Bachelorarbeit, 2021
37 Seiten, Note: 2,3
Die vorliegende Arbeit analysiert das Aufkommen und die Verbreitung des antisemitischen Gedankenguts an den Universitäten im deutschsprachigen Raum, mit einem besonderen Fokus auf die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Die Arbeit beleuchtet die Situation der jüdischen Bevölkerung im Kaiserreich, die Entwicklung des Antisemitismus in Deutschland, und untersucht die Rolle des Antisemitismus innerhalb der Bonner Studentenschaft.
Einleitung: Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Antisemitismus an den deutschen Universitäten im Kontext des Deutschen Kaiserreiches, insbesondere an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.
Situation der jüdischen Bevölkerung im Gebiet des deutschen Kaiserreiches im 19. Jahrhundert: Dieses Kapitel beleuchtet die rechtliche und soziale Situation der jüdischen Bevölkerung im Deutschen Kaiserreich vom frühen 19. Jahrhundert bis zur Reichsgründung. Es zeigt den Kampf um Gleichstellung und die Herausforderungen, denen sich jüdische Bürger gegenüber sahen.
Entwicklung des Antisemitismus in Deutschland: Dieses Kapitel analysiert die historischen Wurzeln des Antisemitismus in Deutschland, von der christlichen Ablehnung bis zum aufkommenden völkischen Antisemitismus im 19. Jahrhundert.
Die Rheinische Friedrich-Wilhelms Universität Bonn: Das Kapitel beschreibt die Entwicklung der Universität Bonn im 19. Jahrhundert und ihren Kontext innerhalb des Kaiserreiches.
Antisemitismus in der Bonner Studentenschaft: Das Kapitel untersucht den Antisemitismus innerhalb der Bonner Studentenschaft und fokussiert dabei auf den Verein Deutscher Studenten und seine Positionen.
Dachverbände der anderen Bonner Studentenverbindungen: Dieses Kapitel betrachtet die Haltung anderer studentischer Verbindungen, wie Corps, Burschenschaften und die Finkenschaft, zum Antisemitismus.
Jüdische Verbindungen in Bonn: Dieses Kapitel befasst sich mit den beiden jüdischen Studentenverbindungen, die in der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg an der Bonner Universität vertreten waren.
Bonn im Vergleich zu anderen Universitätsstädten: Dieses Kapitel vergleicht die Situation an der Bonner Universität mit anderen deutschen Universitäten, um die Bedeutung des Antisemitismus für die Bonner Studentenschaft einzuschätzen.
Antisemitismus, Studentenverbindungen, Verein Deutscher Studenten, Kyffhäuserverband, jüdische Bevölkerung, Kaiserreich, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, deutsche Universitäten.
Antisemitismus war in vielen studentischen Korporationen präsent, insbesondere im 'Verein Deutscher Studenten' (VDSt), der als Speerspitze der antisemitischen Bewegung galt.
Es war eine Petition, die u.a. die Einschränkung der jüdischen Einwanderung und den Ausschluss von Juden aus hohen Staatsämtern forderte und in der Studentenschaft breite Unterstützung fand.
Bekannte Verbindungen waren die 'Rheno-Silesia Bonn' und der 'VJSt Kadimah Bonn', die als Reaktion auf den Ausschluss von Juden aus christlichen Verbindungen gegründet wurden.
Heinrich von Treitschke und Adolf Stoecker lieferten die intellektuelle und politische Rechtfertigung für den studentischen Antisemitismus durch ihre völkischen und nationalistischen Reden.
Obwohl Bonn als eher liberal galt, zeigten sich auch hier deutliche antisemitische Tendenzen, wenn auch oft weniger radikal ausgeprägt als an der Berliner Universität.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

