Magisterarbeit, 2001
83 Seiten, Note: 3
1. Einleitung
2. Die „Welt“ des Todes
3. Verworrene Leben; Biographisches
3.1 Von der psychischen Krankheit in den Tod: Anne Sexton
3.2 Ehrgeiz und Zusammenbruch: Sylvia Plaht
4. Beschreibungen des Todes in Anne Sextons Gedichten
4.1 Der Tod der Eltern
4.2 Abtreibung
4.3 Der erlösende Tod, nach dem sie sich sehnt
4.4 Der sterbende Jesus
4.5 Sylvia´s Death
5. Leben
5.1 Vergangenheit und Familie
5.2 Wahn, Angst und Verbitterung
5.3 Träume
5.4 Frau sein
5.5 Mutter sein
5.6 Das Leben ertragen
5.7 Live
6. The Bell Jar
6.1 Die Glasglocke
6.2 Tod/ Suizid
6.3 Die Darstellung von Frauen in The Bell Jar
7. Der Tod als häufiges Thema in Sylvia Plaths Lyrik
7.1 Der Tod im Leben
7.2 Kadaver
7.3 Der Suizid
7.4 Des Vaters Tod
7.5 Wiedergeburt
8. Durch den Tod vereint: Sylvia Plaths und Anne Sextons Freundschaft
9. Fazit
Diese Arbeit analysiert die zentralen Darstellungen des Todes im Werk der amerikanischen Dichterinnen Anne Sexton und Sylvia Plath. Es wird untersucht, wie beide Autorinnen ihre traumatischen Erfahrungen, ihre psychischen Leiden und die Faszination für das mystische Unbekannte in ihre Lyrik und Prosa einfließen ließen, um das Leben und das „Rätsel“ des Todes zu umschreiben.
1. Einleitung
Sylvia Plaht und Anne Sexton waren zwei amerikanische Dichterinnen des 20. Jahrhunderts, deren Lebenswege wie auch schriftstellerische Arbeiten Ähnlichkeiten aufweisen. Sie haben in ihrer Lyrik Themen aufgegriffen, die hauptsächlich um die Abgründe des Lebens kreisen und mit der Vielfalt des Todes verbunden werden.
Wenn man in diesem Zusammenhang über den Tod spricht, muß man auch das Leben berücksichtigen, da in den Werken der Lyrikerinnen beides eng verbunden ist, wobei die abgündigen Aspekte des Lebens eine größere Rolle zu spielen scheinen. In der vorliegenden Arbeit sollen die Darstellungen des Todes in den Gedichten von Anne Sexton und Sylvia Plaht, und in Plaths Roman The Bell Jar analysiert werden, um zu verdeutlichen, wie sie den Tod umschrieben, was an ihren Beschreibungen des Todes ähnlich ist, und warum dieses Thema für die Dichterinnen von Bedeutung war.
Sexton und Plaht schrieben über die Unerträglichkeit der Existenz, und über die Faszination des mystischen Unbekannten, zu dem der Tod gehört. In Sextons und Plaths Werken ist der Tod ein häufiges Thema; Sexton legte ihn offen dar, bei Plaht bildet er ein Rätsel. Die Lebensläufe beider Schriftstellerinnen weisen zudem erstaunliche Gemeinsamkeiten auf, was traumatische Erlebnisse in der Kindheit anbelangt, und daraus resultierende Schwierigkeiten im Erwachsenenalter. Wenn man die Biographien von Sexton und Plaht betrachtet, so stellt man fest, daß Todesfälle in den eigenen Familien einen Einfluß auf die Dichterinnen hatten. Diese Tode wurden auch in ihren Gedichten verarbeitet, wie das in Plaths Daddy der Fall ist, oder in Sextons The Truth the Dead Know.
1. Einleitung: Diese Einleitung stellt die beiden Dichterinnen Sylvia Plath und Anne Sexton vor und skizziert das zentrale Interesse der Arbeit an der literarischen Auseinandersetzung mit dem Tod.
2. Die „Welt“ des Todes: Dieses Kapitel verortet das Thema Tod in der literarischen Tradition und zeigt Parallelen zu anderen Autorinnen wie Virginia Woolf auf.
3. Verworrene Leben; Biographisches: Hier werden die Lebensläufe von Anne Sexton und Sylvia Plath beleuchtet, insbesondere im Hinblick auf psychische Krisen und familiäre Hintergründe.
4. Beschreibungen des Todes in Anne Sextons Gedichten: Dieses Kapitel analysiert spezifische Themenkomplexe in Sextons Werk, darunter den Tod der Eltern, Abtreibung und die Auseinandersetzung mit christlicher Symbolik.
5. Leben: Der Fokus liegt hier auf Sextons Umgang mit dem Leben selbst, ihrer Rolle als Mutter und den Strategien, den Alltag und die psychische Last zu bewältigen.
6. The Bell Jar: Hier erfolgt eine literarische Analyse von Plaths Roman „The Bell Jar“ im Kontext ihrer persönlichen Geschichte und der Symbolik der Glasglocke.
7. Der Tod als häufiges Thema in Sylvia Plaths Lyrik: Eine vertiefende Untersuchung der Todesmotive in Plaths Gedichten, von der Betrachtung von Kadavern bis zum Suizid und dem Tod des Vaters.
8. Durch den Tod vereint: Sylvia Plaths und Anne Sextons Freundschaft: Dieses Kapitel beleuchtet den persönlichen Austausch zwischen den beiden Dichterinnen und ihre geteilte Faszination für das Thema Tod.
9. Fazit: Die abschließende Zusammenfassung betont die Bedeutung des Suizids als tragische Konsequenz der intensiven Auseinandersetzung mit der eigenen Existenz.
Anne Sexton, Sylvia Plath, Tod, Suizid, Lyrik, Trauma, psychische Krankheit, The Bell Jar, Transformation, Todessehnsucht, existentielle Abgründe, Autobiographie, Frau sein, Literaturanalyse, Wiedergeburt.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der literarischen Verarbeitung von existenziellen Abgründen und dem Thema Tod im Werk der amerikanischen Dichterinnen Anne Sexton und Sylvia Plath.
Im Zentrum stehen die Verbindung zwischen Biografie und Werk, der Umgang mit Trauma, die Rolle des Todes als mystisches oder erlösendes Element sowie gesellschaftliche Erwartungen an Frauen.
Das Ziel ist zu analysieren, wie beide Autorinnen den Tod in ihren Werken umschrieben haben, welche Gemeinsamkeiten in ihrer Auseinandersetzung mit dem Tod bestehen und warum dieses Thema eine derart zentrale Bedeutung für sie hatte.
Es handelt sich um eine literaturwissenschaftliche Analyse, die Biografien der Autorinnen in den Kontext ihrer Gedichtbände und Romane setzt, gestützt durch kritische Sekundärliteratur.
Der Hauptteil gliedert sich in eine biografische Untersuchung, eine detaillierte Gedichtanalyse mit Schwerpunkten auf Tod, Leben und Mutterschaft sowie eine spezifische Betrachtung des Romans „The Bell Jar“ von Sylvia Plath.
Zu den wichtigsten Begriffen zählen Todessehnsucht, Transformation, psychische Krankheit, Kindheitstrauma, Autonomie der Frau und die autobiografische Prägung der Literatur.
Während Sexton den Tod häufig offen und als Teil der Alltagserfahrung darlegt, bildet der Tod bei Plath ein komplexeres, oft rätselhaftes Mysterium, das eng mit ihren persönlichen Lebenskrisen verknüpft ist.
Ihre Freundschaft war von intensiven, auch suizidorientierten Diskursen geprägt, wobei die gemeinsame Beschäftigung mit dem Tod ihre schriftstellerische Arbeit und ihre Sichtweise auf die eigene Existenz gegenseitig beeinflusste.
Die Glasglocke im gleichnamigen Roman dient als zentrale Metapher für das beklemmende Gefühl der Isolation, den Verlust der Wahrnehmung der Realität und den psychischen Zusammenbruch der Hauptfigur.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

