Masterarbeit, 2020
86 Seiten, Note: 1,0
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die bestehende kriminologische und psychologische Forschung zum Thema Betrug um die Aspekte der digitalen Kommunikation zu erweitern. Sie untersucht, welche Herausforderungen die zunehmende Digitalisierung für die Betrugsbekämpfung und Betrugsprävention mit sich bringt und wie diesen Herausforderungen adäquat begegnet werden kann.
Die Arbeit beginnt mit der Darstellung der Ausgangssituation und Problemstellung, wobei die Zielsetzung und Forschungsfragen definiert werden. Es folgt eine Begriffsabgrenzung, in der wichtige Begriffe wie „digitale Transformation“, „Face-to-Face Kommunikation“ und „Medienvermittelte Kommunikation“ sowie „Betrug“ erläutert werden. Im Anschluss werden die theoretischen Grundlagen und die bestehende Literatur zum Thema Betrug, Kommunikation und Digitalisierung beleuchtet.
Im empirischen Teil der Arbeit werden die Ergebnisse einer qualitativen Studie vorgestellt, die durch leitfadengestützte Interviews mit Personen aus der Dubiosschadenbearbeitung verschiedener deutscher Versicherungsgesellschaften gewonnen wurden. Die Ergebnisse werden in verschiedene Kategorien gegliedert und analysiert, um die Relevanz der digitalen Kommunikation für Betrug, Betrugsbekämpfung und Betrugsprävention zu beleuchten.
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Themen Betrug, digitale Kommunikation, Medienvermittelte Kommunikation, Face-to-Face Kommunikation, Betrugsbekämpfung, Betrugsprävention, Versicherungen, Dubiosschadenbearbeitung, qualitative Forschung, Leitfadengestützte Interviews und digitale Transformation.
Die Digitalisierung schafft neue Kanäle (medienvermittelte Kommunikation), die herkömmliche Betrugsmuster verändern und die Identifizierung von Tätern sowie die Betrugserkennung erschweren.
Das Betrugsdreieck beschreibt drei Faktoren, die zu Betrug führen: Gelegenheit, Motivation (Druck) und Rechtfertigung. Die Arbeit ergänzt dies um Aspekte der "Dunklen Triade".
Sie ist die zentrale Abteilung zur Untersuchung verdächtiger Versicherungsfälle. Die Arbeit nutzt Experteninterviews aus diesem Bereich, um den Wandel durch Digitalisierung zu analysieren.
In der digitalen Kommunikation fehlen oft nonverbale Signale, was Tätern die Täuschung erleichtern kann, während gleichzeitig digitale Spuren für die Prävention genutzt werden können.
Neben wirtschaftlicher Not spielen oft Rechtfertigungsfaktoren (z.B. "die Versicherung ist reich") und bestimmte Persönlichkeitstypen eine entscheidende Rolle.
Durch die Anwendung kommunikationspsychologischer Erkenntnisse auf digitale Kanäle und die Entwicklung neuer Handlungsleitfäden für die Betrugsprävention.
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