Diplomarbeit, 2008
93 Seiten, Note: 1,7
1. Vorwort
2. Die Entwicklung des Internet
2.1 Geschichte
2.2 Entwicklung
2.3 Umschwung seit 1990
2.4 Heutige Technologien
3. Rich Internet Applikationen
3.1 Einführung
3.1.1 Definition von Rich Internet Applikationen
3.1.2 Vor- und Nachteile von RIAs
3.2 Entwicklung
3.2.1 Techniken der Rich Internet Applikationen
3.2.2 Ext JS Framework
3.2.3 Cake-PHP Framework
3.2.4 Google Gears
3.2.5 Performance
3.3 Kommerzieller Einsatz
3.3.1 Wirtschaftlichkeit
3.3.2 Kommerzielle Rich Internet Applikationen
3.3.3 Visualisierung vs. Bedienung
3.3.4 Datenschutz und Datensicherheit
3.3.5 Mobilität und Aktualität der Anwendung
3.3.6 Handhabungsprobleme gegenüber konventionellen Internetseiten
3.3.7 Schutz des clientseitigen Programmcodes
3.4 Zusammenfassung und Trends
4. Finanzbuchhaltung-Online
4.1 Einführung
4.2 Frontend
4.2.1 HTML-Markup
4.2.2 Storages
4.2.3 Erzeugung eines Fensters
4.2.4 Workflow
4.2.5 Buchungsmaske
4.2.6 Zusätzliche Features
4.2.7 Auswertungen
4.3 Backend
4.3.1 Controller
4.3.2 Sprachwahl
4.4 Dynamik
4.5 Ergebnis
4.6 Ausblick und künftige Module
5. Zusammenfassung und Ausblick
Diese Arbeit zielt darauf ab, die technologischen Grundlagen und den kommerziellen Nutzen von Rich Internet Applikationen (RIA) zu untersuchen. Im Zentrum steht dabei die Forschungsfrage, wie moderne Web-Technologien komplexe Desktop-Anwendungen im Browser ersetzen können und welche Vorteile dies für Unternehmen bietet.
3.1.1 Definition von Rich Internet Applikationen
Seit einigen Jahren wird das Internet von Unternehmen als Marktplatz für ihre Produkte verwendet. Bisher wurden zur Darstellung der Produkte klassische HTML-Seiten oder Script-Sprachen wie PHP und ASP eingesetzt. Durch diesen Ansatz konnten zwar dieselben Ziele erreicht werden, jedoch musste der komplette Seiteninhalt nach jeder Auswahl neu geladen werden um Änderungen fixieren zu können.
Das Wort „Rich“ steht für „Reichhaltig“ und verweist auf die funktionalen Möglichkeiten gegenüber konventionellen Webseiten. Durch Rich Internet Applikationen, kurz RIA genannt, ist eine übersichtliche Darstellung von komplexen Abläufen auf einer einzigen Webseite möglich, ohne dass die komplette Seite neu geladen werden muss. Hierfür werden ausschließlich die relevanten Inhalte dynamisch nachgeladen und direkte Befehle auf dem lokalen System ausgeführt. Durch diesen Vorgang entfallen die Wartezeiten des Browsers auf eine Antwort des Servers. Rich Internet Applikationen bieten darüber hinaus Bedienfunktionalitäten, wie sie von den gängigen Betriebssystemen bekannt sind. Hierzu zählen beispielsweise die Drag- and Drop-Funktionalität oder auch Ereignisse, welche durch einen Mouseover-Effekt hervorgerufen werden.
Laut einer Studie der IDC (International Data Corporation) bergen Rich Internet Applikationen eine herausragende Steigerung der Online-Verkaufszahlen für Unternehmen. [22] Allein in der Hotelbranche sind die Reservierungszahlen seit der Einführung von Rich Internet Applikationen um 46 Prozent angestiegen. Unternehmen im Allgemeinen berichten über eine Steigerung der Verkaufszahlen von 25 bis 50 Prozent. Die IDC gibt als möglichen Grund, den intuitiven Umgang von Informationen im Gegensatz zu konventionellen HTML-Seiten an, da die Art und Weise, Daten mit Rich Internet Applikationen visuell darzustellen, die technischen Möglichkeiten der Beschreibungssprache HTML übersteigt.
1. Vorwort: Einleitende Betrachtung zur Entwicklung des Internets und der Motivation, komplexe Applikationen direkt im Browser zu realisieren.
2. Die Entwicklung des Internet: Historischer Rückblick auf die Entstehung und technische Evolution des Internets von frühen Netzwerken bis hin zu aktuellen Web-Technologien.
3. Rich Internet Applikationen: Fundamentale Definition, Analyse der verschiedenen Techniken und Frameworks sowie Untersuchung der ökonomischen Faktoren beim kommerziellen Einsatz.
4. Finanzbuchhaltung-Online: Praktische Beschreibung eines eigenentwickelten Systems, von der Frontend-Gestaltung über Datenspeicherung bis zur serverseitigen Anbindung.
5. Zusammenfassung und Ausblick: Resümee der Arbeit und Ausblick auf zukünftige Marktentwicklungen im Bereich des sogenannten X-Internets.
Rich Internet Applikationen, RIA, Finanzbuchhaltung, Webentwicklung, Ext JS, Frontend, Backend, AJAX, Performance, Datensicherheit, MVC-Muster, Browser-Technologie, Web 2.0, IT-Strategie, Internet-Anwendungen.
Die Diplomarbeit befasst sich mit der Entwicklung und dem Einsatz von Rich Internet Applikationen (RIA) in kommerziellen Geschäftsbereichen, insbesondere am Beispiel einer webbasierten Finanzbuchhaltungssoftware.
Neben einer historischen Einordnung der Internet-Entwicklung umfasst die Arbeit eine technische Analyse moderner Web-Frameworks, Fragen der IT-Sicherheit und Wirtschaftlichkeit sowie die konkrete Implementierung von Buchhaltungsprozessen im Browser.
Ziel ist es zu zeigen, dass komplexe, vormals auf den Desktop beschränkte Anwendungen durch den Einsatz von RIA-Technologien als performante und nutzerfreundliche Weblösungen umgesetzt werden können.
Die Arbeit kombiniert eine theoretische Aufarbeitung von Web-Technologien (Literaturrecherche) mit einer angewandten, praktischen Systementwicklung einer Finanzbuchhaltungs-Applikation.
Im Hauptteil werden sowohl theoretische Konzepte wie "Mashups" oder "Semantic Web" diskutiert, als auch detaillierte technische Implementierungsdetails der Finanzbuchhaltung-Online wie z.B. das HTML-Markup, Storages und die Controller-Logik dargelegt.
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Rich Internet Applikationen, Ext JS Framework, Performance-Optimierung, Datensicherheit und moderne Frontend-Architekturen.
Die Entscheidung basierte auf der Anforderung nach geographischer Unabhängigkeit (Plattformunabhängigkeit), einer intuitiven Bedienbarkeit vergleichbar mit Desktop-Programmen und der Vermeidung lokaler Software-Installationen.
Die Sicherheit wird durch HTTPS-Verschlüsselung, Session-Management zur Benutzeridentifikation und serverseitige Validierung der Eingabedaten sowie ein Backup-System erreicht.
Ext JS dient als zentrales Werkzeug für das Frontend der Finanzbuchhaltungs-Software, um die Desktop-ähnliche Benutzeroberfläche inklusive Gridpanels, Fenstersystemen und Tabs zu realisieren.
Die Arbeit diskutiert den Einsatz von Obfuscator-Tools zur Erschwerung von Reverse Engineering bei clientseitigem JavaScript-Code und verweist auf die rechtlichen Rahmenbedingungen der EU-Softwarerichtlinie.
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