Bachelorarbeit, 2021
63 Seiten, Note: 2,3
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Ziel und Gang der Arbeit
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Controlling
2.2 Digitalisierung
2.2.1 Definition
2.2.2 Zentrale Technologien
2.3 Telekommunikationsmarkt
3 Auswirkungen der Digitalisierung auf das Controlling
3.1 Dynamisierung der Märkte und Anforderungen an das Controlling
3.2 Ansätze der Digitalisierung im Controlling
3.2.1 Zielsetzung
3.2.2 Wirkungsfelder
3.3 Controlling-Hauptprozesse
3.3.1 Strategische Planung
3.3.2 Planung, Budgetierung und Forecast
3.3.3 Investitionscontrolling und Projektcontrolling
3.3.4 Kostenrechnung
3.3.5 Management Reporting
3.3.6 Business Partnering
3.3.7 Risikocontrolling
3.3.8 Datenmanagement
3.4 Anforderungen an Controller
4 Ableitung der Ergebnisse auf Telekommunikationsunternehmen
4.1 Spezifische Anforderungen
4.1.1 Allgemein
4.1.2 Controlling
4.2 Digitalisierung im Controlling
5 Fazit
5.1 Zusammenfassung der Ergebnisse
5.2 Kritische Würdigung und Ausblick
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die Auswirkungen der digitalen Transformation auf das Controlling zu analysieren und spezifische Anforderungen sowie zukünftige Prozesse für Telekommunikationsunternehmen abzuleiten.
1.1 Problemstellung
Die Digitalisierung ist ein Megatrend, welcher mit der Corona-Pandemie einen zusätzlichen Treiber gewonnen hat. Bei vielen Diskussionen in Wissenschaft, Unternehmen und Presse zeigt sich eindeutig, dass die digitale Transformation zahlreiche Auswirkungen auf die Arbeitswelt haben wird. Neben der Wertschöpfungskette eines Unternehmens sind auch administrative Funktionsbereiche der Verwaltung, wie zum Beispiel die Buchhaltung, Human Resources oder Controlling, direkt oder indirekt betroffen.
Im Kontext des Controllings fallen im Zuge der Digitalisierung Schlagwörter wie Big Data, Predictive Analytics, Robotic Process Automation oder Künstliche Intelligenz, welche erste Anhaltspunkte zur Veränderung des Controllings liefern.
Die digitale Transformation wirkt sich mannigfaltig auf das Controlling aus, sodass neben den Prozessen und den Kompetenzanforderungen auch die Organisation des Controllings betroffen ist. Dies spiegelt sich auch in Expertenaussagen wider. Schăffer und Weber sind beispielsweise überzeugt, dass die Digitalisierung das Controlling grundlegend verändern wird. Michel und Tobias spekulieren, ob dem Controlling ein radikaler Wandel bevorsteht.
1 Einleitung: Einführung in die Thematik der digitalen Transformation und Definition der Zielsetzung sowie des Aufbaus der Arbeit.
2 Theoretische Grundlagen: Erläuterung der Konzepte Controlling und Digitalisierung inklusive zentraler Technologien sowie Einordnung des Telekommunikationsmarktes.
3 Auswirkungen der Digitalisierung auf das Controlling: Analyse der Veränderungen in Controlling-Hauptprozessen und den damit verbundenen Anforderungen an Controller durch neue technologische Möglichkeiten.
4 Ableitung der Ergebnisse auf Telekommunikationsunternehmen: Spezifische Anwendung der theoretischen Erkenntnisse auf die Anforderungen und Strukturen innerhalb der Telekommunikationsbranche.
5 Fazit: Zusammenfassende Betrachtung der Ergebnisse sowie eine kritische Würdigung und ein Ausblick auf zukünftige Entwicklungen.
Digitalisierung, Controlling, Telekommunikationsunternehmen, Business Partnering, Big Data, Künstliche Intelligenz, Robotic Process Automation, Predictive Analytics, Datenmanagement, Digitale Transformation, Prozessautomatisierung, Controlling-Hauptprozesse, Finanzsteuerung, Marktdynamik, Wertschöpfung
Die Arbeit untersucht den Einfluss der fortschreitenden Digitalisierung auf die klassischen Controlling-Prozesse und die Rolle des Controllers in Unternehmen.
Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen des Controllings, die technologischen Treiber der Digitalisierung wie Big Data und KI sowie deren konkrete Auswirkungen auf Prozessbereiche wie Planung, Reporting und Risikocontrolling.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie sich Controlling durch Digitalisierung verändert und welche spezifischen Anforderungen sich daraus für Unternehmen der Telekommunikationsbranche ableiten lassen.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse des aktuellen Forschungsstandes und einer deduktiven Ableitung der Erkenntnisse auf die Besonderheiten der Telekommunikationsbranche.
Der Hauptteil analysiert die Dynamisierung der Märkte, die Ansätze der Prozessdigitalisierung und die Veränderung der Controller-Rollen hin zum Business Partner.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Digitale Transformation, Business Partnering, Prozessautomatisierung und datengetriebene Steuerung definiert.
Früher agierte der Controller primär als reiner "Zahlenlieferant", während er heute durch die Automatisierung von Routineaufgaben zunehmend als wertschöpfender Business Partner des Managements fungiert.
Aufgrund hoher Fixkosten für die Netzinfrastruktur und der intensiven Marktdynamik ist eine präzise Identifikation und Steuerung von Risiken essenziell für das langfristige Überleben dieser Unternehmen.
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