Masterarbeit, 2008
79 Seiten, Note: 2,7
1. Einleitung
2. Wissensgesellschaft und Lebenslanges Lernen
3. Berufliche Weiterbildung
3.1 Definition von Beruflicher Weiterbildung
3.2 Verschiedene Formen beruflicher Weiterbildung
3.2.1 Berufliche Fortbildung
3.2.2 Berufliche Umschulung
3.2.3 Lernen am Arbeitsplatz
3.3 Gesetzliche Rahmenbedingungen beruflicher Weiterbildung
3.3.1 Regelung von Weiterbildungsabschlüssen
3.3.2 Regelung der Weiterbildungsförderung
3.3.3 Weitere bundesgesetzliche Regelungen
3.4 Beteiligung an beruflicher Weiterbildung
3.4.1 Beteiligungsquoten allgemein
3.4.2 Beteiligungsquoten nach Bildungsniveau
3.4.3 Beteiligungsquoten nach Erwerbsstatus und Einkommen
3.4.4 Beteiligungsquoten nach Alter und Geschlecht
3.4.5 Beteiligungsquoten nach Branchen und Betriebsgröße
3.4.6 Zeitlicher Umfang der Beteiligung
3.4.7 Beteiligungsquoten nach Nationalität
3.4.8 Berufliche Weiterbildung nach dem SGB III
3.5 Motivation der Teilnehmer
3.5.1 Motivationale Einflussfaktoren beruflicher Weiterbildung
3.5.2 Weiterbildungsbarrieren
3.6 Investitionen und Nutzen der Teilnehmer
3.6.1 Individuelle Investitionen der Teilnehmenden
3.6.1.1 Zeitlicher Aufwand
3.6.1.2 Entstehende Kosten
3.6.2 Refinanzierung der Maßnahme
3.6.3 Individueller Nutzen der Teilnehmer
3.7 Berufliche Weiterbildung in der Europäischen Union
3.7.1 Teilnahmequoten im Vergleich
3.7.2 Internationalisierung der Weiterbildung
3.8 Die Entwicklung der beruflichen Weiterbildung in der Zukunft
4. Aufstiegsfortbildung
4.1 Veränderte Anforderungen in Industrie und Handwerk
4.2 Gesetzliche Rahmenbedingungen der Aufstiegsfortbildung
4.2.1 Das Aufstiegsausbildungsförderungsgesetz (AFBG)
4.2.2 Sonstige Gesetzliche Regelungen
4.3 Meisterausbildung
4.3.1 Der Industriemeister
4.3.1.1 Der Industriemeister im Betrieb
4.3.1.2 Meisterschule für Industriemeister
4.3.1.2.1 Allgemeine Informationen – Statistik
4.3.1.2.2 Vorraussetzungen zur Teilnahme und Prüfung
4.3.1.2.3 Verschiedene Formen der Meisterschule
4.3.1.2.4 Welche Inhalte werden vermittelt?
4.3.1.2.5 Prüfungen der Industriemeister
4.3.1.3 Die Entwicklung der Industriemeisterausbildung in Zukunft
4.3.2 Der Handwerksmeister
4.3.2.1 Der Handwerksmeister im Betrieb
4.3.2.2 Meisterschule für Handwerksmeister
4.3.2.2.1 Allgemeine Informationen und Statistik
4.3.2.2.2 Vorraussetzungen zur Teilnahme und Prüfung
4.3.2.2.3 Verschiedene Formen der Meisterschule
4.3.2.2.4 Welche Inhalte werden vermittelt?
4.3.2.2.5 Prüfungen der Handwerksmeister
4.3.2.3 Entwicklung der Handwerksmeister in Zukunft
4.4 Fachschule für Technik
4.4.1 Der Techniker Im Unternehmen
4.4.2 Allgemeines zur Fachschule für Technik
4.4.3 Welche Inhalte werden vermittelt?
4.4.3.1 Didaktische Grundsätze
4.4.3.2 Lerninhalte
4.4.4 Vorraussetzung zur Teilnahme und Prüfung
4.4.5 Prüfung
4.4.6 Zukünftige Entwicklung der Fachschule für Technik
5. Zusammenfassung
6. Ausblick
Die Master-Thesis analysiert die Relevanz und Ausgestaltung beruflicher Weiterbildung in Deutschland mit einem besonderen Fokus auf Aufstiegsfortbildungen wie die Meister- und Technikerausbildung, um die motivationsbedingten Rahmenbedingungen und den Nutzen dieser Maßnahmen für Erwerbstätige zu untersuchen.
3.2.3 Lernen am Arbeitsplatz
Hauptmerkmale vom Lernen am Arbeitsplatz sind, dass die Arbeit und die darin liegenden Anforderungen der Ausgangspunkt von Lernprozessen ist und diese Lernprozesse zeitlich mit den Arbeitsprozessen gekoppelt sind. Es wird sozusagen „just in time“ gelernt. Das Lernen kann von seiner Form her betrachtet formell und/oder non formal geschehen und vor, während oder nach einer Arbeitshandlung geschehen.
Im Prinzip hat das Lernen bei der Arbeit schon immer stattgefunden. Es gibt in der betrieblichen Praxis immer wieder Herausforderungen, die regelrecht dazu zwingen, dazu zu lernen. Zahlreiche Großunternehmen sehen arbeitsplatznahes Lernen seit einigen Jahren als brauchbare Alternative zu seminaristischen Maßnahmen. In Großbetrieben und Industrieunternehmen gehören deshalb Lerninseln, Werkstattzirkel, Lernfabriken und andere Konzepte zum Alltag. Für kleine Unternehmen sind diese Konzepte allerdings kaum geeignet. Auch ein simpler Transfer von dem einen in das andere Unternehmen ist kaum möglich, weil jedes Unternehmen eine eigene Unternehmenskultur aufweist.
1. Einleitung: Der Autor erläutert seine persönliche Motivation für diese Arbeit, die aus eigenem Interesse an der Aufstiegsfortbildung sowie seiner Tätigkeit als Lehrkraft im technischen Bereich resultiert.
2. Wissensgesellschaft und Lebenslanges Lernen: Das Kapitel beschreibt den gesellschaftlichen Wandel hin zur Wissensgesellschaft, in der lebenslanges Lernen als entscheidende Triebkraft für Wohlstand und individuelle Teilhabe fungiert.
3. Berufliche Weiterbildung: Hier werden Definitionen, gesetzliche Rahmenbedingungen, Beteiligungsquoten nach verschiedenen demografischen Merkmalen sowie die Motivation und Investitionen der Teilnehmer detailliert analysiert.
4. Aufstiegsfortbildung: Dieser Hauptteil beleuchtet die veränderten Anforderungen in Industrie und Handwerk sowie die Ausbildungsgänge für Industriemeister, Handwerksmeister und Techniker mit Fokus auf Inhalte und Perspektiven.
5. Zusammenfassung: Der Autor resümiert, dass das Ziel einer gleichberechtigten Bildungsteilhabe noch nicht erreicht ist und fordert institutionelle Verbesserungen zur Förderung der Eigeninitiative.
6. Ausblick: Der Autor sieht im gesellschaftlichen Wandel eine fortlaufende Herausforderung und plädiert für eine bessere Betreuung und eine Aufwertung der Erwerbstätigkeit, um die Teilnahme an beruflicher Bildung zu steigern.
Berufliche Weiterbildung, Aufstiegsfortbildung, Industriemeister, Handwerksmeister, Technikerschule, Lebenslanges Lernen, Wissensgesellschaft, Qualifikationsanforderungen, Arbeitsmarkt, Meister-BAföG, Teilzeitform, Vollzeitform, Betriebliche Weiterbildung, Personalentwicklung, Lernmotivation
Die Arbeit untersucht die Bedeutung, Strukturen und Herausforderungen der beruflichen Weiterbildung in Deutschland, mit einer spezifischen Konzentration auf Aufstiegsfortbildungen.
Im Zentrum stehen die Rahmenbedingungen, die Beteiligung der Bevölkerung an Weiterbildung, die ökonomischen Aspekte (Kosten/Nutzen) sowie die spezifischen Profile von Meistern und Technikern.
Das Ziel ist es, einen Überblick über die Situation der beruflichen Weiterbildung zu geben und aufzuzeigen, wie Aufstiegsfortbildungen bei der Anpassung an globale Wettbewerbsbedingungen helfen können.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literatur- und Datenanalyse, unter anderem unter Einbeziehung von Ergebnissen des Berichtssystems Weiterbildung (BIBB) und gesetzlicher Verordnungen.
Der Hauptteil widmet sich intensiv den verschiedenen Formen der Weiterbildung sowie den Ausbildungswegen zum Industriemeister, Handwerksmeister und Techniker in Bezug auf Inhalte und Prüfungsverfahren.
Berufliche Weiterbildung, Aufstiegsfortbildung, Meister, Techniker, Qualifizierung, Arbeitsmarkt und Lebenslanges Lernen.
Der Autor stellt fest, dass deutsche Weiterbildungsanbieter derzeit primär den Inlandsmarkt bedienen, sieht aber in einer Internationalisierung eine Notwendigkeit für künftige Wettbewerbsfähigkeit.
Das Gesetz wird als wichtiges Instrument genannt, um finanzielle Hürden abzubauen und Fachkräfte zur Teilnahme an Aufstiegsfortbildungen zu motivieren.
In Zeiten globaler Konkurrenz reichen rein fachliche Qualifikationen nicht mehr aus; der moderne Meister oder Techniker muss über Managementqualitäten und soziale Kompetenzen verfügen.
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