Bachelorarbeit, 2019
48 Seiten, Note: 1,7
1. Hintergrund
1.1 Bedeutung des Themas
1.2 Epidemiologische Bedeutung der Gonarthrose
1.3 Behandlungsmöglichkeiten der Gonarthrose
2. Ziel und Fragestellung
3. Methodik
3.1 Literaturrecherche
3.2 Ein- und Ausschlusskriterien
3.3 Bewertungskriterien für Studienqualität und Bewertung der Gesundheitsinformationen
4. Ergebnisse
4.1 Charakteristika der eingeschlossenen Studien
4.2 Kritische Beurteilung der Studien
4.3 Wirkung der Interventionen
4.3.1 Entscheidungskonflikt
4.3.2 Wissen und Entscheidungsqualität
4.3.3 Prozess der Entscheidungsfindung
4.3.4 Bewertung der Entscheidungshilfen, Patientenzufriedenheit und Akzeptanz
4.4 Bewertung der Entscheidungshilfen mittels MAPPinfo
5. Diskussion
6. Schlussfolgerung und Ausblick
7. Literaturverzeichnis
ANHANG
Die vorliegende Bachelor-Arbeit untersucht den aktuellen wissenschaftlichen Stand international evaluierter Entscheidungshilfen für Patient*innen mit diagnostizierter Gonarthrose, insbesondere im Hinblick auf eine mögliche Knie-TEP-Operation. Ziel ist es, den Einfluss dieser Gesundheitsinformationen auf patientenrelevante Endpunkte wie den Entscheidungskonflikt, Wissensstand und die Entscheidungsqualität zu analysieren sowie die Qualität der Entscheidungshilfen mittels des MAPPinfo-Instruments zu bewerten.
1.1 Bedeutung des Themas
Heutzutage werden Patient*innen oftmals, je nach Art und Stadium ihrer Erkrankung, mit einer Vielzahl von Behandlungsmöglichkeiten konfrontiert. Nach der Diagnosestellung werden die Patient*innen meist in erster Linie durch den behandelnden Arzt beraten, jedoch stehen ihnen zahlreiche weiterführende oder begleitende Informationen, in Form von Entscheidungshilfen („decision aids“) oder Gesundheitsinformationen zur Verfügung, die als Voraussetzung für eine informierte und individuelle Behandlungsentscheidung dienen.
Evidenzbasierte Gesundheitsinformationen (EBGI) oder auch Patienteninformationen (EBPI) beinhalten objektive und reliable Aussagen zu Erkrankungen, deren Erkennung, Untersuchung und mögliche Therapieoptionen nach aktuellen wissenschaftlich belegten Erkenntnissen. Sie sollen Patient*innen ermöglichen, ihr Wissen zu gesundheitsrelevanten Themen zu erweitern und diese entsprechend ihrer Lebenssituation und Einstellungen in ihren Entscheidungsprozess zu integrieren (Arbeitsgruppe GPGI, 2016). Derartige EBGI sollten ein integraler Bestandteil von Entscheidungshilfen für Patient*innen sein.
Entscheidungshilfen sollen als Hilfsmittel zur Entscheidungsfindung dienlich sein, indem sie Informationen über die verfügbaren therapeutischen Optionen liefern und Patient*innen helfen, den potenziellen Nutzen sowie Schaden, der mit den einzelnen Optionen einhergeht, einschätzen zu können. Sie sollen weder eine Empfehlung für eine bestimmte Option aussprechen noch die Konsultation eines Arztes ersetzen. Ihren Einsatz sollen Entscheidungshilfen bei komplexeren Entscheidungen finden, wenn diese detailliertere Informationen und eine sorgfältigere Abwägung benötigen.
1. Hintergrund: Dieses Kapitel erläutert die Relevanz evidenzbasierter Gesundheitsinformationen und Entscheidungshilfen bei komplexen Erkrankungen wie der Gonarthrose.
2. Ziel und Fragestellung: Hier wird das Ziel der Arbeit definiert, internationale Entscheidungshilfen hinsichtlich ihrer Wirksamkeit und Qualität bei Kniearthrose-Patienten zu untersuchen.
3. Methodik: Es wird die systematische Literaturrecherche in Datenbanken wie PubMed und CINAHL sowie das Vorgehen bei der Qualitätsbewertung durch das MAPPinfo-Instrument beschrieben.
4. Ergebnisse: Dieses Hauptkapitel präsentiert die Analyse von vier eingeschlossenen randomisiert kontrollierten Studien sowie die qualitative Bewertung der Entscheidungshilfen.
5. Diskussion: Die Ergebnisse werden interpretiert, Limitationen der Studien aufgezeigt und der Nutzen von Entscheidungshilfen in den Kontext aktueller Forschungsergebnisse gestellt.
6. Schlussfolgerung und Ausblick: Zusammenfassend wird die Bedeutung von Standardisierungsrichtlinien betont und die zukünftige Rolle von MAPPinfo zur Unterstützung einer informierten Patientenentscheidung dargelegt.
7. Literaturverzeichnis: Umfassende Auflistung der verwendeten Quellen.
ANHANG: Enthält tabellarische Übersichten über ausgeschlossene Studien und eine detaillierte kritische Beurteilung der in die Arbeit eingeschlossenen Studien.
Gonarthrose, Entscheidungshilfen, Gesundheitsinformationen, Knie-TEP, Patientenbeteiligung, systematischer Review, MAPPinfo, Entscheidungskonflikt, Patientenwissen, evidenzbasierte Medizin, Behandlungsoptionen, randomisiert kontrollierte Studien, Shared Decision Making, Qualitätskriterien, Patientenpräferenzen.
Die Arbeit befasst sich mit der Wirksamkeit und Qualität von Gesundheitsinformationen und sogenannten Entscheidungshilfen, die Patienten bei der Therapieentscheidung zur Gonarthrose (Kniearthrose) unterstützen sollen.
Die zentralen Themen sind der Einfluss von Entscheidungshilfen auf den Entscheidungskonflikt, das Wissen der Betroffenen, die Qualität medizinischer Informationen und die Unterstützung bei der Abwägung von Operationsoptionen wie einer Knie-TEP.
Das Ziel ist es, einen Überblick über internationale, in Studien evaluierte Entscheidungshilfen zu geben, patientenrelevante Ergebnisse zu identifizieren und die Qualität dieser Instrumente anhand des MAPPinfo-Fragebogens zu beurteilen.
Die Arbeit basiert auf einer systematischen Literaturrecherche in medizinischen Datenbanken sowie einer kritischen methodischen Beurteilung der identifizierten Studien anhand von Bias-Kriterien.
Im Hauptteil werden die Charakteristika der gefundenen Studien dargestellt, ihre Ergebnisse zur Wirkung auf den Entscheidungsprozess analysiert und die konkrete Bewertung von zwei ausgewählten Entscheidungshilfen mittels MAPPinfo vorgenommen.
Zu den wichtigsten Begriffen zählen Gonarthrose, Entscheidungshilfe, Gesundheitsinformationen, Patientenbeteiligung, MAPPinfo und evidenzbasierte Medizin.
MAPPinfo dient als neu entwickeltes Bewertungsinstrument, mit dem die Qualität von Gesundheitsinformationen für Laien operationalisiert wird, um Transparenz und Evidenz der Inhalte zu prüfen.
Die Ergebnisse zeigen, dass Entscheidungshilfen den Entscheidungskonflikt bei Patienten signifikant reduzieren können, es jedoch an Standardisierung und quantitativen Daten in der Berichterstattung der Studien mangelt.
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