Bachelorarbeit, 2007
53 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
1.1 Südafrika- ein Überblick
1.2 Die FIFA
2. Die Vergabe der WM 2010
2.1 Eine erfolglose Bewerbung
2.2 Südafrika hat den Zuschlag
3. Die Themen
3.1 Die Stadien
3.2 Die Infrastruktur
3.3 Die Sicherheit
4. Zusammenfassung
4.1 praktische Konsequenzen
4.2 Spekulationen
4.3 Fazit
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht auf Basis der Vorberichterstattung, inwieweit ein von Medien prognostiziertes Scheitern der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika realistisch ist und analysiert die organisatorischen, infrastrukturellen sowie sicherheitspolitischen Herausforderungen im Vorfeld des Turniers.
3.1 Die Stadien
Dieses Thema bezieht sich auf die Finanzierung und den Bau der Stadien. Der Schwerpunkt liegt infolge der vermehrten Berichterstattung diesbezüglich auf den Stadien in Johannesburg, Durban und Kapstadt.
Die Sicherheitsrichtlinien der FIFA umfassen Maßnahmen baulicher und technischer, sowie organisatorischer und betrieblicher Art, die bei der Austragung von Fußballspielen auf einer Platzanlage erforderlich sind. Verstöße gegen diese Richtlinien bei FIFA-Wettbewerbspielen unterliegen der Disziplinargewalt der FIFA. Ein Stadion darf grundsätzlich nur dann für die Austragung von Fußballspielen genutzt werden, wenn es in baulicher und technischer Hinsicht dem neusten Stand der Sicherheitserfordernisse entspricht. Zum Zeitpunkt des Inspektionsberichtes der FIFA aus dem Jahre 2004 verfügte Südafrika über drei WM taugliche Stadien, nämlich in Kapstadt (Newlands), Johannesburg (Ellis Park) und Durban (King´s- Park-Stadium), in denen bereits große internationale Veranstaltungen wie die Rugby-Weltmeisterschaft ausgetragen wurden. Fünf Stadien müssten teilweise renoviert werden, wobei Bloemfontein (Free Park Stadium), Pretoria (Loftus Versfeld), Rustenburg (Royal Bafokeng Sports Palace), Orkney (Oppenheimer Stadium) und Johannesburg (Soccer City) genannt wurden.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2010 ein und erläutert die Bedeutung der Vorberichterstattung für die wissenschaftliche Untersuchung der Erfolgsaussichten des Turniers.
2. Die Vergabe der WM 2010: Das Kapitel beschreibt den Prozess der Bewerbung und Zuschlagserteilung für Südafrika sowie die historische Einordnung der FIFA-Entscheidungen.
3. Die Themen: Dieser Abschnitt behandelt die zentralen Problemfelder wie Stadionbau, Infrastrukturentwicklung und Sicherheitskonzepte im Kontext der Turnierplanung.
4. Zusammenfassung: Hier werden die Ergebnisse der Arbeit synthetisiert, wobei ein Fazit über die Realisierbarkeit und die langfristigen Auswirkungen der WM auf Südafrika gezogen wird.
Fußball-Weltmeisterschaft 2010, Südafrika, FIFA, Stadionbau, Infrastruktur, Sicherheit, Kriminalität, Tourismus, Medienberichterstattung, Entwicklungspolitik, WM-Vorbereitungen, Afrika, Infrastrukturmaßnahmen, Investitionen, Nachhaltigkeit.
Die Arbeit analysiert die Vorbereitungen auf die Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika durch die Auswertung von Medienberichten und stellt dabei die Frage, ob die von den Medien prognostizierten Schwierigkeiten eine erfolgreiche Austragung gefährden.
Die zentralen Themen sind der Stadienbau, die infrastrukturelle Erschließung, die Sicherheitsvorkehrungen sowie die touristische Entwicklung und deren gesamtwirtschaftliche Bedeutung für das Schwellenland Südafrika.
Ziel ist es, basierend auf der Vorberichterstattung eine realistische Prognose über den Verlauf der WM-Vorbereitungen zu erstellen und zu prüfen, inwieweit das mediale Bild der "scheiternden WM" der tatsächlichen Situation entspricht.
Es wird eine Quellenanalyse durchgeführt, bei der Zeitungsberichte und Internetartikel aus dem Zeitraum bis 2006 ausgewertet werden, ergänzt durch offizielle Inspektionsberichte der FIFA.
Der Hauptteil gliedert sich in die Themenbereiche Stadien, Infrastruktur und Sicherheit, wobei jeweils die Finanzierung, die baulichen Fortschritte sowie politische und soziale Konsequenzen für die Bevölkerung beleuchtet werden.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Südafrika, Fußball-Weltmeisterschaft, Infrastruktur, Sicherheit, Kriminalitätsbekämpfung und wirtschaftliche Entwicklung charakterisiert.
Die FIFA stellt strikte bauliche und technische Sicherheitsrichtlinien auf, die eine Modernisierung bestehender Stadien oder den Neubau nach internationalem Standard zwingend erforderlich machen.
Die Vorbereitungen führen zu einer Mischung aus Hoffnung auf wirtschaftlichen Aufschwung und Problemen, wie etwa der Vertreibung von Straßenhändlern oder dem hohen finanziellen Druck auf die betroffenen Kommunen.
Die Autorin kritisiert, dass Medien negative Nachrichten und Krisenszenarien stärker fokussieren, da diese eine höhere Nachrichtenrelevanz besitzen und den Verkauf steigern, was jedoch ein einseitiges Bild der Vorbereitungen erzeugt.
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