Masterarbeit, 2015
106 Seiten, Note: 1,9
Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien
1. Einleitung
1.1. Forschungsidee /-interesse
1.2. Wissenschaftliche Relevanz
1.3. Forschungsstand
1.4. Ziele der Masterarbeit
2. Die Philosophie einer Marke
2.1. Die Marke als Teil des Marketingmix
2.2. Der Markenaufbau
2.3. Besonderheiten von Marken im Sport
2.4. Eigen-/ Personenmarken
2.5. Markenbildung durch Social Media
2.6. Vermarktung von Profisportlern innerhalb von Social Media
3. Das Phänomen der Digitalisierung
3.1. Die Entwicklung der sozialen Medien
3.2. Das Social Media Universum – fragmentiert
3.3. Die Social Media Landschaft in Deutschland
3.3.1. Facebook
3.3.2. Instagram
3.4. Der Einfluss von Social Media auf (Eigen-) Marken
3.5. Zusammenfassung
4. Methode und Untersuchungsdesign
4.1. Forschungsleitende Fragen
4.2. Forschungsdesign
4.2.1. Die Methode der Inhaltsanalyse
4.2.2. Untersuchungsobjekte
4.2.3. Erhebungszeitraum und Phasen
4.3. Codebuch und Pretest
4.4. Codierung
4.5. Auswertung
4.6. Zusammenfassung
5. Darstellung und Interpretation der Ergebnisse
5.1. Allgemein
5.2. Zeitlicher Rahmen
5.3. Reaktion
5.4. Format
5.5. Kommunikation innerhalb der Posts
5.6. Zusammenfassung
6. Beantwortung der forschungsleitenden Fragen
7. Fazit
7.1. Zusammenfassung
7.2. Leitfaden
8. Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht das Kommunikationsverhalten von Profisportlern auf den sozialen Netzwerken Facebook und Instagram, um deren Strategien bei der Positionierung als Eigenmarke zu analysieren und einen Leitfaden für eine wirkungsvolle Nutzung dieser Kanäle abzuleiten.
2.4. Eigen-/ Personenmarken
Bei Betrachtung der Literatur fällt auf, dass erst seit kurzer Zeit auch bei Personen von Marken gesprochen wird, da der Markenbegriff lange nur auf materielle Güter bezogen wurde. Dabei wird oftmals diskutiert, wann Personen zu Marken werden bzw. welche Kriterien dafür erfüllt sein müssen.56
Wie der Name es schon verrät, steht bei Personenmarken grundsätzlich kein wirtschaftliches Gut im klassischen Sinne im Mittelpunkt, sondern ein Mensch, beispielsweise aus der Sport-, Musik-, Film- oder Modebranche.57 Häufig wird im Volksmund auch von Eigenmarken gesprochen, wobei unter einer Eigenmarke im wirtschaftlichen Kontext bzw. im Handel eigentlich „eine vom Hersteller selbst vermarktete Marke“58 verstanden wird. Hierzu zählt in etwa die Marke „Gut & Günstig“ der Supermarktkette Edeka.59 Wird im Rahmen dieser Masterarbeit von Eigenmarken gesprochen, so sind damit allerdings Personenmarken gemeint.
Nachdem nun klar ist, was mit Eigen- bzw. Personenmarken gemeint ist, stellt sich die Frage, wann bei einer Person von einer Marke gesprochen werden kann. Wie beim allgemeinen Markenbegriff reicht auch hier die Differenzierung gegenüber den Mitbewerbern allein nicht aus. „Nach Bezold et al. (2007) sind Bekanntheit, Erfolg, Persönlichkeitsmerkmale und das damit verbundene Image wichtige Faktoren, um eine Person zur Marke zu machen.“60 Während die Bekanntheit beispielsweise an der Anzahl der Pressemeldungen, die beispielsweise über einen Sportler, Popstar o.ä. veröffentlicht werden, gemessen werden kann, ist für den Erfolg neben z.B. der Anzahl der gewonnenen Titel oder der verkauften Platten, das Einkommen ein wichtiger Indikator.61 In Zusammenhang mit dem Faktor „Erfolg“ ist abgesehen davon zwingend zu berücksichtigen, dass ein stabiles Marken-Fundament vorhanden sein muss, um von einer erfolgreichen Personen- oder Eigenmarke zu sprechen. Dies bedeutet, dass ein langfristiger Erfolg gegeben sein muss. Als bestes Beispiel aus dem Sportbereich kann hier Franz Beckenbauer genannt werden, der auch nach seiner aktiven Karriere als Fußballer noch Erfolge als Teamchef der deutschen Nationalelf, als Präsident des FC Bayern München sowie als Fußballexperte in Zeitung und Fernsehen verbuchen und somit seine Markenidentität über einen konstanten Zeitraum positiv prägen konnte.62
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die wachsende Bedeutung von Social Media als kostengünstiges Marketinginstrument für Profisportler ein und definiert die Zielsetzung der Arbeit.
2. Die Philosophie einer Marke: Das Kapitel erläutert theoretische Markenkonzepte, überträgt diese auf den Sportbereich und definiert die Besonderheiten von Personen- bzw. Eigenmarken.
3. Das Phänomen der Digitalisierung: Hier werden die Entwicklung sozialer Medien, die Relevanz spezifischer Plattformen wie Facebook und Instagram sowie deren Einfluss auf die Markenbildung analysiert.
4. Methode und Untersuchungsdesign: Dieses Kapitel stellt die Forschungsfragen sowie das methodische Vorgehen der Inhaltsanalyse vor und begründet die Auswahl der untersuchten Athleten.
5. Darstellung und Interpretation der Ergebnisse: Die Ergebnisse der empirischen Analyse zu Häufigkeit, Tonalität, Format und Fan-Reaktionen der Beiträge werden hier diskutiert und grafisch ausgewertet.
6. Beantwortung der forschungsleitenden Fragen: In diesem Teil werden die zuvor aufgestellten Forschungsfragen auf Basis der gewonnenen Analyseergebnisse direkt beantwortet.
7. Fazit: Das Fazit fasst die Kernergebnisse zusammen und reflektiert die Anwendbarkeit der Analyse für die Erstellung eines Leitfadens.
8. Ausblick: Der Ausblick skizziert zukünftige Entwicklungen im Bereich Social Media Marketing und die wachsende Relevanz visueller Kommunikation im Sport.
Eigenmarke, Profisportler, Social Media, Marketing, Markenbildung, Facebook, Instagram, Inhaltsanalyse, Fan-Interaktion, Reichweite, Markenidentität, Sportmarketing, Online-Netzwerke, Sponsoring, Kommunikation
Die Arbeit analysiert die Social-Media-Aktivitäten von Profisportlern auf Facebook und Instagram, um deren Nutzung zur Positionierung als Eigenmarke zu verstehen.
Die zentralen Themen sind Markenführung im Sport, die Dynamik sozialer Netzwerke, die Bedeutung von Bild- und Videoinhalten sowie die Interaktion mit Fans.
Ziel ist es, eine Struktur in den Veröffentlichungen von Sportlern zu erkennen und einen Leitfaden für die wirkungsvolle Nutzung von sozialen Netzwerken zu erstellen.
Der Autor führt eine empirische Inhaltsanalyse durch, um formale und inhaltliche Merkmale der Postings von acht ausgewählten Sportlern systematisch auszuwerten.
Im Hauptteil werden neben den theoretischen Grundlagen die Plattformen Facebook und Instagram, die Erhebungsmethodik sowie die detaillierte Interpretation der erzielten Ergebnisse behandelt.
Wichtige Begriffe sind Eigenmarke, Markenidentität, Social Media Marketing, Fan-Engagement, Sponsoring und die digitale Kommunikation im Sport.
Die Analyse zeigt, dass eine zu werbliche Kommunikation von Fans oft negativ wahrgenommen wird, während private Einblicke die Markenbindung stärken können.
Bilder und Videos sind entscheidend für die Reichweite, da sie mehr Emotionen transportieren und die Fangemeinschaft signifikant stärker zur Interaktion anregen als reiner Text.
Aufgrund seiner hohen Bekanntheit und seiner großen Reichweite dient er als prominentes Beispiel für die Nutzung von Social Media im deutschen Profisport.
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