Diplomarbeit, 2008
122 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
2 Private Equity als Form der Beteiligungsfinanzierung
2.1 Definitorische Einordnung
2.2 Prozess der Private Equity-Finanzierung
2.3 Zielsetzungen der Private Equity-Gesellschaften
2.4 Exit-Strategien
2.5 Entwicklung der Private Equity-Exits in Deutschland
3 Secondary Purchases als Exit-Strategie
3.1 Arten von Secondary Purchases
3.2 Theoretische Betrachtung
3.3 Phasen eines Secondary Purchases
3.4 Motive von verkaufenden und kaufenden PE-Gesellschaften
3.5 Entwicklung der Secondary Purchases in Deutschland
4 Empirische Analyse der Secondary Purchases
4.1 Vorgehensweise und Zielsetzung
4.2 Ergebnisse der Untersuchung
4.2.1 Geografische Einordnung der Portfoliounternehmen
4.2.2 Unterteilung der Portfoliounternehmen nach Branchen
4.2.3 Beteiligte Private Equity-Gesellschaften
4.2.4 Motive der Private Equity-Gesellschaften
4.2.5 Haltedauern der Beteiligungen
4.2.6 Transaktionsvolumen
4.2.7 Transaktionsmultiplikatoren
4.2.8 Resümee
4.3 Unternehmensbeispiele
4.3.1 A.T.U Auto-Teile-Unger Handels GmbH & Co. KG
4.3.2 Friedrich Grohe AG
4.3.3 TimePartner GmbH
4.3.4 Resümee
5 Zusammenfassung und Ausblick
Diese Diplomarbeit analysiert die Entwicklung und Bedeutung von Secondary Purchases als Exit-Strategie für Private Equity-Gesellschaften in Deutschland im Zeitraum von 2002 bis 2007, um die Motive für deren gestiegene Relevanz zu untersuchen und zukünftige Trends abzuleiten.
3.1 Arten von Secondary Purchases
Wie bereits im Kapitel 2.4 definiert, wird als Secondary Purchase der Verkauf der gehaltenen Unternehmensanteile an eine andere PE-Gesellschaft oder an einen anderen finanziellen Investor bezeichnet. Unter einem Secondary Purchase werden drei verschiedene Arten von Transaktionen subsumiert. Darunter zählen der Verkauf der gehaltenen Anteile eines Portfoliounternehmens von einer PE-Gesellschaft an eine andere PE-Gesellschaft, der Verkauf eines Portfolios mit mehreren Unternehmen an eine andere PE-Gesellschaft und der Verkauf einer Beteiligung an einem PE-Fonds an einen anderen Investor.
Der Verkauf der gehaltenen Anteile eines Portfoliounternehmens an eine andere PE-Gesellschaft oder an einen anderen finanziell ausgerichteten Investor stellt die am häufigsten genutzte Art der Secondary Purchases dar. Der Weiterverkauf bezieht sich dabei auf gehaltene Minderheits- und Mehrheitsbeteiligungen. In der Praxis sind die Bezeichnungen General Partner Secondary Buyout oder Secondary Buyout zu finden. Charakteristisch für diesen Weiterverkauf eines einzelnen Portfoliounternehmens ist der gleichzeitige Übergang der Managementverantwortung von einer PE-Gesellschaft auf die andere PE-Gesellschaft bzw. den anderen Finanzinvestor. Von einem Secondary Buyout wird dann gesprochen, wenn der Weiterverkauf eines wesentlichen Anteils an dem Portfoliounternehmen durch das bisherige Management zusammen mit einer PE-Gesellschaft erfolgt. Das gleiche Management wird von der neuen PE-Gesellschaft finanziell und fachlich unterstützt, mit dem Ziel einer gemeinsamen zeitlich begrenzten Fortführung der Beteiligung. Unter einem Secondary Buyin versteht man eine Situation, bei der ein externes Management aktiv die Geschäftsführung übernimmt und ebenfalls am Unternehmen beteiligt ist. Die Durchführung eines Secondary Buyouts oder Buyins ist während der gesamten Haltedauer der Beteiligung möglich und muss nicht zwangsläufig am Laufzeitende eines PE-Fonds stattfinden.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik der Desinvestition durch Private Equity-Gesellschaften ein und definiert die Zielsetzung der Arbeit sowie den Untersuchungsrahmen.
2 Private Equity als Form der Beteiligungsfinanzierung: Dieses Kapitel erläutert den Bezugsrahmen für Private Equity, den Wertschöpfungsprozess sowie die gängigen Exit-Strategien in Deutschland.
3 Secondary Purchases als Exit-Strategie: Hier wird der Secondary Purchase als spezifische Transaktionsform theoretisch hergeleitet, die Phasen definiert und die Motive der beteiligten Parteien beleuchtet.
4 Empirische Analyse der Secondary Purchases: Dieser Hauptteil präsentiert die quantitative Untersuchung von 157 Transaktionen und illustriert die Ergebnisse anhand detaillierter Unternehmensbeispiele.
5 Zusammenfassung und Ausblick: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung dieses Desinvestitionskanals.
Private Equity, Secondary Purchase, Exit-Strategie, Desinvestition, Portfoliounternehmen, Secondary Buyout, Transaktionsvolumen, Transaktionsmultiplikator, Beteiligungsfinanzierung, Leverage-Effekt, Management Buyout, Buy-and-Build-Strategie, Wertsteigerung, Deutschland.
Die Arbeit untersucht Secondary Purchases als eine spezifische Exit-Strategie von Private Equity-Gesellschaften in Deutschland zwischen 2002 und 2007.
Die Untersuchung umfasst die definitorische Einordnung, theoretische Betrachtungen von Transaktionsphasen, Motive der beteiligten Akteure sowie eine umfassende empirische Datenanalyse.
Das Ziel ist die Bestandsaufnahme und Analyse der Determinanten für den starken Anstieg der Secondary Purchases in Deutschland, um deren Zukunftsperspektive als Exit-Kanal zu bewerten.
Es wird eine deskriptive, empirische Untersuchung auf Basis von Sekundärstatistiken durchgeführt, ergänzt um Fallstudien zu drei spezifischen Unternehmen.
Im Hauptteil werden 157 Unternehmensverkäufe analysiert, unter anderem nach geografischer Herkunft, Branchen, Haltedauern sowie Transaktionsvolumina und -multiplikatoren.
Zentrale Begriffe sind Private Equity, Secondary Purchase, Exit-Strategie, Transaktionsvolumen, Wertsteigerung und Beteiligungsfinanzierung.
A.T.U dient als prominentes Beispiel für einen schnellen Eigentümerwechsel mittels Secondary Buyout, bei dem die Auswirkungen auf Expansion, Finanzierung und Bewertung durch eine PE-Gesellschaft detailliert aufgezeigt werden können.
Die Daten zeigen über den Untersuchungszeitraum hinweg eine stetig positive Tendenz bei den Multiplikatoren, was darauf hindeutet, dass Finanzinvestoren bereit waren, für Portfoliounternehmen im Zeitablauf höhere Preise zu bezahlen.
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