Examensarbeit, 2008
109 Seiten, Note: 1,0
1. Vorwort
1.1 Problemstellung der Arbeit
2. Theoretischer Hintergrund
2.1 Bedeutung von Bewegung, Spiel und Sport für die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen
2.1.1 Definitionen
2.1.2 Stand der Forschung
2.1.3 Physische Bedeutung von Bewegung
2.1.4 Psychische Bedeutung von Bewegung
2.1.5 Bedeutung für die kindliche Entwicklung
2.1.6 Folgen von Bewegungsmangel
2.2 Veränderte Kindheit in Deutschland
2.2.1 Definition Kindheit und Geschichtliches
2.2.2 Gesellschaftliche Veränderungen
2.2.3 Veränderungen familiärer Situation
2.2.4 Erziehungsstile im Wandel
2.2.5 Veränderungen des Bewegungsraumes von Kindern
2.2.6 Einflüsse audiovisueller Medien
2.2.7 Kinder und Bewegung – aktuelle Studien
2.2.7.1 Die WIAD-Studie
2.2.7.2 Die KiGGS-Studie
3. Darstellung der Untersuchung
3.1 Fragestellungen
3.2 Die Untersuchungsschulen
3.2.1 Die Carl-Bolle-Grundschule in Berlin
3.2.2 Die Untersuchungsschulen aus Oberschwaben
3.2.2.1 Die Oberstadtschule Weingarten
3.2.2.2 Die Talschule Weingarten
3.2.2.3 Kindersportschule Weingarten
3.2.2.4 Neuwiesenschule Ravensburg
3.2.2.5 Freie Waldorfschule Ravensburg
3.2.3 Stichprobenbeschreibung
3.3 Sportmotorische Testung – Münchner Fitnesstest
3.3.1 Die Testorganisation
3.3.2 Die Testübungen
3.3.2.1 Testübung1 – Ballprellen
3.3.2.2 Testübung 2 - Zielwerfen
3.3.2.3 Testübung 3 - Rumpfbeugen/Hüftbeugen
3.3.2.4 Testübung 4 - Standhochsprung
3.3.2.5 Testübung 5 - Halten im Hang
3.3.2.6 Testübung 6 - Stufensteigen
3.4 Der Fragebogen
3.4.1 Der Aufbau des Fragebogens
3.4.2 Die Inhalte des Fragebogens
4. Darstellung und Interpretation der Ergebnisse
4.1 Motorische Leistungsfähigkeit aller untersuchten Schüler
4.1.1 Unterschiede zwischen den Geschlechtern
4.1.2 Unterschiede differenziert nach Alter, Herkunft und Region
4.1.3 Sportbetonter und nichtsportbetonter Zug
4.1.4 Mitgliedschaft in einem Sportverein
4.1.5 Unterschiede zwischen den verschiedenen Schulen Oberschwabens
4.2 Der Gewichtstatus der gesamten Untersuchungsgruppe
4.2.1 Zusammenhang von Gewichtstatus und der motorischen Gesamtleistungsfähigkeit
4.3 Medienverhalten bei den Kindern allgemein
4.3.1 Unterschiede aufgrund von Region und Herkunft und Schultyp
4.3.2 Zusammenhang zwischen Medienkonsum und der motorischen Leistungsfähigkeit
5. Zusammenfassung der Untersuchung
6. Schlussfolgerungen
7. Literatur
Die vorliegende Arbeit untersucht den Bewegungsstatus von Primarstufenschülern durch einen Vergleich zwischen Kindern aus Oberschwaben und Berlin. Ziel ist es, den Einfluss von sportlicher Betätigung, Medienkonsum, regionalen Faktoren und sozioökonomischem Hintergrund auf die motorische Leistungsfähigkeit zu analysieren.
2.1.6 Folgen von Bewegungsmangel
Unter Bewegungsmangel versteht man ein sich langsam entwickelndes Defizit an körperlicher Betätigung beziehungsweise körperlichem Training. In der Öffentlichkeit wird häufig davon ausgegangen, dass bei Bewegungsmangel automatisch der Kalorienverbrauch geringer ist als die Kalorienzufuhr, dies muss aber nicht zwingend sein, da in diesem Fall die Ernährung die noch höhere Einflussgröße ist. Bewegungsmangel kann die Vitalität des Körpers reduzieren und krank machende Prozesse auslösen, welche dass im Genauen sind möchte ich in diesem Kapitel erläutern.
Bewegungsmangel an sich ist also keine Erkrankung, sondern ein erwiesener gesundheitlicher Risikofaktor, der die Entstehung von verschiedenen Erkrankungen und Schwächen unseres Körpers fördert. Je früher Bewegungsmangel im Lebensalter einsetzt, desto stärker kann er die Entstehung von Krankheiten begünstigen, deshalb ist es besonders wichtig schon die Kinder zum Sporttreiben zu animieren. Auf die Ursachen von Bewegungsmangel bei Kindern möchte ich erst im nächsten Kapitel eingehen, der sich mit der veränderten Kindheit in Deutschland beschäftigt.
Die erste Auswirkung, mit der ich mich beschäftigen werde ist, dass Kinder durch zu wenig Bewegung übergewichtig beziehungsweise sogar fettleibig (adipös) werden. Diese Aussage wird so oder ähnlich von den Medien verbreitet und deshalb so auch von dem Großteil der Bevölkerung akzeptiert, mit einer großen Überschrift titelt zum Beispiel die Zeitschrift „Stern“ (05/04): „Dicke Kinder durch Bewegungsmangel!“ Weiter heißt es in dem Artikel: „Dass viele Kinder an Übergewicht leiden ist keine Folge von zu üppigem Essen, sondern von viel zu wenig Bewegung“.
1. Vorwort: Der Autor erläutert seine Motivation für diese wissenschaftliche Hausarbeit und definiert den Fokus auf den Bewegungsstatus von Primarstufenschülern in Oberschwaben und Berlin.
2. Theoretischer Hintergrund: Dieses Kapitel behandelt die Bedeutung von Bewegung, Spiel und Sport für die Gesundheit, die veränderte Kindheit in Deutschland sowie aktuelle Studien wie die WIAD- und KiGGS-Studie.
3. Darstellung der Untersuchung: Hier werden das methodische Vorgehen, der Münchner Fitnesstest (MFT), die Auswahl der Schulen sowie der Aufbau des verwendeten Fragebogens im Detail beschrieben.
4. Darstellung und Interpretation der Ergebnisse: Dieses Kapitel wertet die erhobenen Daten aus, vergleicht motorische Leistungen nach Alter, Region, Geschlecht, Medienverhalten und Sportvereinsmitgliedschaft.
5. Zusammenfassung der Untersuchung: Der Autor fasst die Hauptergebnisse der Studie zusammen, darunter den regionalen Leistungsunterschied und den negativen Zusammenhang zwischen Medienkonsum und Motorik.
6. Schlussfolgerungen: Hier werden abschließende Handlungsempfehlungen gegeben, insbesondere zur Förderung von Kindern mit Migrationshintergrund und zur Bekämpfung von Bewegungsmangel.
Bewegungsstatus, Grundschüler, Motorik, Münchner Fitnesstest, Bewegungsmangel, Medienkonsum, Kindheit, Übergewicht, Sport, Prävention, Oberschwaben, Berlin, Schulsport, körperliche Leistungsfähigkeit, Sportverein.
Die Arbeit untersucht den Bewegungsstatus von Grundschulkindern in Oberschwaben und Berlin unter Berücksichtigung verschiedener Lebensumstände.
Die Arbeit behandelt die Bedeutung von Sport für die Gesundheit, die Auswirkungen von Bewegungsmangel, die veränderte Kindheit und den Einfluss von Medien auf die Motorik.
Ziel ist es zu klären, wie es um die motorische Leistungsfähigkeit unserer Kinder steht und welche Faktoren diese signifikant beeinflussen.
Der Autor nutzte den Münchner Fitnesstest zur Erfassung der motorischen Leistungsfähigkeit sowie einen standardisierten Fragebogen zur Erhebung des Medienkonsums.
Der Hauptteil analysiert die Ergebnisse der Untersuchungen, unterteilt in motorische Leistungen, Gewichtstatus, den Einfluss von Schultypen sowie den Zusammenhang von Mediennutzung und Fitness.
Wichtige Begriffe sind Bewegungsstatus, Münchner Fitnesstest, Kindheit, Medienkonsum, Prävention und körperliche Leistungsfähigkeit.
Schüler aus Oberschwaben zeigen signifikant bessere Ergebnisse beim MFT als die untersuchten Schüler aus der Carl-Bolle-Grundschule in Berlin.
Die Studie belegt, dass „Vielnutzer“ von Medien schlechtere Ergebnisse bei konditionellen Testübungen erzielen und signifikant motorische Defizite aufweisen.
Insgesamt zeigen Jungen eine leicht bessere Gesamtleistung als Mädchen, wobei Mädchen in bestimmten Einzelübungen durchaus konkurrenzfähig sind.
Kinder, die regelmäßig in einem Sportverein aktiv sind, weisen eine signifikant bessere motorische Leistungsfähigkeit auf, insbesondere im koordinativen Bereich.
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