Masterarbeit, 2008
69 Seiten, Note: 1,5
Jura - Zivilrecht / Handelsrecht, Gesellschaftsrecht, Kartellrecht, Wirtschaftsrecht
Die Masterarbeit befasst sich mit der Due Diligence im Spannungsverhältnis zwischen dem Informationsbedürfnis des potenziellen Erwerbers einer Aktiengesellschaft und den Geheimhaltungspflichten des Zielunternehmens. Dabei werden die rechtlichen Aspekte der Informationsversorgung im Rahmen von Unternehmenskäufen nach schweizerischem Recht untersucht.
Die Arbeit gliedert sich in drei Teile. Im ersten Teil werden die Grundlagen der Informationsversorgung im Rahmen von Unternehmenskäufen beleuchtet. Hierbei werden das Informationsbedürfnis des potenziellen Erwerbers und die Geheimhaltungspflichten des Zielunternehmens sowie die Rolle der Due Diligence als Instrument der Informationsbeschaffung analysiert. Im zweiten Teil wird das Recht auf Information aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet, insbesondere aus gesellschafts-, vertrags- und kapitalmarktrechtlicher Sicht. Der dritte Teil widmet sich ausgewählten Rechtsfragen, darunter die Due Diligence als Käuferobliegenheit und die Frage, ob die Due Diligence Auslöser von Insidergeschäften sein kann.
Due Diligence, Unternehmenskauf, Informationsversorgung, Geheimhaltung, Gesellschaftsrecht, Vertragsrecht, Kapitalmarktrecht, Insidergeschäfte, Übernahmerecht, Gleichbehandlung, Sorgfaltspflicht, Aufklärungspflicht.
Es handelt sich um die organisierte und institutionalisierte Prüfung eines Unternehmens oder Unternehmensteils durch einen potenziellen Käufer vor einem Unternehmenskauf.
Es besteht ein Konflikt zwischen dem Informationsbedürfnis des Käufers (Risikominimierung) und den Geheimhaltungspflichten sowie dem Schutz der Geheimsphäre des Verkäufers.
Der Verwaltungsrat muss im Rahmen seines Ermessens entscheiden, ob die Offenlegung im Interesse der Gesellschaft liegt, wobei er Sorgfalts- und Gleichbehandlungspflichten beachten muss.
Die Due Diligence kann dazu führen, dass potenzielle Käufer Zugang zu kursrelevanten, nicht öffentlichen Informationen erhalten, was rechtliche Fragen bezüglich Insidergeschäften aufwirft.
Die Arbeit untersucht, inwieweit die Due Diligence als Käuferobliegenheit gilt, um spätere Gewährleistungsansprüche nicht zu verlieren.
Wenn ein Verkäufer einem Bieter Informationen im Rahmen einer Due Diligence gewährt, stellt sich die Frage, ob er diese Informationen auch anderen potenziellen Bietern zur Verfügung stellen muss.
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