Diplomarbeit, 2008
100 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
1.1. Entstehung der Diplomarbeit
1.2. Aufbau der Diplomarbeit
2. Thematisierung der Diplomarbeit
2.1. Baubranche in Deutschland
2.1.1. Bedeutung und Entwicklung
2.1.2. Struktur
2.1.3. Merkmale
2.2. Abgrenzung & typische Eigenschaften der KMU in der Baubranche
2.2.1. Quantitative Merkmale / Definition von KMU
2.2.2. Qualitative Merkmale
2.2.3. Insolvenzen als typische Eigenschaft mittelständischer Unternehmen in der Baubranche
2.3. Controlling
2.3.1. Definition des Begriffs „Controlling“
2.3.2. Abgrenzung des strategischen Controllings vom operativen Controlling
2.4. Rating
2.4.1. Basel I
2.4.2. Basel II
3. Anforderungen an ein edv - gestütztes Controllinginstrument in der Baubranche
3.1. Inhaltliche Anforderungen an ein edv - gestütztes Controllinginstrument
3.1.1. Finanzwirtschaftliche Kennzahlenanalyse
3.1.2. Möglichkeiten der Bonitätsanalyse
3.1.3. Qualitative Datenanalyse
3.1.4. Verdichtung der Daten zu einer „Ratingnote“
3.1.5. Operative Steuerungsinstrumente in der Bauwirtschaft
3.1.6. Strategische Steuerungsinstrumente in der Bauwirtschaft
3.2. Technische Umsetzungsmöglichkeiten eines edv - gestützten Controllinginstruments
3.2.1. Gestaltungsoptionen und Werkzeuge
3.2.2. IT-Bebauungsplan
4. Praktische Umsetzung der Controlling-Software MinD.bau
4.1. Hintergründe zur Software
4.1.1. Struktur der qualitativen Befragung im Baugewerbe
4.1.2. Ergebnisse der qualitativen Befragung hinsichtlich der Insolvenzrisiken in der Baubranche
4.1.3. Auszug weiterer Ergebnisse der qualitativen Befragung
4.2. Aufbau und Struktur der Software MinD.bau
4.3. Ratingvorbereitung mit Hilfe von MinD.bau
4.3.1. Quantitative Daten zur Ratingvorbereitung
4.3.2. Qualitative Daten zur Ratingvorbereitung
4.3.3. Berichtsbereich der Software MinD.bau zur Ratingvorbereitung
4.3.4. Bewertung der Software MinD.bau hinsichtlich der Nutzung zur Ratingvorbereitung
4.4. operative Steuerungsinstrumente der Software MinD.bau
4.5. strategische Steuerungsinstrumente der Software MinD.bau
4.5.1. Strategische Lücke (Gap-Analyse)
4.5.2. Benchmarking
4.5.3. Balanced Scorecard
4.5.4. Produkt-Lebenszyklus-Kurve
4.5.5. Portfolio-Analyse
4.5.6. Wertkettenanalyse nach Porter
4.5.7. Szenario-Technik
4.6. Verringerung der Insolvenzgefahr mit Hilfe von MinD.bau
4.7. Technische Umsetzungsmöglichkeiten der Software MinD.bau
5. Schlussbetrachtung
Die Arbeit untersucht, wie ein EDV-gestütztes Controllinginstrument kleine und mittelständische Unternehmen der Bauwirtschaft bei Unternehmensanalysen und der Ratingvorbereitung nach Basel II unterstützen kann, um Insolvenzrisiken frühzeitig zu identifizieren und zu minimieren.
3.1.4 Verdichtung der Daten zu einer „Ratingnote“
Die Ratingnote wird von den Kreditinstituten (bei externen Ratings sind es die Ratingagenturen), von den Kreditnehmern und vom eingesetzten Ratingsystem beeinflusst. Die Kreditinstitute bzw. Ratingagenturen stellen Branchen und/oder volkswirtschaftliche Daten zur Verfügung und liefern Informationen zum Verhalten des potenziellen Kreditnehmers. Der Kreditnehmer stellt die Informationen zum Unternehmen bereit. Das Ratingsystem nimmt in der Form Einfluss auf die Ratingnote, indem es die zur Verfügung gestellten Informationen bewertet, verarbeitet und eine Zuordnung auf einer Ratingskala vornimmt.
Die meisten Ratingsysteme weisen eine ähnliche Struktur auf. Sie sind in die Elemente quantitative Analyse, qualitative Analyse und Branchenanalyse aufgegliedert. Die quantitative Analyse versucht mit Hilfe der Jahresabschlussanalyse, Kontodatenanalyse oder ähnlichen Instrumenten bereits bestehende Risiken des Unternehmens aufzudecken. Die qualitative Analyse soll Erfolgs- und Gefahrenpotenziale des Unternehmens aufspüren, die anhand der in Kapitel 3.1.3. beschriebenen SWOT-Analyse erfolgen könnte. Die Branchenanalyse wird im Bereich der quantitativen und qualitativen genutzt. Im Rahmen der quantitativen Analyse werden Vergleichswerte herangezogen, sodass Wettbewerbsnachteile eines Unternehmens erkannt werden können, sofern es schlechtere Werte als der Durchschnitt der Branche aufweist. Innerhalb der qualitativen Analyse dient die Branchenanalyse zur Beschreibung der Unternehmensumwelt, an die sich das Unternehmen anpassen muss.
1. Einleitung: Vorstellung der Forschungsfrage bezüglich der Unterstützung durch das Softwaretool "MinD.bau" bei der Risikominimierung in Bauunternehmen.
2. Thematisierung der Diplomarbeit: Analyse der Baubranche in Deutschland, der Eigenschaften mittelständischer Unternehmen (KMU) sowie grundlegende Definitionen zu Controlling und Rating gemäß Basel II.
3. Anforderungen an ein edv - gestütztes Controllinginstrument in der Baubranche: Darstellung inhaltlicher und technischer Kriterien für ein Controllingtool, inklusive Kennzahlenanalyse, Bonitätsprüfung und strategischer Steuerung.
4. Praktische Umsetzung der Controlling-Software MinD.bau: Anwendung des Programms MinD.bau, Evaluierung der Ergebnisse aus Befragungen und Bewertung der Eignung für das strategische Controlling.
5. Schlussbetrachtung: Fazit zum Nutzen der Software für Bauunternehmen und Handlungsempfehlungen zur weiteren Insolvenzprävention durch ergänzende operative Instrumente.
Baubranche, Controlling, Rating, Basel II, Insolvenzprävention, MinD.bau, KMU, Finanzkennzahlen, Bonitätsanalyse, Unternehmenssteuerung, Risikomanagement, Strategische Planung, EDV-gestützte Analysen, Unternehmensanalyse, Liquiditätssicherung
Die Diplomarbeit befasst sich mit der Entwicklung und Anwendung eines EDV-gestützten Controllinginstruments, das speziell für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) der deutschen Baubranche konzipiert wurde.
Die Arbeit fokussiert sich auf das strategische Controlling, das Ratingverfahren nach Basel II, die Kennzahlenanalyse sowie Methoden der Unternehmens- und Umfeldanalyse.
Das Ziel ist es, Anforderungen an ein Controlling-Softwaretool zu definieren und zu überprüfen, wie das Tool „MinD.bau“ Unternehmen dabei unterstützen kann, Wettbewerbspositionen zu stärken und Insolvenzrisiken zu senken.
Es wird eine Kombination aus Literaturanalyse zur theoretischen Fundierung und einer empirischen qualitativen Befragung von 300 Bauunternehmen durchgeführt, um den Status Quo der Controlling-Praxis in der Branche zu erfassen.
Der Hauptteil erarbeitet Anforderungen an Controllinginstrumente, analysiert die drei Säulen des Ratings nach Basel II und bewertet die praktische Implementierung der Software „MinD.bau“ in verschiedenen Controlling-Prozessen.
Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Baubranche, Controlling, Rating, Basel II, KMU, Insolvenzprävention und strategisches Management beschreiben.
Durch die Baseler Vereinbarungen sind Kreditinstitute verpflichtet, das Ausfallrisiko ihrer Kreditnehmer strenger zu bewerten. Da Bauunternehmen oft eine geringe Eigenkapitalbasis haben, ist eine professionelle Ratingvorbereitung entscheidend für die Kreditwürdigkeit.
Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass das Programm primär strategisch ausgerichtet ist und für operative, kurzfristige Aufgaben wie eine detaillierte tägliche Liquiditätssteuerung durch ergänzende Instrumente, wie die „Ergebnisplanung.bau“, unterstützt werden sollte.
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