Bachelorarbeit, 2022
78 Seiten, Note: 1,3
1. Aktionärsquote in Deutschland
1.1 Einführung in die Thematik und Relevanz des Themas
1.2 Untersuchungsgegenstand und Problemstellung
1.3 Zielsetzung und Vorgehensweise
2. Grundlagen zur Datenerhebung
2.1 Definition ausgewählter Kapitalmarktinstrumente
2.2 Charakterisierung der Generation Y und Z
2.3 Anlegermentalität der Deutschen – aktueller Forschungsstand
2.3.1 Herleitung der Hypothese H1
2.3.2 Herleitung der Hypothese H2
2.3.3 Herleitung der Hypothese H3
2.3.4 Herleitung der Hypothese H4
2.3.5 Herleitung der Hypothese H5
2.3.6 Weitere Gründe
2.4 Fragebogendesign
2.4.1 Aufbau des Fragebogens
2.4.2 Methodik zur Datenerhebung
3. Auswertung der Empirie zum Aktieninvestitionsverhalten der Generation Y und Z
3.1 Hypothese 1 (H1): Demografische Faktoren
3.1.1 Ergebnisdarstellung und Einordnung
3.1.2 Interpretation der Ergebnisse
3.1.3 Handlungsempfehlung zur Erhöhung der Aktienquote
3.2 Hypothese 2 (H2): Verlustaversion und Risikoaversion
3.2.1 Ergebnisdarstellung und Einordnung
3.2.2 Interpretation der Ergebnisse
3.2.3 Handlungsempfehlung zur Erhöhung der Aktienquote
3.3 Hypothese 3 (H3): Finanzbildung
3.3.1 Ergebnisdarstellung und Einordnung
3.3.2 Interpretation der Ergebnisse
3.3.3 Handlungsempfehlung zur Erhöhung der Aktienquote
3.4 Hypothese 4 (H4): Einfluss positiver Informationen
3.4.1 Ergebnisdarstellung und Einordnung
3.4.2 Interpretation der Ergebnisse
3.4.3 Handlungsempfehlung zur Erhöhung der Aktienquote
3.5 Hypothese 5 (H5): Partizipationskosten
3.5.1 Ergebnisdarstellung und Einordnung
3.5.2 Interpretation der Ergebnisse
3.5.3 Handlungsempfehlung zur Erhöhung der Aktienquote
4. Fazit
Die Arbeit untersucht die Beweggründe, die innerhalb der Generationen Y und Z in Deutschland zu einer Investition oder Nichtinvestition am Aktienmarkt führen, um daraus Handlungsempfehlungen zur Steigerung der Aktienquote abzuleiten.
2.2 Charakterisierung der Generation Y und Z
Um die Werte der jungen Generation besser zu verstehen und ihr Anlageverhalten dadurch greifbarer zu machen, soll eine Charakterisierung erfolgen. Die Gen Y (geboren zwischen 1981 und 1995) steht mitten im Berufsleben. Sie ist überwiegend mit digitalen Medien aufgewachsen und kann auf ein umfassend vernetztes Informations- und Kommunikationssystem zurückgreifen. Die daraus resultierende Informationsflut kann zur Überforderung in der Verarbeitung und Bewertung führen. Die Millennials kennzeichnet eine optimistische Lebenseinstellung und ein hohes Bedürfnis bei der Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. Diese Grenzen verschmelzen zunehmend, wenn die Sinnhaftigkeit und Selbstverwirklichung im Job wahrgenommen werden. Sie sind geprägt von hoher Leistungsbereitschaft und Mobilität. Beeinflusst von vergangenen Wirtschaftskrisen, wie den Anschlägen 9/11, der Neuen Marktkrise, der Immobilienkrise, der weltweiten Finanzkrise und schließlich der Coronakrise, favorisiert diese Generation weniger langfristige Planungsperspektiven. Sie behalten sich vor situativ flexibel zu agieren und sehnen sich nach Sicherheit und Kontinuität.
Die Digital Natives der Gen Z (zwischen 1996 und 2010 geboren) sind von Geburt auf mit digitalen Technologien aufgewachsen. Obwohl Ehrgeiz und Leistungsorientierung zu ihren Werten zählen, werden wieder klare Grenzen zwischen dem Beruf und Privatleben gezogen. Der Wunsch nach Selbstverwirklichung besteht ebenso wie bei der Gen Y. Kurzfristige Lebensziele werden verfolgt, ohne dabei zu hohe Risiken einzugehen oder beständig daran festzuhalten. Es findet eine zunehmende Verschmelzung von virtuellen und realen Wegen in der Interaktion statt. Aufgrund der Vielzahl an Bildungsmöglichkeiten sucht die Generation nach Orientierung und Sicherheit. Der Übergang vom Schulalltag in das Berufsleben wird beschleunigt. Als Reaktion darauf suchen viele einen Ausgleich. Weltreisen, längere Auslandsaufenthalte oder Sabbaticals sollen eine Entschleunigung von der Leistungserwartung im Alltag und Zeit zur Selbstorientierung darstellen.
1. Aktionärsquote in Deutschland: Einführung in die geringe Aktienquote in Deutschland trotz des DAX-Rekords und Darlegung der Relevanz einer wissenschaftlichen Auseinandersetzung.
2. Grundlagen zur Datenerhebung: Definition zentraler Begriffe sowie Charakterisierung der Generation Y und Z und der methodische Aufbau der empirischen Studie.
3. Auswertung der Empirie zum Aktieninvestitionsverhalten der Generation Y und Z: Detaillierte Analyse der fünf aufgestellten Hypothesen zu demografischen Faktoren, Risikoaversion, Finanzbildung, Informationseinfluss und Kosten sowie entsprechende Handlungsempfehlungen.
4. Fazit: Zusammenfassende Darstellung der wichtigsten Erkenntnisse und Beantwortung der Forschungsfrage sowie Ausblick auf zukünftige Forschungsmöglichkeiten.
Aktieninvestition, Generation Y, Generation Z, Aktienmarkt, Finanzbildung, Risikoaversion, Verlustaversion, Investitionsverhalten, Kapitalmarkt, Aktienquote, Deutschland, Privatanleger, Finanzinstitute, Empirie, Handlungsempfehlung.
Die Bachelorarbeit beschäftigt sich mit den Gründen, warum die Bereitschaft deutscher Anleger, speziell der Generationen Y und Z, in Aktien zu investieren, trotz Niedrigzinsphase gering ist.
Die Arbeit behandelt die Einflüsse von demografischen Faktoren, das Risiko- und Verlustempfinden, die Bedeutung der Finanzbildung, den Einfluss positiver Informationen und die Rolle von Partizipationskosten.
Das Ziel ist es, Erkenntnisse darüber zu erlangen, welche Gründe in der „Jungen Generation“ vorliegen, die zu einem Aktienbesitz oder Nichtaktienbesitz führen, um daraus Leitlinien zur Erhöhung der Aktienquote abzuleiten.
Es wurde eine quantitativ angelegte Studie in Form eines Online-Fragebogens durchgeführt, um Primärdaten unter jungen Erwachsenen der Generation Y und Z zu erheben.
Im Hauptteil werden fünf Hypothesen wissenschaftlich hergeleitet, anhand der Umfrageergebnisse ausgewertet und interpretiert sowie durch spezifische Handlungsempfehlungen für Finanzinstitute und die Politik ergänzt.
Zu den wichtigsten Begriffen gehören Aktieninvestition, Generation Y und Z, Finanzbildung, Risiko- und Verlustaversion sowie das Anlageverhalten von Privatanlegern.
Diese Generationen stellen die Zielgruppe der Zukunft dar und sind mit neuen technologischen Möglichkeiten aufgewachsen, zeigen jedoch paradoxerweise trotz Anlagepotenzials eine geringe Aktienmarktteilnahme.
Die Arbeit identifiziert die Finanzbildung als den bedeutendsten Faktor; fehlendes Wissen führt häufig zu Ängsten und Hürden, die eine Investition verhindern.
Es bezeichnet das Rätsel der geringen Aktienmarktteilnahme in Deutschland trotz der historisch gesehen attraktiven Renditechancen am Aktienmarkt im Vergleich zu anderen Anlageformen.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

