Diplomarbeit, 2020
74 Seiten, Note: Ausgezeichnet
1. Einleitung
1.1. Wie kam ich zur Wahl des Themas „Nachhaltigkeit in der Ernährung?“
1.2. Die zentrale Fragestellung
1.3. Aufbau meiner Arbeit
2. Hauptteil
2.1. Was bedeutet eigentlich das Wort Nachhaltigkeit?
2.1.1. Definition des Begriffs Nachhaltige Ernährung
2.1.1.1. Erklärung der Bezeichnung Ernährungsökologie
2.2 Globale und lokale Relevanz der Ernährung
2.3. Konzept der Ernährungsökologie mehrdimensional betrachtet: Dimensionen Gesundheit, Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft
2.3.1 Dimension Gesundheit
2.3.2 Dimension Umwelt
2.3.3 Dimension Gesellschaft
2.3.4 Dimension Wirtschaft
2.4 Dimension Gesundheit: der Zusammenhang von Ernährung und Krebs
2.4.1. Ursachen von Krebs
2.4.2. Die Entstehung von Krebs (Kanzerogenese), ein umfangreicher Prozess
2.4.3. Krebsrisiko - Einfluss der Ernährung
2.5. Dimension Umwelt: wie sich Ernährung auf das Klima auswirkt
2.5.1. Klimarelevanz entlang der Produktkette
2.5.2 Landwirtschaftliche Erzeugung
2.5.3. Status Fischerei und Aquakultur
2.5.4. Lebensmittelverschwendung
2.5.5. Lebensmittelverarbeitung
2.5.6. Transporte
2.5.7. Häuslicher Konsum
2.5.8. Klimarelevanz verschiedener Lebensmittel
2.6. Dimension Gesellschaft: Fleisch essen aus sozialer und kultureller Perspektive gesehen
2.6.1. Fleischessen und seine Symbolkraft
2.6.2. Fleisch essen und Geschlechtsidentität
2.6.3. Fleisch essen als Instrument für soziale Differenzierung
2.7. Dimension Wirtschaft: externe Effekte und Kosten
2.7.1. Erfassen der Umweltwirkungen
2.7.2. Was Kosten unsere Lebensmittel wirklich?
2.8. Ernährung global betrachtet
2.8.1. Welternährung, Situation und Prognose
2.9. Ursachen der Welthungersituation und komplexe Lösungsansätze
2.10. Planetary health diet
2.11. Vorteile einer ökologischen Land- und Lebensmittelwirtschaft
2.12. Verschiedene Ernährungsweisen im Vergleich
2.12.1. Dimension Gesundheit
2.12.2. Dimension Umwelt
2.12.3. Dimension Wirtschaft
2.13. Was passiert, wenn wir weitermachen wie bisher?
2.13.1. Auf diese Weise können wir den Klimawandel stoppen
2.13.2. Was können wir selbst dazu beitragen dem Klimawandel entgegenzuwirken?
2.14. Empfehlungen für eine nachhaltige Ernährung
2.15. Wie kann eine nachhaltige Ernährung in die Praxis umgesetzt werden?
2.15.1. Praktische Umsetzung – Beispiel anhand der Planetary Health Diät
2.16. Wie wird unsere Ernährung in Zukunft aussehen?
3. Fazit
4. Schlussfolgerungen
Das primäre Ziel dieser Diplomarbeit ist die Untersuchung der Auswirkungen unserer heutigen Ernährungsweise auf das globale Klima sowie die Aufarbeitung von Lösungsansätzen für eine nachhaltige Ernährung, die sowohl die Gesundheit des Menschen als auch die Belastungsgrenzen unseres Planeten berücksichtigt.
2.4.2. Die Entstehung von Krebs (Kanzerogenese), ein umfangreicher Prozess
Kanzerogene (Initiatoren) sind Substanzen chemischen, physikalischen oder mikrobiellen Ursprungs, welche durch längere Einwirkung auf den Menschen, zu einem vermehrten Auftreten von Tumorerkrankungen führen können. Bei Krebserkrankungen (auch als Neoplasien bezeichnet) handelt es sich um ein abnormales, unkontrolliertes Wachstum von Körperzellen. Davon betroffen können alle Organe und Gewebe sein, am häufigsten befallen sind jedoch Haut, Brust, Prostata, Lunge, Dickdarm, Magen und Gehirn. Meist besteht eine genetische Veranlagung. Durch Einwirken von Umweltfaktoren kann es zum Ausbruch der Erkrankung kommen.
Kokanzerogene (Promotoren) unterstützen die Entwicklung eines bereits bestehenden Tumors, während Antikanzerogene (Protektoren) das Risiko an Krebs zu erkranken senken. Diese Stoffe kommen natürlicherweise in Lebensmitteln vor oder entwickeln sich bei deren Verarbeitung, Konservierung und Lagerung (siehe dazu Abb. 2).
Anmerkung der Redaktion: Diese Abbildung wurde aus urheberrechtlichen Gründen entfernt.
Abb. 2: Fastfood oder Obst und Gemüse? Um Krebserkrankungen vorzubeugen, sollte man sich öfter für die grüne Seite entscheiden
Kanzerogene Substanzen
Bei chronischem Konsum führt Alkohol* zu einem erhöhten Auftreten von Neuerkrankungen von einer Reihe von Tumoren, einschließlich an Brust und Rektum (Seitz und Stickel 2007). Rauchen wirkt bei diesen Tumoren als verstärkender Risikofaktor. Bei einem täglichen Alkoholkonsum von 50g erhöht sich das Risiko für Tumoren in Mundhöhle, Rachen, Kehlkopf und Speiseröhre um das Zwei- bis Dreifache, während sich das Risiko für Speiseröhrenkrebs bei über 80g Alkohol pro Tag um das 18-fache erhöht.
1. Einleitung: Die Autorin erläutert ihre persönliche Motivation zur Wahl des Themas, definiert die zentrale Fragestellung der Arbeit und skizziert den methodischen Aufbau.
2. Hauptteil: Der Hauptteil beleuchtet detailliert die fünf Dimensionen einer nachhaltigen Ernährung (Gesundheit, Umwelt, Gesellschaft, Wirtschaft, Kultur), analysiert spezifische Risiken wie Krebs im Zusammenhang mit Ernährung und erörtert globale Herausforderungen wie den Welthunger sowie mögliche Lösungsansätze wie die "Planetary Health Diet".
3. Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und betont die Notwendigkeit einer systemischen Ernährungsumstellung sowie die individuelle Verantwortung für eine nachhaltige Zukunft.
4. Schlussfolgerungen: Hier wird die Notwendigkeit einer Vernetzung politischer, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Rahmenbedingungen hervorgehoben, um Ernährung ganzheitlich nachhaltig zu gestalten.
Nachhaltige Ernährung, Ernährungsökologie, Klimawandel, Welternährung, Planetary Health Diet, Gesundheit, ökologische Landwirtschaft, Treibhausgase, Fleischkonsum, soziale Dimension, Wirtschaftliche Faktoren, Krebsprävention, Ressourcenmanagement, Welthunger, Ernährungssystem
Die Arbeit untersucht das komplexe Themengebiet einer nachhaltigen Ernährung unter Einbeziehung ökonomischer, ökologischer und sozialer Aspekte.
Die zentralen Schwerpunkte sind die Auswirkungen der Ernährung auf Gesundheit und Klima, der Zusammenhang zwischen Fleischkonsum und gesellschaftlichen Strukturen sowie Möglichkeiten zur Minderung des Welthungers.
Die Arbeit fragt nach den Auswirkungen unserer Ernährung auf die Erderwärmung und nach Wegen, wie eine wachsende Weltbevölkerung bis 2050 nachhaltig ernährt werden kann, ohne ökologische Katastrophen zu verschlimmern.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender ernährungsökologischer Konzepte sowie der Auswertung aktueller Studien zu den Auswirkungen von Ernährung auf Mensch und Umwelt.
Der Hauptteil gliedert sich in die fünf Dimensionen (Gesundheit, Umwelt, Gesellschaft, Wirtschaft, Kultur), analysiert Krankheitsrisiken durch falsche Ernährung und diskutiert globale Ernährungsstrategien.
Nachhaltige Ernährung, Ernährungsökologie, Klimawandel, Planetary Health Diet, ökologische Landwirtschaft und Welternährung.
Fleischkonsum wird in der Arbeit als hochgradig klimabelastend und symbolträchtig für gesellschaftliche Rollenmuster identifiziert, weshalb seine Reduzierung eine Schlüsselrolle für Nachhaltigkeit einnimmt.
Die Autorin führt an, dass durch den Verzicht auf chemisch-synthetische Pestizide und Dünger sowie durch Fruchtfolgen die organische Bodensubstanz und die biologische Vielfalt signifikant gefördert werden.
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