Masterarbeit, 2015
159 Seiten, Note: 1.2
Die Masterarbeit beschäftigt sich mit der Untersuchung ärztlicher Lernprozesse aus konnektivistischer Perspektive. Ziel der Arbeit ist es, zu erforschen, wie sich ärztliche Vernetzung in Lernprozessen gestaltet und welche Rolle der Konnektivismus in diesem Kontext spielen kann.
Kapitel 1 stellt die Problemstellung der Arbeit vor und erläutert die Forschungsfragen, die Relevanz der Arbeit und den Aufbau der Arbeit. In Kapitel 2 werden die theoretischen Grundlagen erläutert, insbesondere der Konnektivismus als Lerntheorie sowie alternative Lerntheorien. Die Forschungsmethodik wird in Kapitel 3 beschrieben. Dabei werden die methodologische Ausrichtung, die Wahl der Dokumentarischen Methode, die Datenerhebung durch qualitative Interviews und die Datenanalyse erläutert. In Kapitel 4 werden die Ergebnisse der empirischen Studie präsentiert, darunter die Zusammenfassung der Interviews und die Entwicklung einer Typologie ärztlicher Austauschtypen. Kapitel 5 diskutiert die Ergebnisse der Studie, evaluiert die Eignung des Konnektivismus und betrachtet die Übertragbarkeit der Ergebnisse auf andere Felder. Abschließend werden in Kapitel 6 das Fazit der Arbeit und ein Ausblick gegeben.
Ärztliche Weiterbildung, Konnektivismus, Lerntheorie, Vernetzung, Austauschprozesse, Qualitative Forschung, Dokumentarische Methode, Typologie, Austauschtypen, Medizinische Praxis
Konnektivismus ist eine Lerntheorie von George Siemens, die Lernen als Prozess der Vernetzung von Informationsknoten versteht. In der Medizin beschreibt dies den Austausch und die Vernetzung zwischen Ärzten zur Wissensgenerierung.
Ja, im Unterschied zu vielen anderen Berufen ist die kontinuierliche Weiterbildung für praktizierende Medizinerinnen und Mediziner gesetzlich verpflichtend, um mit der schnellen Entwicklung Schritt zu halten.
Die Studie unterscheidet vier Typen: den Informationsvermittler, den Vernetzer, den Lernenden und den Wissensaustauschenden.
Es wurde die qualitative dokumentarische Methode angewandt, basierend auf zwölf Interviews mit Spitalsärztinnen und -ärzten in Nieder- und Oberösterreich.
Während der Konstruktivismus den individuellen Wissensaufbau betont, legt der Konnektivismus den Fokus auf das Netzwerk und die Fähigkeit, Informationen aus verschiedenen Quellen zu verknüpfen und aktuell zu halten.
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