Diplomarbeit, 2008
87 Seiten, Note: 1,0
Die Diplomarbeit verfolgt das Ziel, verschiedene statistische Verfahren zur Aufdeckung von Bilanzpolitik kritisch zu vergleichen. Dabei werden die Stärken und Schwächen der jeweiligen Modelle anhand definierter Kriterien bewertet.
Kapitel 2 legt die Grundlagen der Bilanzpolitik dar, definiert den Begriff und beschreibt das Zielsystem sowie die verwendeten Instrumente. Kapitel 3 definiert die Kriterien zur Beurteilung der im weiteren Verlauf analysierten Modelle. Die Kapitel 4.1 bis 4.10 präsentieren und bewerten verschiedene statistische Modelle zur Aufdeckung von Bilanzpolitik, einschließlich der Darstellung der jeweiligen Studien und Ergebnisse, der Modellvorstellung, der Analyse von Fehlspezifikationen und der Beurteilung der Fehler erster und zweiter Art. Jedes Kapitel konzentriert sich auf die spezifischen Stärken und Schwächen des jeweiligen Modells.
Bilanzpolitik, Earnings Management, statistische Verfahren, Modellvergleich, Fehlspezifikationen, Fehler erster und zweiter Art, Datenanforderungen, Aussagekraft, DeAngelo-Modell, Jones-Modell, GMM-Modell, Accruals-Modelle.
Das Ziel ist es, das Ausmaß von Earnings Management (EM) zu schätzen und zu identifizieren, inwieweit Unternehmen ihre Bilanzen innerhalb gesetzlicher Spielräume gezielt beeinflussen.
Diese gängigen Modelle nutzen die Differenz zwischen Cashflow und Gewinn (Accruals), um auf bilanzpolitische Maßnahmen zu schließen.
Ein Fehler erster Art liegt vor, wenn Bilanzpolitik vermutet wird, obwohl keine stattgefunden hat. Ein Fehler zweiter Art bedeutet, dass tatsächliche Bilanzpolitik nicht erkannt wird.
Untersucht werden unter anderem das Random Walk Modell von DeAngelo, das Jones-Modell, das modifizierte Jones-Modell sowie das GMM-Modell von Kang/Sivaramakrishnan.
Viele Modelle benötigen umfangreiche historische oder branchenspezifische Daten, die für Außenstehende oft nur eingeschränkt verfügbar sind, was die Praxistauglichkeit beeinflusst.
Diese Modelle analysieren die statistische Verteilung von Gewinnen um bestimmte Schwellenwerte (z.B. die Nullmarke), um Unregelmäßigkeiten durch Bilanzpolitik aufzuspüren.
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