Bachelorarbeit, 2008
46 Seiten, Note: 1,6
1. EINLEITUNG
2. ZIELE EINER MITARBEITERBETEILIGUNG
2.1. Unternehmenspolitische Ziele
2.2. Volkswirtschaftliche Ziele
2.3. Ziele aus Arbeitsnehmersicht
3. IMMATERIELLE MITARBEITERBETEILIGUNG
4. MATERIELLE MITARBEITERBETEILIGUNG
4.1. Erfolgsbeteiligung
4.1.1. Ertragsbezogene Erfolgsbeteiligung
4.1.2. Leistungsbezogene Erfolgsbeteiligung
4.1.3. Gewinnbezogene Erfolgsbeteiligung
4.2. Kapitalbeteiligung
4.2.1. Fremdkapitalbeteiligung
4.2.1.1. Mitarbeiterdarlehen
4.2.1.2. Mitarbeiterschuldverschreibungen
4.2.2. Eigenkapitalbeteiligung
4.2.2.1. Belegschaftsaktien
4.2.2.2. KG/GmbH -Anteile
4.2.3. Mischformen
4.2.3.1. Stille Gesellschaft
4.2.3.2. Genussscheine/Genussrechte
4.2.4. Staatliche Förderung der Mitarbeiterbeteiligung
4.3. Sonstige Beteiligungen
4.3.1. Stock Options
4.3.2. Zeitwertpapiere
5. PRAXISBEISPIEL
6. FAZIT
Diese Bachelorarbeit analysiert die verschiedenen Formen der Mitarbeiterbeteiligung und bewertet deren Eignung als Instrument zur Steigerung von Motivation, Arbeitseffizienz und Unternehmensbindung. Ziel ist es, einen umfassenden Überblick über materielle und immaterielle Modelle zu geben, ihre Vor- und Nachteile gegenüberzustellen sowie anhand eines Praxisbeispiels die konkrete Umsetzung im betrieblichen Alltag aufzuzeigen.
4.2.1. Fremdkapitalbeteiligung
Grundlage für diese Beteiligungsform ist ein schuldrechtliches Verhältnis zwischen Arbeitnehmer und arbeitgebendem Unternehmen. Mitarbeiter treten hierbei entweder als Gläubiger oder Obligationäre an den Tag. In der Gläubigerfunktion stellen Mitarbeiter dem Unternehmen für einen festgelegten Zeitraum Kapital gegen einen in der Regel festen Zinssatz zur Verfügung. Als Obligationäre werden sie hingegen Inhaber von so genannten Mitarbeiterschuldverschreibungen.
Beiden Ausprägungsformen der Fremdkapitalbeteiligung ist gemein, dass den Arbeitnehmern dadurch keine Gesellschafterstellung zukommt. In der Folge, bestehen weder Entscheidungs-, noch Kontrollrechte. Somit erfolgt praktisch keine Einbindung in das Unternehmen bzw. in das Unternehmensgeschehen. Eine Motivationswirkung auf die Mitarbeiter durch eine Fremdkapitalbeteiligung ist daher eher zu verneinen. Sollte die Intention der Einführung einer Mitarbeiterbeteiligung vornehmlich in der verstärkten Motivation der Mitarbeiter liegen, so ist von dieser Beteiligungsform abzuraten.
Eine Fremdkapitalbeteiligung kann durch ein Mitarbeiterdarlehen oder mittels Mitarbeiterschuldverschreibung erfolgen.
1. EINLEITUNG: Darstellung der historischen Entwicklung und aktuellen Bedeutung der Mitarbeiterbeteiligung als Wettbewerbsinstrument.
2. ZIELE EINER MITARBEITERBETEILIGUNG: Analyse der Erwartungen von Unternehmen, Gesetzgebern und Arbeitnehmern an Beteiligungsmodelle.
3. IMMATERIELLE MITARBEITERBETEILIGUNG: Erläuterung der Einbeziehung von Mitarbeitern in Informations- und Entscheidungsprozesse ohne direkte monetäre Beteiligung.
4. MATERIELLE MITARBEITERBETEILIGUNG: Umfassende Kategorisierung und Beschreibung von Erfolgs- und Kapitalbeteiligungsformen sowie deren staatliche Förderung.
5. PRAXISBEISPIEL: Konkrete Anwendung eines Gewinnbeteiligungsmodells bei der Firma Brückner unter Berücksichtigung von Rahmenbedingungen und Auszahlungsmodalitäten.
6. FAZIT: Zusammenfassende Bewertung, dass Beteiligungsmodelle kein universelles Wundermittel sind und individuell angepasst werden müssen.
Mitarbeiterbeteiligung, Erfolgsbeteiligung, Kapitalbeteiligung, Eigenkapital, Fremdkapital, Motivation, Unternehmenskultur, Gewinnbeteiligung, Mitarbeiterdarlehen, Aktien, Genussrechte, Steuerliche Förderung, Beteiligungsmodell, Arbeitnehmer, Brückner.
Die Arbeit behandelt die vielfältigen Möglichkeiten, Mitarbeiter finanziell und inhaltlich am Unternehmen zu beteiligen, um deren Motivation und Bindung zu erhöhen.
Die zentralen Felder sind die Unterteilung in materielle und immaterielle Formen, die Abgrenzung von Eigen- und Fremdkapitalmodellen sowie die steuerliche Komponente.
Ziel ist es, einen Überblick über gängige Beteiligungsmodelle zu verschaffen und deren Vor- sowie Nachteile für Unternehmen und Mitarbeiter kritisch zu beleuchten.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der detaillierten Fallstudie einer Betriebsvereinbarung eines Maschinenbauunternehmens.
Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Zielsetzungen, die Unterscheidung zwischen immateriellen und materiellen Beteiligungsformen (Erfolgs- und Kapitalbeteiligung) sowie die detaillierte Analyse der einzelnen Ausprägungsformen.
Die Arbeit wird primär durch Begriffe wie Mitarbeiterbeteiligung, Motivationssteigerung, Kapitalbeteiligung und Unternehmenskultur charakterisiert.
Es wird das Gewinnbeteiligungsmodell der Firma Brückner Maschinenbau GmbH & Co. KG näher beleuchtet, welches Mitte 2007 eingeführt wurde.
Während bei der materiellen Beteiligung monetäre Anreize durch Erfolgs- oder Kapitalanteile im Vordergrund stehen, zielt die immaterielle Beteiligung auf die Einbindung in Entscheidungs- und Geschäftsprozesse ab.
Die steuerliche Behandlung, insbesondere die staatliche Förderung gemäß § 3 Abs. 1 Z 15b EStG, beeinflusst maßgeblich die Attraktivität und Wirtschaftlichkeit bestimmter Beteiligungsformen für Arbeitgeber und Arbeitnehmer.
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