Diplomarbeit, 2008
145 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
2 Grundlagen
2.1 Medien – Kommunikationsmittel der Menschen
2.1.1 Bedeutung von Medien für die Demokratie
2.1.2 Neue Medien
2.1.3 Medienkompetenz
2.2 Exkurs: Kindheit und Jugend
2.2.1 Kindheit und Jugend im geschichtlichen Kontext
2.2.2 Bunter Vogel Jugend
2.2.3 Das Verschwinden der Kindheit
2.3 Generation @ in Zahlen
2.3.1 Verfügbarkeit neuer Medien
2.3.2 Nutzung neuer Medien
2.3.3 Einstellungen zu neuen Medien
3 Risiken
3.1 Gefahren durch Gewalt
3.1.1 Definition
3.1.2 Wirkungstheorien
3.1.3 Gewalt in den verschiedenen Medien
3.1.4 Fazit
3.2 Gefahren durch Pornographie
3.2.1 Definition
3.2.2 Zugang
3.2.3 Wirkungsweise
3.2.4 Fazit
3.3 Medienkonsum als Ursache für Schulversagen
3.4 AD(H)S als Ausdruck einer medialen Gesellschaft
3.4.1 Definition
3.4.2 Ursachen
3.5 Second Life – Multiple Identität- Entfremdung
3.5.1 Gesellschaftliche Hintergründe
3.5.2 Psychologische Sichtweise
3.5.3 Fazit
3.6 Die ewig neuen Neuen Medien – Resümee Risiken
4 Chancen
4.1 Exkurs: Wissensgesellschaft
4.1.1 Wissensmanagement
4.1.2 Neue Kompetenzen
4.2 Lernen im Netz
4.2.1 E-Learning
4.2.2 Schule
4.3 Wissen im Netz
4.3.1 Jedermann-Enzyklopädie
4.3.2 Wikis überall
4.4 Leben im Netz
4.4.1 Soziale Netzwerke
4.4.2 Chat
4.4.3 Shopping
4.5 Leben im Web 2.0
4.5.1 Online-Software
4.5.2 GoogleEarth
4.5.3 Geocaching
4.5.4 Blogs
4.6 Chancengleichheit im Netz
4.7 Resümee Chancen
5 Empfehlungen
5.1 0-3 Jahre
5.2 4-6 Jahre
5.3 7-11 Jahre
5.4 12-15 Jahre
5.5 16-18 Jahre
6 Schluss
Diese Diplomarbeit untersucht die ambivalente Rolle neuer Medien für die sogenannte Generation @. Das primäre Ziel ist es, sowohl die Gefahren einer medialen Verwahrlosung als auch die Potenziale eines massiven Kompetenzzuwachses wissenschaftlich fundiert gegenüberzustellen und daraus praxisorientierte Empfehlungen für verschiedene Altersstufen abzuleiten.
3.1.2.1 Die Katharsisthese
Die Katharsisthese geht von der Existenz eines angeborenen Aggressionstriebes aus. Die Rezeption von Gewalt und aggressiven Handlungen kann zur Abfuhr des eigenen Aggressionstriebes führen. Folglich sinkt die Neigung, selbst aggressives Verhalten auszuführen, durch die Nutzung gewalthaltiger Medien. Auch wenn die Katharsisthese heute als widerlegt gilt, bleibt sie im historischen Kontext eine wichtige Theorie der Wirkungsforscher (Oppl 2006, S. 11).
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die steigende Bedeutung der Informations- und Telekommunikationstechnik und stellt die Forschungsfrage nach den Risiken und Chancen für die Generation @.
2 Grundlagen: In diesem Kapitel werden Begriffe wie Medien, Medienkompetenz und der soziologische Kontext von Kindheit und Jugend definiert, um die Grundlage für die Analyse der Generation @ zu schaffen.
3 Risiken: Dieser Hauptteil analysiert kritisch die negativen Auswirkungen medialer Einflüsse, darunter Gewalt, Pornographie, AD(H)S und Internetsucht, unter Berücksichtigung wissenschaftlicher Studien.
4 Chancen: Hier werden die positiven Aspekte der Wissensgesellschaft und des Web 2.0 betrachtet, wobei der Fokus auf neuen Lernformen und globalen Kommunikationsmöglichkeiten liegt.
5 Empfehlungen: Basierend auf den Analysen werden konkrete pädagogische Handlungsempfehlungen für fünf verschiedene Altersabschnitte eines Kindes gegeben.
6 Schluss: Das Fazit resümiert, dass nicht das Medium an sich schädlich ist, sondern der unvernünftige Umgang damit, und unterstreicht die Notwendigkeit von Medienkompetenz.
Generation @, Medienkompetenz, Wissensgesellschaft, Medienerziehung, Internetnutzung, Jugendgewalt, Web 2.0, E-Learning, ADHS, Internetsucht, Sozialisationsinstanzen, Medienpädagogik, Medienkonsum, Identitätsbildung, digitale Transformation
Die Arbeit untersucht das Spannungsfeld, in dem sich die junge "Generation @" bewegt, die durch die Allgegenwart digitaler Medien sowohl von Risiken wie Verwahrlosung als auch von neuen Möglichkeiten des Kompetenzzuwachses geprägt ist.
Die zentralen Felder umfassen die mediale Sozialisation, die gesundheitlichen und psychologischen Risiken von Medienkonsum (Gewalt, Pornographie, Sucht) sowie die Chancen der digitalen Wissensgesellschaft.
Das Ziel ist es, eine differenzierte Argumentationskette zu den Auswirkungen neuer Medien auf Kinder und Jugendliche aufzubauen und daraus fundierte pädagogische Empfehlungen für verschiedene Altersgruppen abzuleiten.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender Studien und Forschungsergebnisse zur Medienwirkungsforschung, Soziologie und Medienpädagogik.
Im Hauptteil werden in den Kapiteln 3 und 4 detailliert die Risiken (wie Gewalt, Pornographie, Schulversagen) und die Chancen (wie Wissensmanagement, E-Learning, Web 2.0 Anwendungen) diskutiert.
Schlüsselbegriffe sind Generation @, Medienkompetenz, Wissensgesellschaft, digitale Medien, Medienerziehung und die Analyse von Chancen und Risiken.
Der Autor betont, dass zwar keine einfache Kausalität zwischen Gewaltmedien und Gewalttäterschaft besteht, aber Mediennutzung in Kombination mit anderen Faktoren (wie familiäres Umfeld) als deutlicher Belastungsfaktor für eine defizitäre Entwicklung fungieren kann.
Die Schule wird als zentrale Instanz gesehen, die in der Wissensgesellschaft ihr Wissensmonopol teilweise verloren hat und nun die Aufgabe übernehmen muss, Medienkompetenz aktiv und projektorientiert zu fördern.
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