Masterarbeit, 2022
108 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung, Abgrenzung und Methodik der Masterarbeit
1.3 Aufbau der Masterarbeit
2. Theoretische Fundierung
2.1 Definition der Performancemaße
2.2 Grundlagen des Portfoliomanagements
2.2.1 Portfoliotheorie
2.2.2 Capital Asset Pricing Model (CAPM)
2.3 Kapitalmarkteffizienz
2.3.1 Effizienzmarkthypothese
2.3.2 Behavioral Finance und Kursanomalien
2.4 Aktives Portfoliomanagement
2.4.1 Einführung in aktives Portfoliomanagement
2.4.2 Aktienanalyse
2.4.3 Anlagestile im aktiven Portfoliomanagement
2.5 Passives Portfoliomanagement
2.5.1 Einführung in passives Portfoliomanagement
2.5.2 Indexfonds und Exchange Traded Funds (ETFs)
2.5.3 Bewertung des passiven Portfoliomanagements
3. Forschungsdesign
3.1 Beschreibung und Abgrenzung der Analyse
3.2 Methodenkritik
3.3 Benchmarks der Performanceanalyse
4. Aktuelle Studienlage zum Performancevergleich aktiv und passiv gemanagter Fonds
5. Forschungsergebnisse der empirischen Analyse
5.1 Performancevergleich
5.1.1 Vergleichsgruppe „Aktien Welt“
5.1.2 Vergleichsgruppe „Aktien Europa“
5.2 Detailanalyse in der Vergleichsgruppe "Aktien Welt"
5.2.1 DPAM Welt
5.2.2 Allianz Fonds
5.2.3 Acatis Fonds
5.2.4 Erste Fonds
5.2.5 Robeco Fonds
5.3 Detailanalyse in der Vergleichsgruppe „Aktien Europa“
5.3.1 DPAM Europa
5.3.2 DWS Fonds
5.3.3 Principal Fonds
5.3.4 BL Fonds
5.3.5 Uni Fonds
6. Interpretation der Forschungsergebnisse
6.1 Interpretation der Forschungsergebnisse „Aktien Welt“
6.2 Interpretation der Forschungsergebnisse „Aktien Europa“
6.3 Kritische Erfolgsfaktoren und Erarbeitung von Handlungsempfehlungen
7. Fazit
Die Masterarbeit untersucht die Forschungsfrage, ob aktiv gemanagte Fonds während der Covid-19-Pandemie im Vergleich zu vorherigen Jahren eine bessere finanzielle Performance als passiv gemanagte Fonds erzielen konnten. Das primäre Ziel ist es, die Eignung aktiver versus passiver Anlagestrategien unter dynamischen Marktbedingungen zu beurteilen und Handlungsempfehlungen für Investoren abzuleiten.
2.4.1 Einführung in aktives Portfoliomanagement
Der in der Praxis am häufigsten verwendete Ansatz ist der des aktiven Portfoliomanagements. Hierbei stellt der Investor ein auf sich abgestimmtes Portfolio zusammen und versucht damit durch geschicktes Timing und gute Selektions- und Allokationsfähigkeit eine vorher festgelegte Benchmark zu schlagen (Mondello, 2017, S. 8–9). In der Praxis erfolgt die Anlage und Diversifikation meist nicht mit Einzeltiteln, sondern mithilfe von Fonds. Ein Fonds stellt ein Sondervermögen dar, das von einer Fondsgesellschaft gemäß einer zugrundeliegenden Anlagestrategie gemanagt wird. Der Investor kauft Anteile am Fonds, die er später wieder zurückgeben kann. Dies ermöglicht es den Anlegern, auch mit kleinem Kapitaleinsatz einen Diversifikationseffekt zu erzielen (Müller & Schöne, 2011, S. 116).
Bei der Portfoliokonstruktion orientiert sich der Portfoliomanager an einer selbst gewählten Benchmark, die meist durch einen Index oder einen Indexfonds dargestellt wird. Inwieweit von der Benchmark abgewichen werden darf, ist abhängig vom zugrundeliegenden Mandat und der Risikoneigung des Investors (Krämer, 2002, S. 35). Folgt man der Hypothese informationseffizienter Kapitalmärkte, sind Aktienkurse jederzeit richtig bewertet und passen sich sofort an neu auftretende Informationen an. Demnach ist es nicht möglich, durch Ausnutzung neuer Informationen systematische Überrenditen zu erzielen (Steiner, Bruns, & Stöckl, 2017, S. 6). Der Grundgedanke des aktiven Managements ist, dass es zumindest temporär Ineffizienzen auf den Kapitalmärkten gibt und der professionelle Portfoliomanager die zukünftige Entwicklung einzelner Wertpapiere oder ganzer Branchen besser vorhersagen kann als die anderen Marktteilnehmer. Auf Grundlage dessen werden abweichend von der Benchmark über- und unterbewertete Titel gesucht und daraufhin negative oder positive aktive Positionen eingegangen, die wieder aufgelöst werden, sobald die zugrundeliegenden Informationen vom Markt eingepreist wurden. Der Mehrwert des aktiven Portfoliomanagements wird an der Überrendite im Vergleich zu einer selbst gewählten Benchmark gemessen.
1. Einleitung: Beschreibt die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf die Finanzmärkte und leitet die Forschungsfrage sowie Methodik zur Untersuchung von aktiven versus passiven Anlagestrategien ab.
2. Theoretische Fundierung: Erläutert die mathematischen Grundlagen für Performance- und Risikomaße sowie die Konzepte der Portfoliotheorie, der Kapitalmarkteffizienz und der Unterschiede zwischen aktivem und passivem Management.
3. Forschungsdesign: Detailliert die empirische Vorgehensweise, die Datengrundlage der Fondsanalysen und die wissenschaftliche Abgrenzung der Untersuchung.
4. Aktuelle Studienlage zum Performancevergleich aktiv und passiv gemanagter Fonds: Fasst existierende Forschungsergebnisse und Studien zum Performancevergleich vor und während der Pandemie zusammen.
5. Forschungsergebnisse der empirischen Analyse: Präsentiert die Ergebnisse der eigenen empirischen Analyse inklusive der Performancevergleiche und Detailanalysen ausgewählter Fonds für die Gruppen "Aktien Welt" und "Aktien Europa".
6. Interpretation der Forschungsergebnisse: Führt eine kritische Einordnung der empirischen Resultate durch, diskutiert Erfolgsfaktoren und leitet Handlungsempfehlungen ab.
7. Fazit: Fasst die Kernergebnisse der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf zukünftige Forschungspotenziale.
Aktives Portfoliomanagement, Passives Portfoliomanagement, Performancevergleich, Covid-19-Pandemie, Sharpe Ratio, Volatilität, Benchmark, Kapitalmarkteffizienz, Fundamentalanalyse, Outperformance, Investmentfonds, ETFs, Diversifikation, Risikomanagement.
Die Arbeit analysiert die finanzielle Performance von aktiv gemanagten Investmentfonds im Vergleich zu passiven ETFs während der Jahre 2020 und 2021, also während der Covid-19-Pandemie.
Die zentralen Themenfelder umfassen die Portfoliotheorie, die Effizienzmarkthypothese, Unterschiede zwischen aktivem und passivem Portfoliomanagement sowie Methoden zur Performance- und Risikomessung.
Es soll geklärt werden, ob aktiv gemanagte Fonds in der Lage waren, die durch die Pandemie verursachten Marktverwerfungen zu nutzen, um eine systematische Outperformance gegenüber passiven Benchmarks zu erzielen.
Die Arbeit kombiniert eine Literaturanalyse des aktuellen Forschungsstandes mit einer eigenen empirischen Analyse, die auf Daten der Plattformen Morningstar und Onvista basiert und durch verschiedene Risikokennzahlen ergänzt wird.
Im Hauptteil werden die theoretischen Grundlagen des Portfoliomanagements erläutert, Studien zur Performance in Pandemiezeiten aufgearbeitet und eine detaillierte empirische Untersuchung von zehn ausgewählten Fonds durchgeführt.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie aktives/passives Portfoliomanagement, Performancevergleich, Outperformance, Volatilität, Sharpe Ratio und die Covid-19-Pandemie charakterisiert.
Die Volatilität dient als zentrales Risikomaß, um die Schwankungsbreite der Renditen zu bewerten und damit zu prüfen, ob die (potenzielle) Outperformance der aktiven Fonds auch risikoadjustiert vorteilhaft war.
Der Autor empfiehlt eine Kombination aus aktiven und passiven Strategien, wobei die Auswahl erfolgreicher aktiver Fonds insbesondere von niedrigen Kosten und einer guten Risikoperformance abhängt.
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