Masterarbeit, 2022
76 Seiten, Note: 1,1
Diese Arbeit konzentriert sich auf die Amtsausübung von Heinrich Grüber als Bevollmächtigter des Rates der EKD bei der Regierung der DDR. Dabei wird sein vorausgehender Werdegang berücksichtigt, da dieser maßgeblichen Einfluss auf seine Tätigkeit hatte.
Die Arbeit beleuchtet zunächst Heinrich Grübers Lebensweg, angefangen bei seiner Kindheit und Jugend in Stolberg, über seine berufliche Ausbildung und den Ersten Weltkrieg, bis hin zu seinen Tätigkeiten als Pfarrer und seinen Erfahrungen im KZ Sachsenhausen und Dachau. Anschließend werden seine Leitungsfunktionen im Hilfswerk und sein politisches Engagement in den Jahren 1945-1947 dargestellt.
Der Schwerpunkt der Arbeit liegt auf Grübers Wirken als Bevollmächtigter des Rates der EKD bei der Regierung der DDR. Das Kapitel beleuchtet zunächst den Beginn seiner Bevollmächtigtentätigkeit im Kontext der damaligen Rahmenbedingungen und beleuchtet seinen Werdegang sowie die Hauptabteilung „Verbindung zu den Kirchen“. Anschließend wird auf das Krisenjahr 1952/53 eingegangen, bevor die Korrektur der DDR-Politik und die Konsequenzen für Kirche und Grüber im Zeitraum 1953-1955 analysiert werden. Das Kapitel endet mit der Darstellung des allmählichen Endes von Grübers Bevollmächtigtentätigkeit in den Jahren 1956-1958.
Heinrich Grüber, Bevollmächtigter, EKD, DDR, Kirche, Staat, Verhältnis von Kirche und Staat, sowjetische Besatzungszone, Biographische Einordnung, Politisches Engagement, Amtsausübung, Rahmenbedingungen, Krisenjahr, Entspannung, Ende der Bevollmächtigtentätigkeit.
Heinrich Grüber war ein evangelischer Pfarrer und der Bevollmächtigte des Rates der EKD bei der Regierung der DDR, bekannt für sein Engagement im "Büro Grüber" zur Rettung Verfolgter.
Er fungierte als wichtiges Bindeglied zwischen der evangelischen Kirche und der DDR-Regierung, um die Interessen der Kirche in einem sozialistischen Staat zu vertreten.
Besonders seine Zeit als Häftling in den Konzentrationslagern Sachsenhausen und Dachau prägte seinen unermüdlichen Einsatz für den "Samariterdienst" am Menschen.
Das Verhältnis war von Spannungen geprägt, insbesondere im Krisenjahr 1952/53, gefolgt von Phasen der Entspannung und dem allmählichen Ende seiner Tätigkeit im Jahr 1958.
Da viele seiner Unterlagen zerstört wurden, beruht seine Autobiographie stark auf persönlichen Erinnerungen, was zu einer fragmentarischen Darstellung der Realität führen kann.
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