Forschungsarbeit, 2007
29 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
1.1 Anlass und Relevanz der Studie
1.2 Zielsetzung
2. Theoretische Grundlagen
2.1 Rahmenbedingungen
2.1.1 Betriebliche Gesundheitsförderung
2.1.2 Demographischer Wandel
2.1.3 Schichtarbeit
2.2 Aspekte zur Gesundheit
2.2.1 Motivation
2.2.2 Wohlbefinden und psychische Belastung
3. Salutogenese als Basiskonzept der Examensarbeit
3.1 Gesundheit – Krankheit
3.2 Stressoren und Ressourcen
4. Methodik
4.1 Design
4.2 Stichprobe und Rücklaufquote der Fragebögen
5. Ergebnisse
6. Fazit und Ausblick
7. Literaturangaben
Das primäre Ziel dieser Arbeit besteht darin, arbeitsplatzbedingte Ressourcen in einem Betrieb zu identifizieren, zu analysieren und Möglichkeiten zur deren Förderung zu bestimmen. Dabei wird untersucht, welche Faktoren maßgeblich zur psychosozialen und mentalen Belastungsbewältigung, zum Wohlbefinden und zur langfristigen Gesundheitserhaltung der Beschäftigten beitragen.
1.1 Anlass und Relevanz der Studie
Arthur Schopenhauer (Philosoph) sagte einst: „Gesundheit ist nicht alles. Aber ohne Gesundheit ist alles nichts“ (Schopenhauer zitiert nach baua 2004a, S. 31). Tatsächlich herrscht seit einigen Jahren in Deutschland ein ausgeprägtes Gesundheitsbewusstsein. So geben Bundesbürger etwa 240 Milliarden Euro pro Jahr für ihre Gesundheit aus (vgl. Gesundheitsberichterstattung des Bundes 2006, S. 187).
Doch wie sieht es mit der Gesundheit am Arbeitsplatz aus? Die bisherige Forschungslage unterstreicht die Relevanz dieser Examensarbeit, denn folgende Erkenntnisse aus unterschiedlichen Fachrichtungen haben besonders in der letzten Zeit ein gesteigertes Interesse am Thema „Gesundheit am Arbeitsplatz“ bewirkt: 1. Es ist seit längerem bekannt, dass hohe Kosten durch frühzeitiges Ausscheiden der Beschäftigten aus dem Erwerbsleben zustande kommen. In Hinblick auf Renten und Steuern liegt es demnach nahe, Arbeitnehmern möglichst lange die Berufsausübung zu ermöglichen.
2. Ebenso gravierend ist die Tatsache, dass zukünftige Umstrukturierungen notwendig sein werden in Bezug auf den demographischen Wandel in Deutschland bzw. insgesamt in Europa. Heute werden politische Maßnahmen zur Erhöhung des Renteneintrittsalters vorangetrieben, weil in Zukunft auf dem Arbeitsmarkt einerseits viele ältere, andererseits aber auch deutlich weniger junge Arbeitnehmer vorhanden sein werden (vgl. Statistisches Bundesamt 2006a, S. 6). Die Altersstruktur wird sich allgemein in unserer Gesellschaft nach oben hin verschieben (vgl. Kuhn 2003, S. 73).
3. In diesem Zusammenhang ist ebenfalls unser Gesundheitssystem zu erwähnen, das die hohen Gesundheitskosten tragen muss, welche überwiegend durch chronische Erkrankungen anfallen. Um solchen Erkrankungen vorzubeugen, ist es notwendig, frühzeitig zu intervenieren, d.h. die Gesundheit zu fördern. Hier spielen die eigenen Ressourcen der Mitarbeiter eine wichtige Rolle.
4. Interessant ist, dass psychische Probleme zugenommen haben und laut Robert Koch-Institut das Vorliegen einer psychischen Erkrankung der häufigste Grund für eine Frühberentung ist (vgl. Gesundheitsberichterstattung des Bundes 2006, S. 14).
1. Einleitung: Beschreibt den Anlass, die Relevanz und die Zielsetzung der Studie vor dem Hintergrund steigender Gesundheitskosten und psychischer Belastungen.
2. Theoretische Grundlagen: Erläutert Rahmenbedingungen wie betriebliche Gesundheitsförderung, demographischen Wandel und Schichtarbeit sowie Aspekte der Motivation und psychischen Belastung.
3. Salutogenese als Basiskonzept der Examensarbeit: Stellt das salutogenetische Modell als theoretische Basis vor, um die Entstehung von Gesundheit sowie die Bedeutung von Stressoren und Ressourcen zu begreifen.
4. Methodik: Beschreibt das Design der empirischen Studie, inklusive des gewählten Methodenmixes aus Datenanalyse, Praktikum, Beobachtung und Befragung.
5. Ergebnisse: Fasst die aus den Untersuchungen gewonnenen Erkenntnisse zu Ressourcen, Belastungsbewältigung und Unternehmenskultur zusammen.
6. Fazit und Ausblick: Zieht Bilanz über die identifizierten Ressourcen des Betriebes und leitet daraus Impulse für die zukünftige Gesundheitsförderung ab.
Gesundheit am Arbeitsplatz, Salutogenese, Betriebliche Gesundheitsförderung, Ressourcen, Belastungsbewältigung, Wohlbefinden, Schichtarbeit, Demographischer Wandel, Mitarbeitermotivation, psychische Belastung, Stressoren, Unternehmenskultur, Arbeitsorganisation, Prävention, Gesundheitserhaltung.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der betrieblichen Gesundheitsförderung und der Frage, wie Unternehmen gesundheitsförderliche Rahmenbedingungen für ihre Mitarbeiter schaffen können.
Zu den zentralen Themen gehören die Identifikation von Ressourcen am Arbeitsplatz, die Auswirkungen von Schichtarbeit, der demographische Wandel sowie die psychische Belastungsbewältigung der Arbeitnehmer.
Das Ziel ist es, arbeitsplatzbedingte Ressourcen zu identifizieren, die für die psychosoziale Belastungsbewältigung, das Wohlbefinden und die Gesundheitserhaltung der Mitarbeiter von besonderer Bedeutung sind.
Die Arbeit nutzt einen Methodenmix, der qualitative und quantitative Verfahren kombiniert, darunter betriebsinterne Datenanalysen, Arbeitsplatzbeobachtungen, Experteninterviews und eine schriftliche Mitarbeiterbefragung.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, die Einführung des Salutogenese-Modells als Analysebasis sowie die methodische Durchführung der empirischen Studie im Betrieb.
Wichtige Begriffe sind Salutogenese, betriebliche Gesundheitsförderung, Ressourcen, Belastungsbewältigung, Wohlbefinden und Stressoren am Arbeitsplatz.
Die Familie wird als eine der wichtigsten gesundheitlichen Ressourcen identifiziert, da soziale Unterstützung durch den Partner oder Kinder hilft, die Belastungen des Arbeitsalltags erfolgreich abzufedern.
Insgesamt zeigen die Ergebnisse, dass die Mitarbeiter den sicheren Arbeitsplatz und die Unternehmenskultur schätzen, jedoch in Bereichen wie Führungsverhalten, Informationsweitergabe und bei der Belastung durch Schichtarbeit Verbesserungsbedarf sehen.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

