Magisterarbeit, 2001
83 Seiten, Note: 3
Diese Arbeit untersucht die Darstellung des Todes in den Gedichten von Anne Sexton und Sylvia Plath sowie in Plaths Roman The Bell Jar. Ziel ist es, zu analysieren, wie die beiden Dichterinnen den Tod umschrieben haben, welche Gemeinsamkeiten in ihren Beschreibungen des Todes bestehen und welche Bedeutung dieses Thema für sie hatte.
Die Einleitung führt in die Thematik der Arbeit ein und stellt die Dichterinnen Anne Sexton und Sylvia Plath sowie ihre Werke vor. Sie skizziert die Gemeinsamkeiten ihrer Lebenswege und die Bedeutung des Themas Tod in ihren Werken.
Das Kapitel „Die „Welt" des Todes" beleuchtet den Tod als Thema in der Literatur von Frauen, insbesondere am Beispiel von Virginia Woolf. Es wird die Verbindung zwischen Tod und Leben in Woolfs Werk sowie die Rolle des Suizids in ihrem Leben und ihrer Literatur beleuchtet.
Das Kapitel „Verworrene Leben; Biographisches" befasst sich mit den Lebensläufen von Anne Sexton und Sylvia Plath. Es werden ihre psychischen Erkrankungen, traumatischen Erlebnisse in der Kindheit und ihre Auseinandersetzung mit dem Tod in ihren Familien geschildert.
Das Kapitel „Vergangenheit und Familie" analysiert die Darstellung des Todes in den Gedichten von Anne Sexton und Sylvia Plath im Kontext ihrer Familienverhältnisse. Es werden die Themen des erlösenden Todes, des sterbenden Jesus und des Todes von Familienmitgliedern beleuchtet.
Das Kapitel „Leben" behandelt die Themen des Wahns, der Angst, der Verbitterung, der Träume, der Weiblichkeit, der Mutterschaft und des Lebensertragens in den Werken von Sexton und Plath.
Das Kapitel „Beschreibungen des Todes in Anne Sextons Gedichten" analysiert Sextons Gedichte im Hinblick auf ihre Darstellung des Todes. Es werden die Themen des Todes der Eltern und der Abtreibung beleuchtet.
Das Kapitel „The Bell Jar" analysiert Plaths Roman The Bell Jar, insbesondere die Darstellung der Glasglocke, des Todes und des Suizids sowie die Darstellung von Frauen in diesem Werk.
Das Kapitel „Der Tod als häufiges Thema in Sylvia Plaths Lyrik" untersucht Plaths Gedichte im Hinblick auf die Darstellung des Todes. Es werden die Themen des Todes im Leben, der Kadaver, des Suizids, des Todes des Vaters und der Wiedergeburt beleuchtet.
Das Kapitel „Durch den Tod vereint: Sylvia Plaths und Anne Sextons Freundschaft" beleuchtet die Beziehung zwischen Sexton und Plath und die Bedeutung des Todes in ihrer Freundschaft.
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Themen Tod, Suizid, Leben, Depression, Trauer, Familienverhältnisse, Weiblichkeit, Mutterschaft, Autobiographie, Lyrik, Literatur, Anne Sexton, Sylvia Plath, Virginia Woolf, The Bell Jar, Daddy, The Truth the Dead Know, Two Views of a Cadaver Room.
Beide Dichterinnen thematisierten in ihren Werken die Abgründe des Lebens, die Unerträglichkeit der Existenz und eine tiefgehende Faszination für den Tod.
Während Sexton den Tod oft offen und in der Banalität des Alltags darstellt, bildet er bei Sylvia Plath eher ein Rätsel oder ein mystisches Unbekanntes.
Beide verarbeiteten traumatische Kindheitserlebnisse, psychische Krankheiten und Todesfälle in der Familie (z.B. Plath in „Daddy“, Sexton in „The Truth the Dead Know“).
Der Roman (dt. „Die Glasglocke“) schildert den psychischen Zusammenbruch und den Suizidversuch der Protagonistin Esther Greenwood.
Beide Dichterinnen setzen sich kritisch mit den Rollenbildern als Frau und Mutter und der damit verbundenen gesellschaftlichen Einengung auseinander.
Ja, die Arbeit beleuchtet ihre Freundschaft, die auch durch den gemeinsamen Austausch über das Thema Tod geprägt war.
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