Bachelorarbeit, 2022
60 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Begriffliche Definitionen
2.1 Digitale Gesundheitsapplikationen
2.2 Operationen zum Hüft- oder Kniegelenksersatz
3. Methoden
3.1 Studiendesign
3.2 Systematische Literaturrecherche
3.2.1 Ein- und Ausschlusskriterien
3.2.2 Beschreibung der Suchstrategie
3.2.3 Datenextraktion
3.3 Qualitätsbeurteilung der Studien
4. Ergebnisse
4.1 Recherche und Studienauswahl
4.2 Charakteristika und Studienqualität der eingeschlossenen Arbeiten
4.3 Digitale Gesundheitsapplikationen und ihre Effekte auf die Versorgung von Patienten mit Hüft- oder Kniegelenksersatz
4.3.1 Effekte auf die Inanspruchnahme des Gesundheitswesens
4.4.2 Effekte auf die postoperativen klinischen Ergebnisse
4.4.3 Effekte auf die Patient-Reported Outcome Measures
4.4.4 Nutzung, Benutzerfreundlichkeit und Akzeptanz digitaler Gesundheitsapplikationen
5. Diskussion
5.1 Diskussion der Effekte auf die Inanspruchnahme des Gesundheitswesens
5.2 Diskussion der Effekte auf die postoperativen klinischen Ergebnisse
5.3 Diskussion der Effekte auf die Patient-Reported Outcome Measures
5.4 Diskussion der Nutzung, Benutzerfreundlichkeit und Akzeptanz digitaler Gesundheitsapplikationen
5.5 Stärken und Limitationen der Studie
6. Fazit
Diese Arbeit untersucht systematisch die Auswirkungen digitaler Gesundheitsapplikationen auf die perioperative Versorgung von Patienten nach Hüft- oder Kniegelenksersatz, um deren Potenzial hinsichtlich Effizienz und Versorgungsqualität im Kontext aktueller Herausforderungen zu evaluieren.
1. Einleitung
Der operative Ersatz des Hüft- oder Kniegelenks (Arthroplastie) durch ein künstliches Gelenk (Endoprothese), in der Literatur oftmals unter dem Überbegriff der Total Joint Arthroplasty (TJA) zusammengefasst, ist die mit am häufigsten durchgeführte Operation (OP) im Fachbereich der Orthopädie. Während 2017 in den Vereinigten Staaten von Amerika (USA) bereits mehr als 960 000 Patienten mit Knie- sowie über 640 000 mit Hüftendoprothesen behandelt wurden (iData Research, 2018), wird bis zum Jahr 2025 mit einem Anstieg der Anzahl an Arthroplastiken der Hüfte um 75 % sowie des Knies um 110 % gerechnet (Singh et al., 2019).
Neben dem demografisch bedingten Zuwachs an Patientenzahlen restringiert zudem die seit Ende 2019 andauernde Coronavirus Disease 2019 (COVID-19) Pandemie (World Health Organization, 2020) die orthopädischen Behandlungskapazitäten und führte so zu einem zeitweisen Rückgang der zumeist elektiven Eingriffe von bis zu minus 88 % (Kienzle et al., 2021). Hinzukommend erschwert der durch die COVID-19-Pandemie zum Teil eskalierte Mangel an medizinischen Fachpersonal (Blum et al., 2019) sowie der stetige Trend zu einer Reduktion der stationären Verweildauer im Sinne eines höheren Patientenumsatzes (Klauber et al., 2021) die Behandlung von orthopädischen Patienten.
1. Einleitung: Beschreibt die Relevanz der Arthroplastie im orthopädischen Kontext, aktuelle Herausforderungen wie den demografischen Wandel und die COVID-19-Pandemie sowie die Zielsetzung der Arbeit.
2. Begriffliche Definitionen: Definiert digitale Gesundheitsapplikationen, DiGAs und ihre Einordnung ins Gesundheitssystem sowie die Grundlagen des Hüft- und Kniegelenksersatzes.
3. Methoden: Erläutert das methodische Vorgehen der systematischen Literaturrecherche, Ein- und Ausschlusskriterien sowie die Instrumente zur Qualitätsbeurteilung der Studien.
4. Ergebnisse: Präsentiert die ausgewählten Studien und deren Ergebnisse hinsichtlich Gesundheitswesennutzung, klinischer Resultate, PROMs und Anwenderakzeptanz.
5. Diskussion: Interpretiert die Ergebnisse, diskutiert deren Implikationen für die Versorgungspraxis und reflektiert Stärken sowie Limitationen der eigenen Untersuchung.
6. Fazit: Fasst die Kernaussagen zusammen und gibt Empfehlungen für weiterführende Untersuchungen zur Nutzung digitaler Gesundheitsapplikationen.
Digitale Gesundheitsapplikationen, Orthopädie, Arthroplastie, Hüftgelenksersatz, Kniegelenksersatz, TJA, perioperative Versorgung, Literaturübersicht, Patient-Reported Outcome Measures, PROMs, digitale Gesundheitsanwendungen, DiGA, Telemedizin, Versorgungsqualität, Kosteneffizienz.
Die Arbeit untersucht, welche Effekte der Einsatz digitaler Gesundheitsapplikationen auf die perioperative Versorgung von Patienten hat, die sich einem Hüft- oder Kniegelenksersatz unterziehen.
Die zentralen Schwerpunkte liegen auf der Inanspruchnahme des Gesundheitswesens (z.B. Verweildauer), den postoperativen klinischen Ergebnissen, Patient-Reported Outcome Measures (PROMs) sowie der Nutzerakzeptanz und Benutzerfreundlichkeit.
Die zentrale Forschungsfrage lautet: „Welche Effekte und Auswirkungen hat der Einsatz von digitalen Gesundheitsapplikationen auf die perioperative Versorgung von Patienten mit Hüft- oder Kniegelenksersatz?“
Es handelt sich um eine systematische Literaturübersicht, die nach dem PRISMA-Statement aufgebaut ist und vorhandene Studien zur Thematik zusammenführt und bewertet.
Im Hauptteil werden nach einer methodischen Einleitung die Ergebnisse aus 19 eingeschlossenen Studien detailliert dargestellt, kategorisiert und anschließend in der Diskussion in einen breiteren Versorgungs- und Forschungskontext eingeordnet.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Digitale Gesundheitsapplikationen, TJA (Total Joint Arthroplasty), perioperative Versorgung, PROMs und systematische Literaturübersicht charakterisieren.
Die Arbeit hebt hervor, dass digitale Applikationen durch die Reduktion der stationären Verweildauer und die frühzeitige Erkennung von Komplikationen signifikante Kosteneinsparungen ermöglichen können, wobei die methodische Qualität der Studienlage jedoch variiert.
Der Autor stellt fest, dass die untersuchten Applikationen durchwegs eine hohe Benutzerfreundlichkeit aufweisen, was eine wichtige Voraussetzung für die langfristige Akzeptanz und eine erfolgreiche digitale Unterstützung der Patienten darstellt.
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