Zusammenhang zwischen sozialer Ungleichheit und Gesundheit, wobei der Einfluss der sozialen Lage auf die Entwicklungsprozesse von Jugendlichen hervorgehoben wird. Im zweiten Kapitel werden die Begriffe Gesundheit und Krankheit terminologisch geklärt und die Entstehung von Gesundheit und Krankheit unter Berücksichtigung verschiedener Einflussfaktoren erläutert.
Kapitel 3 beleuchtet verschiedene Erscheinungsbilder von Essstörungen, darunter Anorexia nervosa, Bulimia nervosa, Binge- Eating Disorder und Adipositas. Die Kapitel 4 und 5 widmen sich den sozialen Lebenslagen, ihrer Bedeutung für die Gesundheit und dem Einfluss des familiären Systems auf die Entwicklung von Jugendlichen.
In Kapitel 6 wird die Entstehung von Essstörungen im sozialen Kontext betrachtet, wobei die körperliche Entwicklung im Jugendalter, familiendynamische Erklärungsmodelle und direkte sowie indirekte familiäre Faktoren beleuchtet werden.
Schließlich geht Kapitel 7 auf die Berührungspunkte der sozialen Arbeit mit Essstörungen ein und skizziert sozialpädagogische Präventions- und Interventionsmöglichkeiten.
Soziale Ungleichheit, Gesundheit, Krankheit, Essstörungen, Anorexia nervosa, Bulimia nervosa, Binge- Eating Disorder, Adipositas, Familiensystem, Familienstrukturen, Jugendalter, soziale Arbeit, Prävention, Intervention.
Soziale Ungleichheit führt oft zu höheren Belastungen und geringeren Ressourcen, was in Kombination mit familiärem Stress die Entstehung von Essstörungen begünstigen kann.
Jugendliche stehen vor Herausforderungen wie körperlicher Entwicklung, Ablösungs- und Autonomiebestrebungen, die sie anfälliger für psychische Belastungen machen.
Destruktive Interaktionsmuster, hoher Leistungsdruck oder ungelöste Konflikte im Familiensystem können als Auslöser für Anorexie oder Bulimie wirken.
Dazu gehören Normen und Werte der Eltern, die Streitkultur in der Familie sowie der Umgang mit Trennung und Verlust.
Die Soziale Arbeit bietet Präventionsmöglichkeiten, berät betroffene Familien und unterstützt bei der Vermittlung in therapeutische Behandlungen.
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