Masterarbeit, 2019
95 Seiten, Note: 2
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Forschungsfragen
1.3 Zielsetzung und Erkenntnisgewinn
1.4 Vorgehensweise
1.5 Systemabgrenzung
1.5.1 Sachliche, räumliche und zeitliche Abgrenzung
2. Ehrenamtlichkeit
2.1 Begriffsvielfalt von Ehrenamt und dessen Bereiche
2.2 Freiwilliges Engagement in Österreich – Erhebungsdaten 2012
2.2.1 Beteiligungsquoten an der Freiwilligenarbeit in Österreich
2.2.2 Beteiligungsquote nach Alter
2.3 Freiwilliges Engagement in der Steiermark – Studie aus 2011
3. Welche Motivationen haben Menschen zu helfen?
3.1 Motivation und Motivationstheorien
3.2 Self-determination Theorie (SDT)
3.2.1 Motivationstypen
4. Motive und Herausforderungen für ehrenamtliches Arbeiten
4.1 Volunteers Function Inventory (VFI)
4.2 Gründe und Motive für die Freiwilligenarbeit in der Steiermark
4.3 Herausforderungen beim Ehrenamt
5. Resilienz
5.1 Salutogenese
5.2 Resilienz - Begriffserklärung und Definition
5.3 Resilienzfaktoren – die sieben Säulen
5.3.1 Die drei Grundhaltungen
5.3.1.1 Optimismus
5.3.1.2 Akzeptanz
5.3.1.3 Lösungsorientierung
5.3.2 Die vier Fähigkeiten
5.3.2.1 Selbstregulation
5.3.2.2 Verantwortung übernehmen
5.3.2.3 Beziehungen gestalten
5.3.2.4 Zukunft gestalten
5.3.3 Das Zusammenspiel der Merkmale und die Balance zwischen den Resilienzfaktoren
5.4 Aktueller Stand der Resilienzforschung
6. Empirische Untersuchung
6.1 Forschungsfragen
6.2 Methoden der Datenerhebung
6.2.1 Triangulation
6.2.2 Leitfaden-Interview (teilstrukturiertes Interview)
6.2.3 Fragebogen RS-13
6.3 Sampling
6.3.1 Vorüberlegungen
6.3.2 Auswahl der InterviewpartnerInnen
6.4 Interview-Organisation und Durchführung
6.4.1 Setting
6.4.2 Pretests / Anpassung des Leitfaden-Interviews
6.5 Methoden der Datenauswertung
6.5.1 Aufbereitung des Datenmaterials
6.5.2 Qualitative Inhaltsanalyse
6.5.3 Beschreibung der Vorgehensweise
6.5.4 Interviewbereitschaft der Probanden
7. Darstellung und Ergebnisse der Untersuchung
7.1 Darstellung der Interviews
7.1.1 Interviewsettings
7.1.2 Tätigkeiten/Ausbildungen der InterviewpartnerInnen
7.1.3 Dauer der ehrenamtlichen Tätigkeit im Vergleich zum Alter der InterviewpartnerInnen
7.2 Auswertung des RS-13 Fragebogens
7.3 Auswertung der Interviews
7.3.1 Motivation und Einflüsse für ein Ehrenamt
7.3.1.1 Positiv motivierend
7.3.1.1.1 Gemeinschaft
7.3.1.1.2 Dankbarkeit, Anerkennung, Feedback
7.3.1.1.3 Werte
7.3.1.1.4 Kompetenzen / Karriere / Persönliches Wachstum
7.3.1.1.5 Positive Gefühle
7.3.1.2 Belastende Einflüsse
7.3.1.2.1 Belastende Rahmenbedingungen
7.3.1.2.2 Belastende Situationen im Ehrenamt
7.3.2 Ehrenamt und die eigene Resilienz
7.3.2.1 Einstellung zum Leben
7.3.2.2 Identifikation
7.3.2.3 Ressourcen
7.3.2.3.1 Eigene Ressourcen zur Verfügung stellen
7.3.2.3.2 Eigene Ressourcen benötigen
7.3.2.4 Soziale Interaktionen
7.3.2.4.1 Soziale Interaktion innerhalb des Ehrenamts
7.3.2.4.2 Soziale Interaktion außerhalb des Ehrenamts
7.3.3 Prägung der Bereitschaft zum Ehrenamt
7.3.3.1 Erfahrungen in der Kindheit
7.3.3.2 Andere äußere Einflüsse
7.4 Wünsche und Visionen der InterviewpartnerInnen
8. Zusammenfassung und Diskussion der Ergebnisse
8.1 Reflexion der Methode
Die Studie verfolgt das Ziel, die Wechselwirkungen zwischen ehrenamtlicher Tätigkeit im Bereich Gesundheit & Soziales und der individuellen Resilienz von Freiwilligen zu erforschen, um zu verstehen, wie Engagement zur Resilienzstärkung beiträgt und inwieweit eine Resilienzdisposition das ehrenamtliche Engagement beeinflusst.
7.3.1.1.2 Dankbarkeit, Anerkennung, Feedback
Die InterviewpartnerInnen erwähnen die Erfahrung von Dankbarkeit in Bezug auf ihre ehrenamtlichen Tätigkeit in verschiedenen Formen „[...] also die bedanken sich total lieb bei dir, wenn man nämlich mit ihnen spricht, und sagt okay, nein ich mach das nicht hauptberuflich, ich bin nur ein Freiwilliger".“ (P03_m_54, Absatz 71) und „Also die Menschen, die geben dann schon sehr viel zurück. Und das ist kein Geld, also das ist nicht so, das ist nicht die alte Omi, die man zur Dialyse führt, die dir drei Euro zusteckt. Sondern, das ist einfach so, die Hand die man dir entgegenstreckt, und einfach das Leuchten in ihren Augen. Da weiß man, dass man irgendetwas richtig gemacht hat. (P03_m_54, Absatz 71).
In diese Kategorie fällt auch Anerkennung und Feedback „Da merke ich schon sehr oft als Rückmeldung, wenn ich es gut gemacht habe.“ (P02_w_57, Absatz 31), „Ja am Feedback. Immer das Feedback. Das Feedback der Menschen.“ (P03_m_54, Absatz 71), wenn diese Rückmeldungen als Dankbarkeit betrachtet werden.
Bei einigen InterviewpartnerInnen wird das auch als wichtiger Teil ihres Ehrenamts gesehen „So wie es auch mir wichtig ist, dass ich auch regelmäßig Feedback kriege von den Leitenden.“ (P01_m_46, Absatz 57), „Aber dass ich es sehr schätze, wenn ich eine Rückmeldung kriege in jeglicher Form.“ (P01_m_46, Absatz 77) bzw. um dafür genügend Energie „Ich merke aber schon, dass es mir fehlt, wenn niemand was sagt.“ (P01_m_46, Absatz 77) „Man bekommt Energie zurück im Sinne von Wertschätzung oder Anerkennung oder so.“ (P05_w_47, Absatz 50) zu bewahren/erhalten.
1. Einleitung: Das Kapitel führt in das Thema Ehrenamt und Resilienz ein, definiert die Forschungsfragen sowie die Zielsetzung und erläutert die methodische Vorgehensweise der Untersuchung.
2. Ehrenamtlichkeit: Hier wird der Begriff des Ehrenamts definiert, von anderen Engagementformen abgegrenzt und die Situation des freiwilligen Engagements in Österreich und der Steiermark anhand vorliegender Daten analysiert.
3. Welche Motivationen haben Menschen zu helfen?: Dieses Kapitel beleuchtet theoretische Grundlagen der Motivation, insbesondere die Self-determination Theorie, um die antreibenden Faktoren hinter freiwilligem Engagement zu verstehen.
4. Motive und Herausforderungen für ehrenamtliches Arbeiten: Basierend auf dem Volunteers Function Inventory werden spezifische Motive sowie die mit der ehrenamtlichen Tätigkeit verbundenen Belastungen und Herausforderungen diskutiert.
5. Resilienz: Die theoretische Fundierung des Resilienzbegriffs wird erarbeitet, inklusive der Salutogenese, der sieben Säulen der Resilienz sowie der vier Resilienz-Fähigkeiten, ergänzt um den aktuellen Stand der Forschung.
6. Empirische Untersuchung: Dieser Abschnitt beschreibt das Forschungsdesign, inklusive der qualitativen Methode der Leitfaden-Interviews, die Anwendung der RS-13 Skala sowie die Sampling-Strategie und die qualitative Inhaltsanalyse.
7. Darstellung und Ergebnisse der Untersuchung: Hier erfolgt die detaillierte Auswertung und Präsentation der Interviewdaten sowie die Analyse der RS-13 Fragebögen, strukturiert nach den zuvor definierten Kategorien.
8. Zusammenfassung und Diskussion der Ergebnisse: Die Ergebnisse werden in Bezug auf die Forschungsfragen reflektiert, zusammenfassend diskutiert und kritisch in ihrer methodischen Vorgehensweise reflektiert.
Ehrenamt, Resilienz, Freiwilliges Engagement, Motivation, Soziale Interaktion, Salutogenese, Selbstbestimmung, Resilienzfaktoren, Qualitative Sozialforschung, Belastungsbewältigung, Identifikation, Kompetenz, Dankbarkeit, Selbstregulation, Freiwilligenarbeit
Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der Resilienz von ehrenamtlich tätigen Personen und ihrem freiwilligen Engagement im Bereich Gesundheit & Soziales.
Die zentralen Themen sind das Ehrenamt, die menschliche Motivation zur Hilfeleistung sowie das Konzept der Resilienz als psychologische Widerstandsfähigkeit.
Das Ziel ist es darzustellen, welche Wirkungen Erfahrungen im Ehrenamt auf die Resilienz haben und ob die individuelle Resilienzdisposition das freiwillige Engagement beeinflusst.
Es wurde eine qualitative Forschungsweise gewählt, die auf teilstrukturierten Leitfaden-Interviews basiert und durch den quantitativen, validen Fragebogen RS-13 zur Resilienzmessung trianguliert wurde.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Ehrenamt, Motivation und Resilienz sowie den empirischen Teil, der die Datenerhebung, Interviewauswertung und Kategorienbildung umfasst.
Die Arbeit wird wesentlich durch Begriffe wie Ehrenamt, Resilienz, Motivation, soziale Interaktion, Selbstbestimmung und Belastungsbewältigung geprägt.
Der RS-13 Fragebogen dient als ökonomisches Messinstrument zur Ermittlung des Resilienzfaktors der InterviewpartnerInnen, um die qualitative Auswertung mit quantitativen Richtwerten zu vergleichen.
Die Untersuchung zeigt eine Bandbreite von intrinsisch motivierten Gründen wie Gemeinschaft und persönlichem Wachstum bis hin zu extrinsischen Einflüssen wie dem Wunsch nach strukturgebender Anerkennung oder dem Gefühl der Verpflichtung.
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